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Montag, Oktober 04, 2010

"Ja."

Es wird langsam Zeit, dass ich euch endlich mal "mein" Hochzeitskleid zeige.
Genäht ist das nach einem Vogue-Schnittmuster und besteht aus wunderschönem Brautsatin, der sich toll verarbeiten ließ.
Doch zuvor wurde der Schnitt aus billigem Stoff ausprobiert, um zu schauen, was ich beim Zuschneiden und Nähen des schönen Stoffes zu beachten habe und ob das Hochzeitskleid Ärmel und eine Schleppe und mit Reifrock getragen werden soll. Oder nicht.


Das Probestück war wirklich hilfreich, ich wusste später, wo ich am Schnitt noch etwas rumdoktoren musste. Die Braut entschied sich gegen Ärmel, Schleppe und Reifrock.
Da letzteres fehlte, aber der Reifrocksaumumfang vorhanden war, fiel der Rockteil meiner Meinung nach sehr schön.
Statt Ärmel habe ich noch eine Stola angefertigt und einen Beutel für den allernötigsten Kleinkram sollte auch her.

Nun folgen wenig aussagekräftige Bilder und eins mit der Braut beim Tanzen. Ich soll noch Fotos von der Fotographin bekommen, aber solange ich die nicht habe, müsst ihr euch damit begnügen.



Einmal die Vorderseite (später kam noch eine kleine Bortenstickerei an den Ausschnitt).

Einmal die Rückseite mit dieser raffinierten Knopfoptik. Das merke ich mir und werde bei Gelegenheit ein Kleid mit der Knopfverschlussoptik bereichern. Sieht toll aus (die Knöpfe sind mit dem Kleiderstoff bezogen).





Die Hochzeit war ganz schön und getanzt habe ich auch viel. In meinen neuen Pumps, die ich damit auch gleich mal richtig eingelaufen habe.

Projekte für mich weiß ich schon ganz viele, dann hatte ich einer Freundin versprochen (mit ihr) ein Sommerkleid zu nähen (was ich dieses Jahr total vergessen hatte - wie peinlich) und das nächste große Projekt steht zum Glück erst 2012 an.

So, derweil genieße ich das schöne Wetter in dieser schönen Stadt.
Erinnert mich bitte, dass ich nochmal bessere Fotos nachliefere.

Bis dann!

Freitag, August 20, 2010

Da wachse ich doch um 2 cm.

Mein Hochzeitskleid ist fertig und gestern von der Zukünftigen auch abgeholt worden.

Fotos vom Ganzen folgen, wenn die Hochzeit Mitte September vorüber ist. Geduldet euch also etwas.

Bei der ganzen Näherei für eine andere, sind auch Sachen für mich rausgesprungen.
Nachdem ich jahrelang mit festen Stoffen gearbeitet habe, wollte ich dem elastischen Jersey noch eine Chance geben und habe zwei Kleider nach einem selbstgemachten Schnitt genäht. Manche Stoffe sollte man vielleicht erst ausprobieren, wenn man sich etwas Erfahrung angenäht hat. Jersey ist nicht unbedingt ein Anfängerstoff.
Ich werde den Schnitt noch etwas korrigieren, dann möchte ich den nutzen, um aus violettem Strickstoff ein Kleid aus meiner Burda von 1965 nachzunähen. Ich hatte davon mal berichtet, finde den Text aber nicht wieder.



Dann habe ich mir endlich ein Federmäppchen genäht.


Und für gute Träume: noch eine Schlafmaske. Ich habe ja erst zwei für mich genäht ;) Ich feile noch an der perfekten Passform und außerdem nähe ich die gerne. Hier habe ich das erste Mal gepatchworked (furchtbares Wort) und habe schon einige Verbesserungen für's nächste Mal im Hinterkopf.


