Posts mit dem Label Pandorra werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pandorra werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, November 28, 2011

Buchmesse zum Rumtragen

Monatelang quengelte ich rum: meine Allzwecktasche war im Begriff sich aufzulösen und war für meine Sportsachen viel zu klein.

Eine Tasche zu kaufen kam aus monetären Gründen nicht in Frage, außerdem hatte ich diese tolle Anleitung noch im Hinterkopf und da ich zur Zeit genug T-Shirts besitze, konnte ich auch zwei für meine Tasche entwenden.

Meine treuen Freunde von den zahlreichen Buchmessetreffen müssten sie wiedererkennen: das Zaubermaterial für die Tasche sind die Buchmesseshirts aus den Jahren 2003 und 2004.
Und bis auf etwas Garn habe ich für die Tasche auch keine weiteren Materialien gebraucht.

Von der Anleitung bin ich auch nur ein wenig abgewichen: die Seitennähten der Tasche habe ich mit Französischen Nähten gemacht, den oberen Saum habe ich mit Zickzackstichen gegen das Ausleiern gesichert und die empfohlenen Taschen aus den T-Shirt-Ärmeln habe ich auch eingebaut.

Jetzt habe ich eine Tasche, die groß genug für mein Sportzeug ist ("Welchen Sport machst du denn?! Eishockey?!") und die, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, ziemlich cool aussieht.

Die Tasche ist auch recht anfängerfreundlich, solange nicht unglaublich viele Stofflagen aufeinandertreffen. Man muss nur halbwegs gerade Nähte schaffen, mehr braucht es dazu nicht.
Dank dieser Anleitung lässt sich alten Lieblings-Shirts neues Leben einhauchen.


Hier eine Gesamtansicht.



Andere Seite.




Innentaschen. Eine habe ich mit einer Naht 2fächrig gemacht, die andere ist groß geblieben.




Und, liebe Freunde der Buchmesse, habt ihr euch schon wiedergefunden?

Sonntag, November 13, 2011

von annoduzumal

ist dieser schnieke Gürtel nach dieser Anleitung.

Er ist damals schon zu groß gewesen, weil ich einfach zu viele Bilder in den Gürtel stopfen wollte ^^
Nun ja, jetzt müsste ich mich mal von einem guten Stück des Gürtels trennen und stattdessen noch zwei Ösen anbringen, damit der Gürtel wieder besser sitzt und nicht nur rumschlabbert. Wie auch immer. Ich mag das Stück!



Donnerstag, September 08, 2011

Papiertiger


"Schwesterherz, kann ich deinen Anspitzer kurz ausleihen?" "Ja, aber ich brauche ihn gleich wieder."


Nachdem ich das 10 Jahre lange nicht getan habe,habe ich ihn letztens etwas aufgehübscht. Den Rest lackiere ich vielleicht nochmal um.




Dies war mal eine Teebox. Jetzt ist da nützlicher Kleinkram drin.



Für Projekte, die noch kommen werden.



Der ASP'sche Schmetterling!



Nicht nur die Platten werden verbastelt...



Diese hier stehen stellvertetend für ihre ganzen Freunde. Geschenkpapier und Tapetenmusterreste.

Das Geschenkpapier habe ich gekauft. Das weiß-schwarze war mit 4€ teuer, hat sich aber allemal gelohnt. Alle ist es auch noch nicht.
Ansonsten kann man mit Flyern, Zeitungen etc pp für lau schöne Sachen basteln.

Oh, du tolles Papier!

Montag, Juli 11, 2011

to sew

Ich müsste ja eigentlich so etwa 100.000 Kleidungsstücke anfertigen oder ändern.

Da ich in naher Zukunft etwa 9-10 Stunden täglich mit beknackter Lernerei verbringen werde, muss ich mir auch etwas kreative Auszeit gönnen. Dafür werde ich meine Nähmaschine und viel Nähkram in mein 4 qm²-Kabuff einfliegen lassen. Schlafen zwischen Stecknadeln...

Da ich aber nicht alle meine Stoffe und UFOs in mein Zimmerchen kriege, muss ich eine kleine Vorauswahl treffen.

