Donnerstag, Dezember 31, 2009

Leseliste 2009

Januar

Peter S. Beagle – Das letzte Einhorn
Johannes – Evangelium des Johannes
Erik Hornung – Grundzüge der ägyptischen Geschichte

Februar

Wilhelm Genazino – Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman
Petra Hammesfahr - Der gläserne Himmel

März

Dagmar Schönleber – Nackt im Bus
Mischa-Sarim Vérollet – Das Leben ist keine Waldorfschule
Isolde Heyne – Hexenfeuer
Sven Regener – Neue Vahr Süd

April

Edgar Allan Poe – Die Morde in der Rue Morgue/ Der Untergang des Hauses Usher
Jeremias Gotthelf – Die schwarze Spinne

Mai

Jasper Fforde – Der Fall Jane Eyre

Juni


Ludmila Kybalová – Die alten Weber am Nil: Koptische Stoffe
Anette Paetz gen. Schieck - Aus Gräbern geborgen
Derek Landy – Skulduggery Pleasant: Der Gentleman mit der Feuerhand
Peter Noever [Hg] – Verletzliche Beute/Fragile Remains
Annemaria Stauffer – Textiles d'Egypte/Textilien aus Ägypten
Edgar Allan Poe – Groteske Geschichten
Jasper Fforde – In einem anderen Buch
Arthur Schnitzler – Reigen

Juli

Terry Pratchett - MacBest
Erik Hornung – Einführung in die Ägyptologie
Jasper Fforde – Im Brunnen der Manuskripte

August

Jasper Fforde – Es ist was faul
Michelle Natascha Weber – Lukrezia
Ian Caldwell, Dustin Thomas – Das letzte Geheimnis
Anette von Droste-Hülshoff – Die Judenbuche

September

William Shakespeare – A Midsummer Night's Dream
Derek Landy – Skulduggery Pleasant
Derek Landy – Skulduggery Pleasant: Playing with Fire
Derek Landy – Skulduggery Pleasant: The Faceless Ones
Arthur Schnitzler – Fräulein Else


Oktober


Peter S. Beagle – Das letzte Einhorn
F.K. Mathys – Ewig wandelbare Mode

November


Andrea Weisbrod – Macht und Mythos der Pompadour

Dezember


Christopher Brown – Making and Meaning: Ruben's Landscapes
Nils Büttner – Rubens
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Obwohl ich die ganze Zeit irgendwas lese, komme irgendwie eher selten ganze Bücher bei raus. Im Moment habe ich auch noch ein paar angelesene und fast durchgeabeitete Bücher rumfliegen, aber da wird es mindestens Ende Januar, bis ich die durchbekomme.

Umso mehr freue ich mich auf Anfang Februar, wenn es mir möglich ist, Bücher *nur* zum persönlichen Vergnügen zu lesen. Ich habe jetzt die Warhingham-Saga (Gablé) komplett und den neuen Teil der Thursday Next-Reihe (Fforde) in meinem Bücherschrank stehen, die lächeln mich so verführerisch an.

Na ja, ich muss dann auch weiter, habe noch viel vor und wenig Zeit.


Ich wünsche euch ein gutes ins-neue-Jahr-kommen und falls ihr euch was zum neuen Jahr vorgenommen habt, dass das auch in Erfüllung geht uns so weiter.

Guten Rutsch!

Pandorra

Dienstag, Dezember 22, 2009

Klein-Pandorra und die große Welt



Mein kommendes Frühjahr wird verdammt spannend:

Ich fahre für gut zwei Wochen nach London!
Mit wem? Mit mir.
Schon seit langer Zeit habe ich verdammtes Fernweh (seit vielen Jahren tapfer unterdrückt) und dass muss bekämpft werden.
Das erklärt die Reise.

In einer Gruppe bleibt man schnell im Deutschen, sowohl in der Sprache als auch im Verhalten/ in den Gewohnheiten, und auch viel untereinander. Das möchte ich mal anders machen, also reise ich alleine, möchte neue Menschen kennen lernen und die Gelegenheit nutzen, meine Fremdsprachen anzuwenden (und das für mehr als eine Bestellung in einem Restaurant) und hoffentlich zu verbessern. Damit ich aber nicht zwei Wochen lang einsam für mich rumdümpel, versuche ich den größten Teil der Reise via couchsurfen (Titel klicken) zu machen; dann lerne ich wirklich neue Leute kennen und jemanden zum Reden habe ich dann auch. Die Idee des Couchsurfens find ich super und auch viel persönlicher als sich in einem Hostel aufzuhalten. Das wird mir glaube ich ganz gut tun. Ich bin ja so gespannt, ob ich denn auch immer jemanden finden werde, der mich aufnimmt und ob wir uns dann auch gut verstehen.
Dazu kommt noch, dass ich eine eher speziellere Vorstellung davon habe, was ich sehen möchte und in meinem Freundeskreis würde sich das keiner so intensiv antun (auch da hoffe ich auf Gleichgesinnte bei den Couchsurfern).
Das erklärt die fehlende Begleitung.

Nach London geht es, weil meine Schwester in der Nähe der Hauptstadt wohnt und ich sie besuchen wollte. Mittlerweile weiß sie nicht mehr, wo sie nach Weihnachten wohnen wird (vielleicht bleibt sie da in der Ecke, vielleicht wechselt sie sogar das Land), aber da ich mit dem Flugbuchen aufgrund der steigenden Preise nicht mehr warten konnte, hoffe ich nun, dass London nach wie vor ein gute Ausgangspunkt für uns beide sein wird. Die Stast sollte auch von woanders gut zu erreichen sein, bzw könnte ich von dort auch in ihre Richtung starten. Sie wiederzusehen, darauf freue mich mich auch schon wie ein Schnitzel.
Das erklärt den Ort.

Jetzt heißt es erstmal, mein Geld beisammen zu halten und anzufangen, Anfragen für Übernachtungscouches zu schreiben (wobei ich erwähnen muss, dass ich die ersten zwei Nächte in einem Hostel verbringen werde).

Drückt mir die Daumen, damit alles klappt.
Ich bin jetzt schon so hibbelig.

Pandorra

Sonntag, Dezember 20, 2009

*argh*

Seit zwei Monaten suche ich nun schon meine Tüten mit den Piercings.
Ich weiß noch, dass das Tütchen in der Hand hielt und dachet: "Mhm, das packe ich lieber etwas besser weg, sonst find ich es nicht wieder."
HA!
Ich wollte nicht für den Rest meines Lebens mit dem Riesenstachel im Gesicht rumrennen und ein neues Piercing zu kaufen, sitzt im Moment nicht drin.

Wie ich so was hasse...

Ist eigentlich irgendwer in Weihnachtsstimmung?
In meinem Kopf ist da irgendwie kein Platz, da ist nur Panik und Lernen.

Immerhin sieht der Schnee toll aus (von drinnen, mit einer Tasse heißen Tees und einem warmen Körnerkissen). Morgen früh wird das mit dem Taxibus und dem Sprinterbus hoffentlich keine Tortur, ich kann es mir einfach nicht leisten etwas zu verpassen.


Dem Terrortrio geht es übrigens sehr gut. Auch wenn drei eigentlich eine blöde Zahl ist, scheint es bei meinen jetzt nicht das allerschlimmste zu sein. Mal schauen, hoffentlich habe ich im März Zeit und die Möglichkeit mich um ein neues Weibchen zu kümmern.
Falls ihr wen kennt (Essen, Münster; so grob die Ecke), der für ein Wellensittichweibchen -zwischen drei und sieben Jahren alt (auf keinen Fall jünger)- ein neues Zuhasue und Spielgefährten sucht, dann meldet euch bei mir.