Heute habe ich eine Hose gekürzt, das ist aber nicht spannend.
Dann habe ich meine Aufnäher Idee für meine Kutte (siehe letzter Post) zugunsten eines Gargoyles-Aufnähers gekippt. Beim Herstellen der Schablone habe ich aber gemerkt, dass ich an die Grenze, der Schablonen-Technik (mal wieder) gestoßen bin; irgendwann wird es einfach zu fummelig. Daher ist der Patch auch kein Glanzstück geworden, dennoch bin ich der Meinung, dass dieser meinen Coolness-Faktor unheimlich steigern wird. Ins Unermessliche.
Welche 24jährige trägt einen Aufnäher von einer Kinderserie aus den 90ern, den es nicht käuflich zu erwerben gibt?

Ich bin in naher Zukunft ein paar Wochen OHNE Nähmaschine. Bereits jetzt plagen mich Alpträume. Noch so vieles soll gemacht werden, bis ich gar keine Zeit mehr habe!
Nun, für mein Stick-Buch, Sticknadeln und Garn habe ich Platz im Koffer, dann lerne ich eben Sticken. So! Wenn ich schon nicht nähen darf...

Sonntag, August 01, 2010


Ich wühle mich durch Stoff, Borten, Garn und Malfarbe und fühl mich pudelwohl.

Mit dem Brautkleid kann ich jetzt durchstarten, ich denke, ich werde heute noch den Rest des Kleides zuschneiden.
Dabei kann man schön in alte Schallplatten reinhören.


Dann habe ich ein Langzeitprojekt gestartet.
Ich habe einen Secondhand-Blazer gekauft und werde aus diesem meine Version der Kutte machen.

Mit weniger Metal und mehr chic (und Wäschen ;). Drei, vier schwarz/weiße- Aufnäher habe ich schon gekauft und einen habe ich selbst gemacht:

Das Motiv gehört zu keiner Band, dafür zu einer meiner Lieblingsjugendbuchreihen.
Zwei runde Aufnäher habe ich schon auf die Ärmel genäht (wenigstens das mache ich in guter alter Metaller-Tradition mit der Hand). Einer gehört zu einer Lieblingsband, der andere zu einem Lieblingsfilm.
Mein Skulduggery-Aufnäher ist leider verhältnismäßig klein für einen Backpatch geworden. Die Vorlage hatte ich eigentlich für ein anderes Projekt gemacht und noch einmal wollte ich mir diese elendige Fitzelarbeit nicht antun.
Ich glaube, ich werde einfach einen zweiten größeren Aufnäher für den Rücken machen, dann habe ich statt eines großen Backpatches halt zwei kleinere. Da wird mir kein Zacken aus der Krone fallen.
Das Motiv für den neuen Aufnäher habe ich vorhin am PC erstellt, vielleicht bekomme ich heute die Schablone noch fertig.

Ich wünsche euch fröhliches Handarbeiten!
P.

Sonntag, Juni 27, 2010

pauken, pauken, pauken, nähen

Das Probebrautkleid ist soweit fertig, dass ich die Braut herbestellen kann (wird wohl erst in 2 Wochen was). Macht schon aus beigem Stoff in nicht-so-genau-genäht was her. Fotos gibt es keine, sonst müsste ich euch töten.

Ich hoffe, ich bekomme es bis spätestens Mitte August fertig (habe im Juli noch einen Prüfungsblock), damit ich auch mal wieder was für mich nähen kann. Sonst ist der Sommer wieder rum und ich laufe immernoch in den selben, laaaaangweiligen Klamotten rum. Außerdem würde ich für die Hochzeit im September selbst auch ein neues Kleidchen haben.
Desweiteren könnte ich mich auch mal mithilfe eines Buches ans Schnittmustererstellen wagen. Bis jetzt war ich mit keinem selbsterstelltem Schnitt zufrieden, immer war irgendwas. Hoffentlich klappt es unter Anleitung besser.


Wir haben es fast 2 Uhr nachts, Zeit, ein Brot zu backen.

Gute Nacht

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Nachtrag: Die Zukünftige war heute schon hier und nach vielem überlegen (während sie im Garten spazierte und ich auf dem Riesentrampolin hüpfte) wissen wir jetzt auch, wie's aussehen soll. Nur wir zwei. Hehe.

Das Brot von letzter Nacht ist übrigens nichts geworden.