Hier schon mal eine kleine Vorüberlegung:

Paket 1
-ein Readymade aus einem XL-Schwangerschaftsrock fertig machen [an meinem Kleid fehlen noch Träger]
-eine Hose (letztes Bild) tragbar machen [2 Keile mehr oder weniger sauber einnähen und die Hose kürzen]
-den Rock aus diesem Post fertig machen [ich glaube, da müssen etwa zwei Abnäher korrigiert und der Saum genäht werden]
-einen Pulli aufmotzen [das abblätternde Motiv mit einem Patch verdecken und die Kapuze mordsmäßig cool aussehen lassen]
-Unterröckchen für mein graues Sommerkleid (welches ich bis jetzt mit einem schwarzen Futtertaftrock getragen habe. Hat gut funktioniert, aber ich wüsste nicht, was ich sonst mit dem Leinen machen sollte. Außerdem hat man nie genug Unterwäsche)
- meine 60er-Rock-Westen-Kombi fertig machen (und mit einem extra Post vorstellen)

Sechs Sachen, die nicht sooooo viel Zeit in Anspruch nehmen. Vielleicht schaffe ich sogar etwas abzuarbeiten bevor der Lernmist kommt.

Paket 2
-mein rotes Jerseykleid muss dringend an meine Größe angepasst werden, ebenso wie
-mein Wackenkleid [die hässlichen Keile rausnehmen und einen richtigen Rockteil dranbasteln. Den Stoff für den Rockteil müsste ich aus den Resten des XL-Schwangerschaftsrocks aus dem 1. Paket hinbekommen.]
-den verhunzten Rock aus dem schönen Jeansstoff aus der Burda 9/2004 retten

Das Jerseykleid werde ich im Herbst wieder anziehen können und den Rock dann auch. Jippieh!

Falls ich beide Pakete oben geschafft habe und die anderen UFOs ignoriert und dazu noch Zeit und Lust habe (puh!), dann würde ich gerne die Stoffe (bis auf das Leinen oben rechts. Das ist im Abarbeitungspaket Nr. 1) von diesem Foto verarbeiten:


-der rot-schwarze soll ein Partykleid werden. Das Modell 102 aus der Burda 6/98.
-das graue Leinen und das schwarze darunter sollen sich in das Kleid 102 aus der Burda 4/2004 verwandeln.
-das links auf dem Bild sind 1,5m Wollstoff. Auch hieraus hätte ich gerne ein Kleid. Allerdings fehlt mir dafür noch eine Idee.

So lautet der grobe Plan.
Vorher wird noch ein Geschenk genäht und gebastelt (wird hier dann auch noch gezeigt).
Sobald der Kalender dann Oktober anzeigt, werde ich mir meinen Wintermantel zur Brust nehmen. Der Stoff hat Knötchen all over, die ich abzurasieren versuche. Dann schwimme ich in dem Ding, deshalb werde ich da noch massig Stoff rausnehmen. Das Futter wird durch neues ersetzt, die Verzierungen vom Kragen und dem Riegel werden abgemacht und was ich stattdessen draufmache, weiß ich noch nicht.

Frohes Schaffen!

Sonntag, Juni 19, 2011

Ich bin Batman! IV

War das ein fieser Anschlag von Doc Ock? Magneto? Spider-Man? Storm? Oder haben die Freimaurer doch etwas damit zu tun?

Als ich die Schuhe für euch schon fotografiert hatte, waren sie schon einmal ohne Probleme getragen worden. Es sind keine bequemen Schuhe (habe die billigsten genommen, die ich fand. Sollte ja ein Probeprojekt sein), aber mit bestrumpften Füßen hätte ich sie für nicht allzu weite Strecken tragen können. Habe ich auch letztens.

Wieder zu Hause angekommen, habe ich einen großen Schreck bekommen:


Risse! Da guckt selbst Batman blöd!


Hier haben sich (als wäre es Bucheinschlagfolie) durch die Risse Blasen unterm Kleber gebildet.



Und dieser Riss zieht sich durch etwa fünf Schichten Kleber und zwei Lagen Comic.

Kann sich einer vorstellen, wie betrübt ich erstmal war?