So, weiter geht's mit Panik und Lernen.

Rutscht nicht aus auf dem Schnee,
Pandorre

Montag, November 30, 2009

im Bus gehört II

Und das Fremdschämen geht weiter!

Diesmal ging es nicht um eine A-N-C-E-A-G-E, sondern um das Aufbrechen von Autos und um das Entwenden von Navigationssystemen (die man dann in den Müll wirft) und Handys aus ebendiesen.
Der andere konnte zum Besten geben, gerade vom Gericht gekommen zu sein. Und das als - na, wer hätte es gedacht?- Angeklagter. 250 Sozialstunden und Genuschel gab es, damit er über seine Taten mal nachdenken kann.
Zumindest sind das Sachen, die beide etwas lauter im großen Vehikel erzählten.

ALTA! Ich weiß, warum ich keinen Fernseher habe, Busfahren ist besser als jede "Reality-Doku", denn: kein Drehbuch!
So bekomme ich selbst ohne Glotze meine regelmäßige Dosis "Asi".

Sonntag, November 22, 2009

Antwerpen

Was hatten wir tolles Wetter! Unglaublich!

Geschafft haben wir das Museum der schönen Künster (1 Euro Eintritt bis 25 Jahre), den Rathausplatz, Westfassade der Kathedrale, das Rubenshaus (1 Euro Eintritt bis 25 Jahre) und einige hübsche Straßen und Gassen, sowie das Schifffahrtsmuseum von außen.
Die Kathedrale von innen und Het Steen haben wir aus zeitlichen Gründen nicht hinbekommen.

Spaß hat es gemacht, bei strahlend blauem Himmel erst recht.
Ich hoffe, ich komme wieder nach Antwerpen, denn das, was ich gesehen habe, war richtig schön.

Grüße
Pandorra

Freitag, November 20, 2009

Auf nach Rubens' Antwerpen!

Morgen fahre ich nach Antwerpen.
Ins Rubenshuis, in die Liebfrauenkathedrale, durch die Stadt und ins KMSKA (Titel klicken) werden wir gehen.
Das wird sicher interessant und hoffentlich lustig.

Montag, Oktober 26, 2009

Kelaino musste am Samstag nach kurzer, schwerer Krankheit eingeschläfert werden.
Ich hielt sie in meinen Händen, als sie die überdosierte Narkose-Spritze gesetzt bekam und war bei ihr, als ihr Herz aufhörte zu schlagen.

Sie hat sich seit meinem "Pummelfee"-Beitrag sehr gut im Schwarm gemacht, war sehr viel aktiver, flog daher auch besser; sie hatte sich zu einer tollen Wellensittichdame entwickelt und ich war so unglaublich stolz auf ein so tolles, gut funktionierendes Terrorvogelquartett.

Kelaino wurde nur 2 1/2 Jahre alt, war davon sieben Monate bei mir, und hinterlässt eine Lücke im Schwarm, die Kinnari wohl besonders (aber ich hoffe nicht zu stark) schmerzt.

Freitag, Oktober 23, 2009

Alice in Wonderland

Der Trailer ist, glaube ich, nicht sooo neu, aber präsentieren möchte ich ihn euch schon.
Der Film wird bestimmt toll, die Erwartungen sind hoch.
Einfach Titel klicken.

Mittwoch, Oktober 21, 2009

im Bus gehört

Ich will immernoch nicht wahr haben, was da für unglaublich dumme Knalltüten hinter mir im Bus saßen.
Drei Jungs waren das und alle drei hatten die "Ich bin noch nicht 14, keiner kann mir was!"-Mentalität. Selbstverständlich unterhielten sich die drei sehr laut; die Absicht, dem Großteil des Busses ihre Anzeigen und ihr "Wissen", wie die Justiz funktioniert, mitzuteilen, war nur allzu deutlich.
Einer von den dreien war allerdings geknickt, hatte er doch (nicht zum ersten Mal) eine Anzeige bekommen (hatte irgendwas mit einem Messer zu tun) und um seinen Kollegen den Grund zu verdeutlichen, weshalb er mürrisch war, buchstabierte er diesen: "Isch hab' wegen dir 'ne Anzeige, Alter! A-N-C-E-A-G-E!"
Anceage?! ANCEAGE?!
Die Antwort auf diesen Vorwurf kam auch prompt: "Was willste?! Du hast deine Anzeige als Zettel auf die Hand bekommen, meine kriegen meine Alten immer per Post."
Man kann sich ja vorstellen, wie das Gespräch weiterging: weil man ja befreundet ist, beleidigt man sich noch gegenseitig, dann wurde besprochen, ob die Anzeigen und Strafen mit 14 oder 18 aus der Akte gestrichen werden (was genau der eine erklärt hat, kann ich nicht wiedergeben. Ihm fehlten wohl die Worte und so gab er es teilweise pantomimisch wieder: "Vor 14 ist es so *fuchtel*, nach 14 ist es so *fuchtel*."), desweiteren hat sich noch der eine gebrüstet, dass einer seiner Bekannten wegen "schwerem Raubüberfall mit schweren Waffen" zwölf Jahre hinter Gittern muss und über die Drogen, die man nimmt oder nicht nimmt wurde auch noch beratschlagt. Selbstverständlich kam ständig der Satz "Wir sind noch keine 14, die könn' uns nix!"
Wirklich, sowohl ich als auch der Rest des Busses wussten nicht, ob wir lachen oder weinen sollten. Ich merkte, dass ich ständig mit den Augen rollte und mir permanent die flache Hand vor die Stirn klatschen wollte, andere lachten heimlich.
Die Knirpse waren zwölf und 13, ich hoffe inständig, dass sich ganz bald der Verstand einschaltet, damit sie der Umwelt und auch sich nicht schaden.
Vor allem ersteres.


Dann seid mal schön brav, sonst gibt es eine Anceage.

Montag, Oktober 19, 2009

"Ein pummeliges Tier, bitte."

"Woohoo" war mein letztes Wochenende.
Ich habe alte Freunde wiedergesehen, zwei weitere signierte Hohlbeinbücher (nein, ich schäme mich nicht für diese Tradition) in meiner Sammlung, viele neue Buchwünsche im Hinterkopf und vieles andere erlebt.

Die Stimmung mit meinen "Buchmessis" war richtig toll, es wurde viel gelacht, gewackelt und Schaumküsse gefuttert. Solange sie einem nicht wieder zu den Ohren rauskamen.

Und wie immer: diese knapp zwei Tage sind unheimlich schnell um. Kaum ist man in Zwingenberg, ist man auch schon wieder zu Hause.
Zum Glück ist nach der Messe vor der Messe und so kann man sich schon aufs nächste Jahr freuen.

Vielleicht sind wir zum 10jährigen Jubiläum auch wieder mehr Buchmessis, wer weiß?
Hoffentlich lässt sich noch der eine andere der "Alten" blicken, sowie "Neue" rekrutieren.
Zu wünschen wäre es, auch wenn so im kleinen Kreise bombe war.

Dienstag, Oktober 13, 2009

Von der Nähfront

möchte ich kurz berichten. Falls es interessiert. Und wenn nicht, drückt das x ganz oben rechts.