Sonntag, Mai 30, 2010

Mehr BEIGE/Mehr Harem

So, der höchstoffizielle Startschuss für "mein" Hochzeitskleid ist gefallen.
Vielleicht kann sich noch einer daran erinnern, dass ich zum Nähen eines Hochzeitskleides auserkoren wurde und heute habe ich losgelegt.
Ich nähe nach einem Vogue-Schnittmuster (welches sich bisher in der Machart von keinem Schnittmuster einer anderen Marke unterscheidet) und das Endergebnis wird weiß, mehr darf ich nicht verraten.
Aber hin und wieder schmulen ist erlaubt, ihr werdet eh nichts erkennen (hoffe ich) und ich möchte euch nur den Mund wässrig auf das Endergebnis (Mitte September) machen.

Heute wurde das Schnittmuster aus dem Umschlag geholt

und dann augeschnitten.

Dann habe ich den ungebleichten PROBESTOFF rausgeholt (Frau Pattilogin weiß sogar, wo der her ist) und das Flatterpapier draufgesteckt,

gemerkt, dass man meine vor Monaten geliehenen Stecknadeln immer noch nicht wiedergegeben hat

und die Teile für das Probekleid ausgeschnitten.


Donnerstag wird es ans Aufmalen der Markierungen auf den Stoffen gehen und dann hoffentlich auch ans erste Zusammennähen.
Dann kann mich die angehende Braut auch endlich mal besuchen und wir können das Kleid an ihr abstecken.


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Heute flatterte eine Einladung zu meiner nächsten Mottoparty in meinen Briefkasten.
"1001 Nacht in Al Munsterabat" lautet das Motto.
Mein erster Gedanke war: "Ich war doch mal eine Haremsdame zu Karneval!", dann kam die Ernüchterung: das ist schon über zehn Jahre her und selbst mit roher Gewalt würde ich nicht mehr ins Kostüm passen.
Haremsdame wäre ja wieder eine Option, obwohl Odaliske meinem Hauttyp eher entsprechen würde. Ich sehe gerade, in der Kunst wurden sie gerne so dargestellt. Das wäre bei 50°C im Schatten ein Option.
Na ja, irgendwie fehlt mir die Instant-1001 Nacht-Verkleidung: die Pluderhose *grusel*.

Eigentlich wäre ich wohl gerne ein fliegender Teppich.
Ein Teppich, vier Löcher, etwas Schnur. Zack, fertig.


Na ja, mal schauen.

Samstag, Januar 30, 2010

ganz in weiß.

Ich soll vielleicht ein Hochzeitskleid nähen (für eine andere Hochzeit als unten).
Hui. Da bin ich doch glatt 5cm gewachsen. Es soll nicht so aufwendig sein, "Bin ja auch ein einfacher Mensch.", sagt sie.
Aber ein Hochzeitskleid schaut man sich noch in 30 Jahren auf den Fotos an, da habe ich doch etwas Angst, wenn es nicht toll wird oder die Braut sich den ganzen Tag lang unwohl fühlt... hui.
Habe ja auch nur eine normale Haushaltsnähmaschine.
Aber reizen würde es mich schon, wer weiß, wann ich nochmal ein Hochzeitskleid nähen darf. Eigentlich ne tolle Sache. Und so wichtig, immerhin muss es einen ganzen langen Tag beim Sitzen, Tanzen, Kuchenanschneiden etc gut aussehen und der Trägerin ein gutes Gefühl geben.
Hui.
Viel Verantwortung ist das, finde ich.
Soll ich, soll ich nicht?
Mhm,auch wenn es noch nicht 100% sicher ist, ob ich es dann auch machen soll - ich glaub, ich sag zu.
Wow.

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Edit: Okay, hab zugesagt. Und eine positive Antwort erhalten. Bin total aufgeregt, auch wenn die Planungen erst im März starten können. Alter Schwede. Ihre Mitbewohnerin soll es wohl entwerfen, keine Ahnung, ob sie das gelernt hat oder ob sie das hobbymäßig macht. Ich lass mich überraschen.