Mein Problem bei der ganzen Näherei ist ja sehr oft, dass ich mich nie entscheiden kann, was ich als nächstes nähen soll/möchte. Bei den unzähligen Ideen und Möglichkeiten kann ich mich schlecht durchringen mit etwa konkretem anzufangen. Anlässe sind meistens sehr hilfreich, die habe ich aber nicht immer. Aber vielleicht gibt's demnächst ja mal ein paar Hochzeiten oder andere Anlässe, meine superchicen Ideen zu verwirklichen ..? ;)

Ich erzähle euch nun kurz von zwei Projekten, mit denen ich mich gerade beschäftige:

Das eine Projekt stammt aus der Burda 09/04 (Titel klicken): ein Rock und eine Weste sind das. In der Zeitschrift sind beide aus rotem Tartan und blauem Jeansstoff. Die Schnitte und auch die Idee, dass beide Kleidungsstücke zusammengehören (versteht das einer?) finde ich sehr nett.
Die Schnittmuster waren fix rausgemalt und na ja, der Stoff ...
Da muss ich etwas weiter ausholen:
Ich hatte vor etwas längerer Zeit die Möglichkeit Stoff aus den Staaten zu bestellen. Das hatte ich schonmal gemacht, hat auch alles gut geklappt.
Ich hatte mich für den hier entschieden: http://cgi.ebay.de/BLACK-SILVER-SKULL-GOTHIC-PIRATE-BROCADE-FABRIC_W0QQitemZ380144779907QQcmdZViewItemQQptZLH_DefaultDomain_0?hash=item5882650283&_trksid=p3911.c0.m14 Verarbeitet habe ich den schon bei anderen gesehen; schönes Schwarz und schönes Silber.
Ich hatte schönes Schwarz und Lametta(?) bekommen. Das "Silber" irisiert in allen möglichen Farben und sieht grenzwertig billig aus.
Man, war ich frustiert. Irgendwann hatte ich beschlossen, aus dem Stoff Hüllen für Zierkissen zu nähen, aber an dem Abend, als ich das Burda-Schnittmuster ausschnitt, wollte ich dem Stoff ein Chance geben.
Also, Teile des Rockes und der Weste werden aus diesem Brokat werden (bei der Stoffartverteilung halte ich mich aber nicht an Burda).
Beim Zuschneiden des Westenstoffes, habe ich mich einmal beim Muster verhauen, das Muster geht also nicht durchgängig von einem Stoffstück auf das nebenliegende weiter.
Mal sehen, ob ich das so lasse oder versuche, aus dem kleinen Reststück noch passende Teile zuzuschneiden (wenn man durchgängiges Muster beim fertigen Kleisungsstück haben möchte, braucht man wesentlich mehr Stoff).
Bei den zugeschnittenen Rockstücken hat es zum Glück prima geklappt; man wird die Nähte kaum sehen können.

Jetzt hören auch schon die Materialien, die ich besitze auf. Der Zweitstoff fehlt, Reißverschlüsse habe ich keine mehr und kaufen - ist einem von euch aufgefallen, wie verdammt teuer die sind?! Ich warte also auf ein Schnäppchen bei Ebay: viele kurze schwarze Reißverschlüsse zu einem kleinen Preis. Wie ich an einen günstigen, silbernen, 40cm Reißverschluss kommen soll, weiß ich nicht. Der einzige Markt, den ich besuchen kann, hat kein Nähzubehör.
Was der andere Stoff für einer sein soll, wusste ich auch eine ganze Weile nicht. Jeans vielleicht?
Mittlerweile habe ich mich für Samt entschieden, um dem Glitzereffekt entgegen zu kommen. Vielleicht lasse ich die Brokatstoffteile für die Weste auch so komisch gemustert und setze eine breite Samtborte über die Naht? Je mehr Samt, desto weniger Lametta-Glitzer gibt es zu sehen.

Allerdings bin ich immernoch skeptisch, was den Brokat angeht. Nun ja, zur Not trage ich das Ensemble nicht so oft. Auf Familienfeiern oder so, Weihnachten steht vor der Tür ;)

Wer bis jetzt mitgelesen hat, darf sich eine Belohnung aus der Süßigkeitenschublade nehmen.

Weiter geht's:
Das andere Projekt, das ansteht wird ein Kapuzenpullikleid. Alles klar?
Ich habe in meiner 1976er Nähzeitschrift dieses Kleid gesehen und fand es toll. Also, den Schnitt, nicht dieses kreischendbunte Zickzack-Muster ("Mexiko-Muster" hieß das glaube ich).
Einen Schnittmusterborgen gab es in der Zeitschrift leider nicht. Entweder wurde der entfernt oder man musste die gewünschten Schnittmuster nachbestellen. Ich bin mir noch nicht sicher, was der Fall ist.
Auf jeden Fall sollte der Schnitt recht simpel sein, im Großen und Ganzen ist es ein Kapuzenpulli, der kleiderlänge hat, lediglich gerader geschnitten.
Verdammt kuschelig, so stelle ich mir das Kleid vor. Mit derben und chicen Stiefeln zu tragen, ein tolles Kleid um Gürtel auszuführen (derb und chic :).
Mein Kleid soll nicht wie in der Zeitschrift wadenlang (da stehe ich überhaupt kein bisschen drauf), sondern knielang werden, taillierter, ohne Känguruhtasche und Bündchen (die mag ich nämlich auch nicht).
Tja, und schon sind die typischen Merkmale eines Pullis weggefallen. Sowas aber auch!
Also eher ein Kapuzenlongsleevekleid?
Den Schnitt werde ich selbst erstellen und mich dabei an einem Longsleeve und an einem Kapuzenpulli orientieren und das nach unten hin einfach verlängern.
Den Stoff habe ich auch schon!
Das Kleid sollte eigentlich schlicht schwarz werden, aber dann gab es keinen passenden schwarzen Stoff, dafür aber diese schöne violette Strickware.
Von der habe ich sogar noch 20cm geschenkt bekommen.
Die Kapuze wird aber schwarz gefüttert, eine schwarze Applikation hatte ich auch geplant, nur weiß ich nicht mehr welche. Zum Glück habe ich das auf meiner Skizze gekrickelt (die ich aber grad nicht zur Hand habe).

Hoffentlich bekomme ich beide Projekte passend zur Herbst-/Wintersaison fertig, nicht so wie die beiden Sommerröcke, die ich im September fertig getackert habe.

Uff, soviel Nähkrams!
Und das ist nur ein Teil von dem, was in meinem Kopf vorgeht. zusätzlich zu den anderen Projekten mit Eigenleben in meinem Kopf.
Und zusätzlich zum Haarschmuck, den ich basteln möchte. Und zusätzlich zu meinen Schablonen-Projekten.

Und nein, eigentlich habe ich keine Zeit, um über kreatives Gestalten nachzudenken, aber da macht mein Kopf, was er will.

Geht es irgendwem sonst noch so?

Vorfreude ist die schönste Freude.

Mittlerweile ist sie da: die Vorfreude auf die Buchmesse in Frankfurt.

Spukten mir in den vergangenen Wochen stets andere Dinge im Kopf herum (den Italienisch-Kurs habe ich übrigens gut bestanden), kann ich jetzt endlich hibbeln. Drei Mal schlafen, dann geht's am Freitag Nachmittag endlich los!

Das Wochenende werde ich also mit einem sehr erlesenen (fünf Euro in die Wortwitzkasse) Kreis verbringen - und massig Büchern!

Und während ich hibbel, räume ich auf und treibe Sport. Letzteres passt doch gut, oder?

Sonntag, Oktober 11, 2009

Hab' gehört II

Huch!
Ey Alter, kann ich mal - IIIIIIIH!
Wuäh- Bäh!
Iiiihgit!
Ich kotz' gleich!
Bah, bah, bah geh weg!
Oh mein Gooooott!
Ih! Ih! Ih! Lass mich doch in Ru-ih!
Was war das? - Wäääääh.
Lass mich- lass mich- lass mich!
Nein, nein, nein! Ih! Bäh! Nein!
Geh weg damit, geh weg damit!
IIIIIIIIIIIIIIIH!
Nimm das aus meinem Gesi-ih!
Wuah!
Ihgitt! Ihgitt! Iiiiiiihgitt! Bah, bist du eklig!
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!
Ih! Ih! Ih! Ih! Ih! Ih! Ih! Ih! Ih!
Whoua!

Dienstag, September 22, 2009

Qui casca l'asino.

Eigentlich wollte ich zu einer Vorführung von Eraserhead, aber das hat zeitlich doch nicht hingehauen. Für's Fahrrad hatte ich zu viel Gepäck dabei und mit dem Bus wäre ich zu spät gewesen.
Und daran ist nur die Körperhygiene schuld! Immer dieses duschen nach dem Sport ...
Vielleicht sollte ich demnächst mal die nahegelegene Videothek aufsuchen.

Wie auch immer.

Im Moment bin ich in einem Crash-Kurs italiano und dafür lerne ich jetzt mal, immerhin muss ich in nicht einmal zwei Wochen so viel wissen, wie andere nach drei bis vier Monaten.

Ähm ... ja.

Donnerstag, September 17, 2009

Spätes Schneiderlein

Irgendwie ist es schon ein wenig seltsam, dass ich erst diese Woche zwei Sommerröcke fertig genäht habe.

Ein bodenlanger und ein knielanger Rock sind entstanden, beide für den Alltag.
Ersterer ist schwarz-schwarz (ja, da gibt es Unterschiede) und hat eine große Saumweite, der zweite besteht hauptsächlich aus lila Baumwolle, mit einem schwarzen Bund, einem schwarzen Saumabschluss und einem schwarzen Schablonenmotiv, welches gerade trocknet.
Als nächstes sollte wohl ein Unterrock hergestellt werden, der lila Rock ist nämlich recht dünn und bei Gegenlicht auch noch durchscheinend. Zum Glück habe ich noch genug Futterstoff und so ein Röckchen ist ja schnell gezaubert.



Da ich irgendwann mal den Überblick über meine Stoffe verloren habe, habe ich mich mal einen Abend hingesetzt und alles katalogisiert und ausgemessen. Das alles habe ich in eine Tabelle geschmissen und - siehe da! So kann man daneben ganz fix die zum Stoff gehörenden Ideen danebenschreiben, oder zu einer Idee die passenden Stoffe raussuchen. Neben den Klamottenideen ist praktischerweise genug Platz, um die fehlenden "Zutaten" zu notieren.
Ich bin nämlich grad auf die fixe Idee gekommen, Krawatten haben zu müssen. Also eigene und mehr.
Drei Krawatten habe ich bereits geerbt und die einzig schwarze ist aus den 70ern und viel zu breit, als dass ich sie tragen könnte. Für die anderen beiden habe ich irgendwie nichts zum anziehen ... glaub ich. Oder ... Krawatte zum T-Shirt, aber da stehe ich im Moment nicht so drauf.
Das heißt, eigentlich bräuchte ich Hemden - uargs. An die traue ich mich alleine nicht so recht ran.
Vielleicht sollte ich mal in 2nd-Hand-Läden stöbern?
Nichtsdestoweniger kann ich die Krawatten schon vorher nähen.

Wie auch immer, Ideen fürs Nähen habe ich mehr als genug, ich darf auf jeden Fall nicht vergessen, meine Cordjacke zu reparieren, die ist mir bei einem Fahrradunfall kaputtgegangen und wird nicht mehr so schön aussehen wie vorher ...

Freitag, August 21, 2009

Von Maiden und Recken.

"Nein, das will ich nicht."
"Sowas mache ich nicht, das sieht doch lächerlich aus!"
"§$%&/%$§ !!"
"Frag mich nochmal und ich brech' dir die Beine!"

Ich glaube, so hört sich das an, wenn ich mich weigere Diskofox (? Wird das so geschrieben?)oder ähnliche Sachen zu tanzen.
Diese Tänze sehen blöd aus, die Musik, zu der getanzt wird, ist ätzend und von diesen blöden Tänzern wird man ständig angerempelt, weil sie 20 m² Platz für sich beanspruchen.

Also ist das nichts für mich, ich tanze lieber zu meiner Musik für mich, das passt und so fühl ich mich wohl.
Außerdem gab es Filme, die einen (pseudo) Einblick in historische Ballsäle gewährten und diese Tänze fand ich sehr interessant. Kein Wolle Petry drönht aus den Boxen, die Kleidung ist interessant und auch schön, jeder tanzt mit jedem.
Aber sowas sieht man ja nur in Filmen und selber soetwas lernen wird man nie.

Denkste!
Seit dieser Woche lerne ich "Mittelalter- und Renaissancetänze".
Macht auf jeden Fall sehr viel Spaß.

Montag, August 17, 2009

Der gestrige...

schöne Abend auf dem Balkon einer Freundin hatte seinen Preis: mehr als 15 Mückenstiche.
Letzte Tage habe ich mich noch darüber gefreut, bis dato den Biestern kein Blut abgegeben zu haben, und gestern haben sie sich einen Teil auf einmal abgeholt.
Glücklicherweise jucken die im Moment noch nicht; kommt bei einigen, bei denen ich die Mücke beim Anzapfen gestört habe, sicherlich noch.

Edit: Es sind doch weit mehr als 20 und meine Beine sehen aus wie die rote Verson der Beulenpest.

Na ja, ich werd's überleben.

Sonntag, August 16, 2009

Boah, geil!

Pardon, meine Ausdrucksweise lässt zu wünschen übrig, aber dieses Armband ist 'ne Wucht:


Mittwoch, August 12, 2009

Von Nadeln und Knöpfen


Ich liebe die Sneak Preview!
Man sieht nicht nur tolle Filme, die man sich sonst nie angesehen hätte, nein, man sieht auch Filme für wenig Geld, die man sich kurze Zeit später für mehr angeschaut hätte.

Heute habe ich dann mal so richtig Glück gehabt: Coraline lief in der Sneak Preview, einen Tag vor der Premiere ... auf Englisch und in 3D!
Hui! Der Film ist toll, schaurig-schön, ein Märchen für Erwachsene, ganz nach Tim Burton (auch wenn er anscheinend nichts mit dem Film zu tun hatte. Irgendwie war ich dennoch der Meinung, er hätte seine Finger im Spiel gehabt... Aber was soll's.).

Diese 3D-Effekte sind ganz nett, auch wenn ich nie viel Wert auf sowas legen werde; 2D find ich nach wie vor völlig ausreichend. Allerdings muss man die Leute wohl irgendwie dazu bewegen, sich die Filme nicht aus dem Internet zu ziehen oder zu warten, bis der Film kurze Zeit nach der Premiere auf DVD rauskommt.

Wie auch immer. Ich bin äußerst positiv von diesem Film angetan.
Schaut ihn euch an!

Sonntag, August 09, 2009

Well I never had a drug that had worked so good/no matter how much I took/I´m on a high with you/head over heels yeah I´m spreading my wings

Eine tolle Woche war's.
Montag ging's mit dem besten Freund der Welt zurück nach MS und abends ins Open Air-Kino. Gran Torino war ein grandioser Film, als ich ihn das erste Mal gesehen habe, aber auch beim zweiten Mal, dieses Mal unterm Himmelszelt, hatte der Film nichts von seiner Faszination verloren.

Dienstag bis Freitag hatte mich ein kleiner Teil der Verwandtschaft besucht: meine jüngste Schwester und (m)eine kleine Cousine haben mich besucht.
Das Zusammenleben in meiner kleinen Wohnung hat richtig gut geklappt und wir hatten eine tolle Zeit bei meiner Stadtführung (wirklich!), beim Shopping (oder eher: hässliche Klamotten anziehen), einer Stadtrallye und vielen Filmen.

Gestern Abend kamen ein paar Freundinnen vorbei und haben einen Spieleabend veranstaltet. Das machen wir viel zu selten, aber da wir sehr verstreut wohnen, passiert es nicht mehr so oft, dass wir mehr oder weniger gleichzeitig am mehr oder weniger dem gleichen Ort uns aufhalten. Und auch noch Zeit haben. Aber das ist sicherlich Usus mit den Schulfreunden nach dem Schulabschluss... Dafür haben wir seit drei Jahren trotz Uni und Ausbildung in diversen Städten immer noch regen Kontakt, auch wenn wir uns teilweise selten sehen.
Ich bin mal gespannt, wen ich übernächste Woche auf der Dildo-Party einer Freundin wiedertreffe.

Was ich heute noch so mache, weiß ich nicht. Eigentlich sollte ich dringend mit Lernen anfangen ... aber ich wollte noch ein Schnittmuster abpausen und einen Rock weiternähen und Herrn Satan vielleicht nochmal sehen... mhm. Das wäre zumindest ein passenderer Wochenabschluss als die Lernerei.

Pandorra

Dienstag, August 04, 2009

"Sieht ja aus wie'n Mariiiiienkäfer!"

Wohooo!
Die Schnapszahl habe ich nun abgestreift und bin ein bisschen älter geworden.

Die Party war super, ich bedanke mich bei allen Beteiligten und denen, die mich angerufen haben. Dass ich beim Telefonieren etwas abwesend war, lag daran, dass ich bei der Lautstärke kaum etwas hören konnte und gleichzeitig noch Geschenke auspacken durfte. So "multitasking" bin ich nicht.
Mein Küchenzubehör ist mehr geworden (auf meinen Toasts befinden sich Totenköpfe), weitere Bücher konnte ich in mein Regal stellen und neben einem diabolische Schlüsselanhänger und einem MEGATRON-T-shirt habe ich noch viele andere tolle Sachen bekommen.

Also, Danke vielmals auch für die Glückwünsche per SMS, Telefon, Internet... und vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr.

Bilder folgen.

Samstag, August 01, 2009

Der Tag startet mit einer Absage, mal schauen, wer noch so spontan nicht kommen kann.

Ich back mal 'ne Runde und versuche, dem Zeitplan nicht allzu sehr hinterher zu hängen.

Donnerstag, Juli 30, 2009

Huiuiuiui.

Für meine Geburtstagsparty am Samstag nähe ich mir ein Kleid, das hoffentlich heute noch fertig wird, damit ich morgen noch Zeit für die Accessoires habe.
Den Schnitt habe ich schon einmal verwendet, daraus ist mein erstes "kleines Schwarzes" aus Taft geworden, das ich auf den Familienfeiern dieses Jahr tragen konnte.
Ich habe nun einen strechigen, legeren Stoff genommen und es sitzt dadurch viel besser.

In naher Zukunft werde ich mir wieder Mieder nähen müssen, das Kleid sähe toll mit einem Mieder aus. Leider sind meine alten mittlerweile kaputtgegangen.
Außerdem sieht man dann meinen Bauch nicht so ;)

Für Samstag bastel ich erstmal einen Gürtel.

Interessant ist, dass das Outfit in meinem Kopf entstand, als ich mir neue Pumps gekauft hat.
Da kann man mal sehen, woher so die Inspirationen kommen.

Sonntag, Juli 12, 2009

In die Annalen

der Pandorraschen Wellensittichhaltung wird dieser Tag eingehen!
Zum ersten Mal sah ich, wie sich zwei meiner Sittiche kraulten.
Schnäbeln und das gegenseitige Füttern habe ich schon oft beobachten können, aber das zärtliche, liebevolle Kraulen noch nie.
Tja, und während ich mit einer sehr guten Freundin am Telefon plaudere, sehe ich, wie Month seinem Kumpel ganz vorsichtig den Nacken krault.
Hach, war das schön!

Diese Art, wellensittische Zuneigung zu zeigen, find ich auch viel schöner als die Art Kinnaris. Diese nämlich, füttert ihre faule Freundin Kelaino ständig, sodass der Faulpelz eine Pummelfee geworden ist und ein nicht gerade schönes Gewicht auf die Küchenwaage bringt.
Argh! sage ich dazu. Wie soll ich denn einen Vogel motivieren, öfter aus dem Käfig zu kommen, wenn das Essen oft und bereits anverdaut zu, bzw. in diesen kommt?!
Noch fühlt sich Kelaino noch nicht zu pummelig zum Fliegen (zwar nicht besonders elegant) außerhalb des Käfigs und klettert nach wie vor viel im Käfig rum, es besteht also noch ein wenig Hoffnung, das Gewichtproblem in den Griff zu bekommen.
Wie das genau klappen soll, weiß ich nicht. "Süßigkeiten" gibt es selten und dann nur von meiner Hand zu holen, Grünzeug gibt es dafür öfter: im und am Käfig, auf meiner Hand, weiter weg am Spielplatz und zumindest meine flinken drei nehmen die abwechselnden Grünfutterplätze gerne an.
Ich kann Kinnari schlecht erklären, dass sie das Mästen ihrer Freundin sein lassen soll, also muss ich Kelaino *irgendwie* überzeugen, öfter aus dem Käfig zu kommen und die eine oder andere Runde mehr zu fliegen.
Für einen Vogel kann man schlecht Diätfutter herstellen, alle fressen ja das selbe Futter und die anderen brauchen die Energie ja.
Uff, das wird ein Stück Arbeit.
Im Moment sehe ich meine Vögel nicht so oft, das wird sich aber bald für eine kleine Weile ändern. Vielleicht kann ich dann einen Spielplatz für den Käfigdach basteln und so Pummelfees Interesse wecken und somit einen längeren außerkäfigen Aufenthalt bewirken?

Wenn alle Stricke reißen, melde ich Kelaino bei der imaginären TV-Show "Besser essen - Das Haustier-Special" an. Dann kommt so ein Glatzkopf mit Doktortitel vorbei und zeigt Kinnari in einer Computersimulation, wie fett ihre Freundin in den nächsten Jahren und Monaten wird, wenn sie sie noch weiter füttert. Dem anschließend folgen Belehrungen über die körperlichen Folgen bei fettleibigen Vögel. Kinnari weint dann ein bisschen und beteuert, ihr Verhalten ändern zu wollen. Glatzkopf mit Doktortitel nimmt Kelaino mit zum Sport und erklärt ihr, wenn sie ein bisschen auf dem Spielplatz herumschaukele, die Seile hoch und runterklettere und ein bisschen mehr mit den anderen drei herumflöge, dass sie in wenigen Monaten ihr Idealgewicht habe.
Das wäre der Zeitpunkt, indem Month, Etana, Kinnari und ich beteuern, unserer Kubikelfe bei all ihren Bemühungen unter die Flügel greifen zu wollen.
Die Folge würde enden, wenn Etana 10 Gramm abgenommen hätte und wir fünf fröhlich jauchzend über eine Wiese rennen würden.

Sonntag, Juni 21, 2009

Langsam

bekomme ich Übung im Schneidern von Ballkleidern. ;)

Darf ich Vorstellen?

"Mein" zweites Ballkleid, vorgeführt auf "meinem" zweiten Abiturball:


Die Vorlage/das Schnittmuster (Repro von 1952):

Oscarverdächtig toll mit dem berühmten grauen Balken: Schwesterherz


Hier treffen die 60er auf die 50er:


Der Stoff ist Taft, die Drapierung und die Stola sind aus Organza. Wir haben uns dafür entschieden, anders als in der Anleitung, die Taille niedriger anzusetzen und die Stola separat zu arbeiten, damit man das Kleid auch ohne tragen kann.
Im Oberteil befinden sich sechs Spiralstäbe, im Rücken befindet sich entgegen der Anleitung kein Reißverschluss, sondern eine weiße Schnürung.
Der Petticoat besteht aus dem Brautreifrock meiner Mutter, der mit circa 13 Metern Tüll aufgepäppelt wurde, damit er die entsprechende Silhouette hergibt.
Dazu gab es weiße kurze Spitzenhandschuhe (die Hochzeitshandschuhe meiner Mutter), eine Organzablume im Haar, eine Glitzerbrosche und weiße Schuhe.

Der eine oder andere wurde von meine Schwester an eine berühmte Person erinnert...


Allerdings finde ich, dass die Disney-Version doch ziemlich abstinkt. Aber vielleicht spricht da nur der Stolz auf meine Schwester aus mir. :)

Ein schönes Restwochenende wünsche ich Euch.
Pandorra

Donnerstag, Juni 18, 2009

Trommelwirbel!

Morgen feiert mein zweites Abiballkleid Premiere!

Eins verrate ich euch jetzt schon:
es ist nicht grün, so wie die Gesichter der anderen Teilnehmer.

Ich glaube, dass mit den schlichten Kleidern liegt nicht bei uns in der Familie...

Mittwoch, Juni 10, 2009

Regennacht.

Es ist schon wieder hell und ich habe noch nicht geschlafen.
Ich glaube, schlafen gehen lohnt auch nicht mehr, wenn ich mit der Pflicht fertig bin.
Alter Schwede, wird das ein Tag.

Edit: Gelernt: ab halb 5 piepsen die Vögel. Also nicht meine, sondern die in den Bäumen vor meinem Fenster und hell wird es auch. Nachts regnet es ständig. Jetzt auch.
Ich bin schon seit wirklich langer Zeit nicht mehr um halb 8 ins Bett gegangen. Hat sich aber gelohnt, die ganze Arbeit. Und so schlimm war es auch nicht und ich hatte nur ein Kaffeemischgetränk am Anfang eingeschmissen.

Dienstag, Juni 02, 2009

Darf ich vorstellen?

Etana



Kelaino


Etana unternimmt viel und viel mit Month; Kelaino hingegen ist eher eine faule Nudel und verbringt ihre Zeit am liebsten im Käfig.

Die beiden haben sich prima bei mir eingelebt, können mittlerweile passabel bis ziemlich gut fliegen und haben nicht mehr Angst vor allem, was nicht normales Körnerfutter ist.
Die Jungs und die Mädchen untereinander verstehen sich am besten; letzteres wundert mich ein wenig, find ich aber höchst erfreulich.


So, die Zeit drängt.
Bis die Tage!

Donnerstag, Mai 28, 2009

So viel Sand...

Hihi, ich erlebe ja schon tolle Sachen.

Einmal das bereits genannte Rumkrabbeln im Dachgestühl einer Kirche, letzte Woche war ich im LWL-Archivamt in Münster, am Dienstag habe ich endlich Metropolis gesehen und gestern war ich im Archäologischem Museum samt Lager.

Whoho! Sowas macht Spaß!

Mittelalterliche, gefriergetrocknete Bücher anfassen, eine Anfaserungsmaschine bei der Arbeit zusehen, einen spannenden Stummfilm ansehen und koptische Textilien betrachten, auf eine Fälschung reinfallen und durch nicht ausgestellte Dinge streifen.

Das gefällt.


Mit dem Abiturkleid meiner Schwester (die ihr Abi übrigens total super abgeschlossen hat. Da bin ich doch stolz.) bin ich (mit Hilfe) dann doch endlich weitergekommen.
Das Oberteil steht soweit, der Rock muss noch dran und - wow, die Farben strahlen jetzt schon.
Ich versuche bald noch Fotos nachzureichen.


So, ich muss schnell weiter.
Bis die Tage.

Sonntag, Mai 17, 2009

Pardonnez-moi, dass ich schon so lange nichts mehr geschrieben habe.
Es sind mittlerweile viele (tolle) Sachen passiert, ich habe leider nicht die Zeit gefunden, über alles zu schreiben.

Nur eine Sache: Ich bin im letzten Monat auf Dachbalken einer Kirche balanciert und habe mir quasi die Decke von oben angesehen. War cool.

Mittwoch, April 22, 2009

Meine Chance

eine Zombie-Invasion zu überstehen ist gestiegen, da mein Küchenschrank nun als Emergency Zombie Defense Station gekennzeichnet ist.

Zudem befindet sich auf meinem Kühlschrank eine Zombie-Nahrungsmittelpyramide (danke, Mortua!), damit ich die Zombies darauf aufmerksam machen und anhand eines Schaubildes erklären kann, dass mein Hirn sowie meine Innereien zu viel für sie wären.


Vielleicht glauben sie mir ja...

Sonntag, April 12, 2009

Frühlingsfeuer

Mittlerweile sitzen alle vier Vögel im großen Käfig. Etana ist wohl nicht der schlaueste Sittich, fand er selbst nach 2 1/2 Tagen den Eingang zum Käfig nicht und musste von mir umgesetzt werden. Ich bin gespannt, wie die Nacht wird, im Moment sind sie noch unruhig und wissen nicht, wie sie sitzen sollen und Kelaino scheucht Month durch den Käfig. Grah, die soll den gefälligst in Ruhe lassen, der steht unter meinem persönlichen Schutz.

Damit es nicht nur um Vögel geht, berichte ich schnell ein bisschen über andere Sachen.
Ich habe endlich meine Bilderrahmen umlackiert. Einen möchte ich gerne mit in meinen einen Wohnsitz nehmen, aber ich fürchte, dass das Auto voll sein wird.
Dann habe ich mit dem nächsten Abiballkleid angefangen.
Viel Zeit bleibt mir ja nicht, deshalb habe ich anhand von Schneiderpuppe und den daran angeheftete Schnittmustern der Auftraggeberin erklärt, wie das Kleid sitzen wird. "Der Rock fängt kurz unterhalb der Taille schon an, das trug man damals so. Ist as für dich okay, oder willst du den Rock tiefer sitzen haben?" "Nein, sieht doch gut aus."
Nachdem der Oberstoff des Oberteils also ausgeschnitten, hinterbügelt und das Futter ebenfalls schon fertig genäht war, hieß es dann doch "Nee, die Corsage ist unten zu kurz, der Rock sitzt dann zu hoch." AH! Habe ich schon erwähnt, dass ich nicht viel Zeit habe um das zu nähen?! Wirklich, das wirft mich doch zurück und ich bin dann die Dumme, die bei ihrer Pflichtveranstaltung fehlt um zu nähen, weil Madame sich nicht entscheiden kann.
Als hätte ich sonst nichts zu tun an den Wochenenden und Feiertagen.

Heute bin ich übrigens auf meinem erstern Osterfeuer gewesen.
Mein Eindruck war, dass das eigentliche "Highlight" der Bierwagen war. Aber das kann man einem auch nicht verübeln, das riecht man nicht so sehr nach Qualm.

Ich werde mich jetzt ganz langweilig ins Bett begeben, morgen müssen hundertmillionen Sachen erledigt werden (nach dem Frühschoppen *pfeif*) und dafür möchte ich gut ausgeschafen sein.

Ich wünsch euch was.

Donnerstag, April 09, 2009

Vergesellschaftung, die

Sie ist voll im Gange, die Vergesellschaftung meiner Terrorvögel.
In den letzten 1 1/2 Tagen standen die geschlossenen Käfige Gitter an Gitter, damit sich die vier so schon mal kennenlernen konnten.
Hat auch ganz gut geklappt, alle vier zeigten großes Interesse aneinander, Kinnari und Etana saßen gerne mal in der Nähe.
Heute habe ich erstmal den Käfig der Neuen geöffnet.
Etana hat sich auch nach kurzer Zeit nach draußen getraut und zwei Runden gedreht.
Auf seine Flugkünste war ich sehr gespannt. Da er kaum rumgeeiert ist und vernünftig landen konnte, hatte er wohl in seinem alten Zuhause wohl die Möglichkeit zumindest hin und wieder den Freiflug zu genießen.
Nachdem Etana auf seinem Käfigdach sitzend durch die Gitter mit Kinnari flirtete, öffnete ich die Tür der Voliere, damit Month endlich rauskonnte, der schon ungeduldig wartete.
Daraufhin wurden ein paar Flugrunden zu viert absolviert.

Ich glaube schon fast, dass das Pärchen, das ich aus dem Tierheim geholt habe, bald keins mehr sein wird; seitdem Etana und Kinnari sich gesehen haben, flirten sie miteinander.
Währenddessen wollte sich Kelaino Month nähern, doch der zog sich daraufhin etwas zurück. Vielleich geht ihm das heute etwas zu schnell.

Wie auch immer, ich gebe ihnen gleich Frischkost und warte ab, was sich heute noch so entwickelt.

Es grüßen die Terrorvögel und die Terorvögel in Ausbildung (die lautstärkemäßig ganz viel drauf haben).

Freitag, April 03, 2009

komische Namen

Etana kommt aus dem Sumerischen. Etana war ein König, der auf einem Adler gen Himmel flog um seiner Frau das "Kraut des Gebärens" zu holen (den Teil mit dem Absturz von Adler und König lassen wir mal weg).

Kelaino ist eine der Harpyien.

Damit stehen die beiden in der Namenstradition von "mythologisch-muss-aber-was-mit-Federvieh-zu-tun-haben" und zu den Namen Month (ägyptisch) und Kinnari (hinduistisch) passt es auch.

Montag, März 30, 2009

Pandorra und das TerrorQUARTETT

Tadaaaaaa!

Ich war ja vor einer Weile in München. Toll war es dort!
Dazu dann mehr, wenn ich ein paar Fotos habe.

Dann habe ich in letzter Zeit viele tolle (und auch einen über den Erfinder der Scheibenwischer -scharch-) Kinofilme gesehen. Das Fest im August, Liebe im Film (wie der Titel in Deutschland heißt, weiß ich nicht, das ist lediglich die Übersetzung aus dem Dänischen) uuuund Gran Torino.
Ein Film war besser als der andere.

Desweiteren lässt der Titel vermuten, dass die Anzahl der bei mir lebenden Wellensittiche sich verdoppelt hat. Hat sie, seit Samstag Nachmittag um genau zu sein.
Nun sind Etana und Kelaino als Terrorgeier im Praktikum bei mir, und wenn das zweijährige Wellensittichpärchen weiterhin gesund bleibt, dann darf es auch bald zu den anderen beiden.
Die beiden sind ziemlich ausgeglichen, weder die lange Autofahrt vom Tierheim zu mir, noch der Umgebungswechsel scheinen sie sonderlich gestört zu haben, sodass sie schon kurz nach der Ankunft im Quarantänekäfig zwitscherten und sich ausgiebig das Gefieder putzten.
Man darf sich auch nah an den Käfig stellen oder diesen sogar bewegen, ohne dass der Neuzugang gleich in Panik ausbricht.
Im Moment zwitschern die beiden fröhlich, fressen, unterhalten sich mit den beiden ausgebildeten Terrorvögeln ein Stockwerk tiefer und -ganz wichtig- schaukeln.
Sie scheinen sowohl die als auch das Schaukeln zu lieben, Praktikantin Kelaino schaukelt sich sogar selbst an, um auch schön im Schwung zu bleiben.

Ich persönlich werde jetzt erstmal eine Runde Inline skaten, um der Schokolade der letzten Tage etwas entgegen zu setzen.

Over and out.

Freitag, März 06, 2009

Wie stehen meine Chancen, eine Zombie-Invasion zu überleben?

51%

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Ach, wenn ich erst genug Waffen im Haus habe, steigt meine Chance auch.

Mittwoch, März 04, 2009

17. - 23. Februar BrüPa

So, endlich habe ich die Fotos auf meinem PC, dann kann auch ein kleiner Bericht zu meinem Aufenthalt in Brüssel und Paris online gehen.

Von Brüssel habe ich so gut wie gar nichts gesehen. "So gut wie" heißt: Das Hotel, die 500 Meter Fußweg durch den Jubelpark, am Armeemuseum vorbei, durch den Triumphbogen zum MRH http://www.kmkg-mrah.be . Dafür war der Teil, den ich gesehen habe, ganz hübsch und zu meiner Verteidigung muss ich auch sagen, dass ich auch nicht lange in Belgien war.
Viel gesehen dafür habe ich von der Ägypten-Abteilung und von der Mesopotamien-Ausstellung des MRHs. Negativ aufgefallen ist mir die spärliche oder fehlende Beschriftung der Objekte. Es macht sicherlich den wenigsten Laien Spaß nicht zu wissen, was man da vor sich hat, oder welches Thema die Vitrine oder der Schaukasten hat. Das sollte vielleicht mal ändern.
Ich werde mich zurückhalten und nicht aufzählen, was es da alles zu bestaunen gab, dafür zeige ich euch lieber das weltgrößte Weinfass der Welt aus der Levante.

Da ist tatsächlich jemand reingefallen und gestorben! (*hust* Es handelt sich nicht wirklich um ein Weinfass; man hat das Gefäß eigens erschaffen um als Grab zu dienen.)

Man verzeihe mir auf diesen und auf den folgenden Bildern die schlechte Qualität, aber in Museen oder anderen Attraktionen ist das Fotografieren mit Blitz verboten.

Am Donnerstag ging es nach einem weiteren (kurzen) Museumsbesuch nach ... tadaaaaa- Paris!
Ach ja, ich mag die französiche Hauptstadt. Und stehe dazu. So.
Den restlichen Tag nutze man, um den Monmatre von der einen Seite zu erklimmen, sich die Sacre Coeur von außen und innen anzuschauen und den Monmatre auf der anderen Seite wieder herunterzulaufen.
Was ich dort entdeckte, hatte ich mir in meinem kühnsten Träumen zu sehen gewagt: ganze Straßen NUR mit Stoffläden! Zum Glück besaß ich die Mischung aus: keine Zeit zum Stöbern, ein kleines Budget und Rückenschmerzen, die mir Verbot dort einzukaufen. Das wäre auch mein Ruin gewesen, hätte man mich auf die Läden losgelassen...
Gut, Berg runter und durch das Rotlichtviertel zurück zum Hotel.
Die Zeit bis zur Rückfahrt am Rosenmontag bestand aus der ägyptischen Sammlung im Louvre (na ja, und 20 Minuten Mesopotamien*) und dem Versuch, trotz brennender Fußsohlen und schmerzendem Rücken von Paris noch etwas anderes zu sehen.
Das beinhaltete: einen Nachtspaziergang vom Place de la Concorde zur Notre Dame (und da liegt viel dazwischen!) vor der ich dann glücklich auf und ab hüpfte (so etwas schönes!), einen Besuch in der Kathedrale (so toll!), einen Spaziergang durch die Katakomben und ... öhm ... viel Gebäude, Häuserfassaden etc anschauen.


* Hier steht übrigens die Naram-Sin-Stele, die bezeugt, dass sich der König als erster vergöttlichen ließ. "Das kann ich auch!" dachte ich und brachte todesmutig meine Nächste zu Fall und setze mir die Hörnerkrone der Göttlichkeit auf! Sehr zum Amüsement der anderen Museumsbesucher.


Ihr seht: der Eiffelturm ist mir erspart geblieben. Und: die Sainte Chapelle habe ich aus Zeitgründen leider nicht geschafft, was mich schon ärgert.

Dann waren die sechs Tage plötzlich rum und ich habe viel gelernt, habe viel gesehen, bin mit geklauten Straßenschildern geweckt worden und habe die unfreundlichen und inkompetenten pariser Servicekräfte überlebt. Schön war's.

Ich würde gerne bald wieder hin. Wer kommt mit?

Salut
Pandorra

Samstag, Februar 07, 2009

weiter geht's.

Vielen lieben Dank erstmal für die Nachrichten, die ich bekommen habe.
Ich habe mich entschlossen, meine anderen beiden Terrorvögel doch zu behalten und - sobald die Zeit es zulässt und sich die Gelegenheit bietet- wieder auf vier aufzustocken. Sollte also jemand ein vier- bis sechsjähriges Wellensittichpaar (oder zwei Jungs) kennen, das ein schönes neues Zuhause sucht, dann wisst ihr ja, wie ihr euch bei mir melden könnt.

Month und Kinnari geht es soweit gut, sie fliegen und zwitschern zusammen und scheinen gut klarzukommen, obwohl ihre Bezugsvögel weg sind. Month ist auch ein Schatz, sitzt er in letzter Zeit wieder vermehrt auf meiner Schulter, gibt Küsschen und spielt mit meinen Ohrringen. Und will mir die Brille vollschmieren. Netter Kerl.

Yo, ansonsten ist das Schnittmuster für das Abiballkleid angekommen und nächste Woche setze ich mich hin und messe die "Kundin" aus, schneide das Schnittmuster aus etc pp und nähe mir eine Schlafmaske. Sowas wollte ich schon lange haben, schon alleine, weil ich am liebsten im Stockdustern schlafe, andere (bei denen ich dann schlafe) wiederum nicht.
Abgesehen davon, ist das die einzige Möglichkeit auf meiner baldigen Brüssel-Paris-Fahrt etwas Schlaf zu bekommen. Auf der Zugfahrt hin, von Brüssel nach Paris und zurück nach Köln und weiter.
Was ich in Brüssel und Paris mache? Nein, nicht einmarschieren; viel besser! Ich besuche die Ägypten-Ausstellungen! Vielleicht kann ich auch noch einen Blick (hoffentlich) auf andere Stück der Geschichte werfen, aber in erster Linie gibt's die ägyptische Geschichte auf die Augen.
Ich freue mich schon sehr darauf, da ich nie gedacht hätte, dass ich tatsächlich mal "Urlaub" in einem (bzw zwei Museen) Museum machen würde.
Ja ha, und im März geht's ja nach München, da möchte ich natürlich noch ins Bayerische Nationalmuseum, das hatte ich bei der Aufzählung letztens doch tatsächlich vergessen.

Genug davon.
Es grüßt das übriggebliebene Terrorduo und
Pandorra

Freitag, Januar 23, 2009

Auch Adarna ist nicht mehr bei mir.
Ich hoffe, sie hat die mehr als sieben Jahre bei mir genossen.

In den nächsten Tagen werde ich entscheiden, ob ich mein übriggebliebenes Duo überhaupt noch behalten soll, ich habe das Gefühl im Moment läuft wellensittichtechnisch alles schief...

Ich vermisse meine beiden "älteren" Damen; gerade Adarna hat mit ihrem Charakter immer viel Leben in meine Bude gebracht in dem sie alles auf den Kopf stellte. Jetzt schlabbert mir keine mehr so exzessiv die Brillengläser voll oder versucht sich zu meinen Büchern durchzufressen, stürzt sich mit Anlauf ins Keimfutter oder Badewasser oder ordnet meine Haare neu an während Garuda alles mit ihren Blicken verfolgt.

Zum Glück muss ich mich noch um die Übriggebliebenen kümmern und die Welt dreht sich weiter. Das hilft mir ein wenig.

Mittwoch, Januar 14, 2009

Leider ist aus meinem Terrorquartett gestern ein Trio geworden.
Garuda ist gestorben.

Sonntag, Januar 11, 2009

*zappel*

Mist, Mist, Mist.
Ich habe ja sooooo Lust, zu nähen. Wenn ich mich an die Maschine setzen könnte, würde ich die Nacht durchrattern.
Meinem 60er Jahre Kleidchen möchte ich noch die fehlenden Schlaufen verpassen, meine Cordjacke enger, das Schnittmuster für mein 70er Jahre Outfit auf mich passend machen und, und, und.

Grah, aber ich habe kein Zeit. Ich hasse das! Ich will aber!

Ab dem 11. Februar geht's aber los, wirklich. Dann muss ich zumindest ganz zügig das Abiturballkleid meiner Schwester nähen, worauf ich mich schon freue. Es wird ein Kleid nach einem Originalschnittmuster von 1952, mehr verrate ich nicht. Ich werde aber ggf. ein kleines WIP machen, wenn ich Lust dazu habe.

Grüße
der Nähteufel

Donnerstag, Januar 08, 2009

Wuuuuuuaaaaah!

Ich musste eben meine Freude kundtun.
Pandorra zieht es Anfang März nach München!

Residieren werden Herr Satan und ich in einem Luxus Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofs. Hihi, unser Zimmer hat sogar eine eigene Kochnische, was ich höchstgradig praktisch finde, ist man dann nicht darauf angewiesen, ein Restaurant zu besuchen, wenn der Magen in den Kniekehlen hängt.
Apropos "besuchen":

http://www.aegyptisches-museum-muenchen.de/de/index.htm
http://www.pinakothek.de/alte-pinakothek/
Wenn ich könnte, würde ich um die beiden ein Herz malen. Das auf dem Kopf steht, natürlich.

Was ich sonst noch gerne sehen würde:

Karlstor
Isartor
Ruhmeshalle (inkl Bavaria)
Marienplatz
Königsplatz.

Meinen ehrenwerten Partner wird vermutlich das hier interessieren:
Mal schauen, was sich verwirklichen lässt, wir haben schließlich nur vier Tage inklusive An- und Abreise Zeit.
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Ich merke bereits, diese Woche ist meine LWL-Museumswoche.
Zweimal war ich schon da, am Sonntag geht's zur Finnisage und dann ist das Museum erstmal für längere Zeit zwecks Umbaus zu.
Mittlerweile glaube ich auch, mir ein paar Gemälde eingeprägt zu haben und meine Hände konnte ich auch bei mir halten.
Bei einigen Gemälden würde ich nur zu gerne mit den Händen auf die Leinwand fassen und die Farben fühlen. Wie fühlen sich die Pinselstriche an, wie der Übergang zu dickeren Farbschichten?
Stattdessen habe ich, falls möglich, seitlich auf das Gemälde geschielt, ohne dem Werk zu nahe zu kommen. Ganz brav also.
Außerdem kann man so schön rumprotzen und damit angeben, dass man AC/DC schon längst live erlebt und Rubens, Klee, Dürer und weitere gesehen hat.
Sowas muss auch sein.
Leute, bis zum 11. (Sonntag) habt ihr noch Zeit, in die Ausstellung zu gehen, nutzt die Chance!