Die Fehlerquelle, so schätze ich, liegt am viel zu steifen Schuh, bzw. dessen Material. Was meint ihr?
Ansonsten wäre der Kleber noch eine Möglichkeit (der soll allerdings auch auf T-shirts dick aufgetragen waschfest sein...).

Aus lauter Frust habe ich die Löcher mit noch mehr Kleber gestopft, bzweifel allerdings, dass das beim Laufen hält.

Sonntag, Juni 05, 2011

Ich bin Batman! III



Könnt ihr noch mehr Batman ertragen?
Auf dem Vainstream wurde mein famoses Batman-T-shirt mit "Marvel ist viel besser!" angepöbelt. Gnah. Ich mag Batman, ich mag X-Men. Aber Batman ist cooler und stylischer.

Damit nicht nur meine Oberbekleidung angepöbelt werden kann, habe ich mir Batman-SCHUHE gebastelt.
Che bello!



Zutaten:
2 Comichefte
1 Paar günstige Ballerinas
viel Bastelkleber, der auch nach draußen darf
1 Pinsel, den man nachher nicht unbedingt wiederverwenden kann


Beim Bekleben der ersten Schicht (als Hintergund), fiel mir auf, dass das Papier weniger Falten wirft, wenn man kleine Schnitte ins Papier macht. Dann kann sich das Material wenn gewünscht ein minibisschen überlappen und auffallen tut es trotzdem nicht.


Dann ist mir aufgefallen: viel hilft viel. Also bloß nicht am Kleber sparen.



So, der Hintergund ist drauf.

Alle Batmans an Bord!

Zwei dicke Kleberschichten und viele Tage Trocknung später:

Tadaaa!


Batman kann mir sogar unter den Rock schauen, der Schuft!

Ich habe seit dem Kindergarten nicht mehr mit Bastelkleber und Papier gearbeitet. Damals haben wir glaube ich nur Luftballons bekleben müssen... bäh. Habe mir ein kleines bisschen beim Bekleben was abgebrochen. Es gibt ja doch so ein paar Kniffe, die einem nur die Erfahrung beibringen kann. Na ja, beim nächsten Paar Schuhe wird's besser. Sobald ich iiiiirgendwann mal die passenden Materialien finde, gibt es Pumps oder Keilabsatzschuhe mit Zombies (irgendeine Idee, wie ich an die komme?) <3

So, gute Nacht.

Donnerstag, Mai 12, 2011

Pseudokuttig

Im letzten Jahr habe ich mir einen weißen Second hand-Blazer zu eigen gemacht, um ihn, inspiriert von Metalkutten, aufzumotzen.

Die Ausgangsposition:


Das Bild ist zwar reichlich klein, aber wie ein weißer Blazer aussieht, wisst ihr.

Diesen selbstgemachten Aufnäher platzierte ich auf dem Rücken. Das sah dann so aus. Foto ist von Derek Landy (der 6. Band kommt dieses Jahr raus. Freu mich schon.)
Auf den Oberarmen sind runde Aufnäher festgenäht, einer von ASP und einer von Jack Skellington.

In der Zwischenzeit hat sich wieder etwas getan.
Die Knöpfe sind ab (sahen hässlich aus und außerdem ist mir die Jacke mittlerweile zu groß. Geschlossen hätte ich sie eh nicht, das würde albern aussehen), dafür sind mehr Aufnäher dran. Zwar nicht viele, aber ein paar.


So war der Zwischenstand letztens.

Mittlerweile haben die Ärmelsäume Schrägband abbekommen und an den Stellen, wo die Schulternähte auf die Ärmel treffen, habe ich kleine Nieten im Stoff befestigt. Weitere sollen auf der Schulternaht folgen.


Im Moment beziehe ich einen Teil des Kragens mit dünnem Streifenstoff. Den elastischen Stoff habe ich unter Spannung angenäht, der wird nämlich noch "rasiert", damit schön organische Löcher in den Streifenstoff kommen. Dann sollte sich das mit der Spannung gegeben haben.

Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass man jeden einzelnen Stich sehen kann. Das passt zu der Jacke, man soll durchaus sehen, dass ich *Hand* angelegt habe.

Soweit der bisherige Zwischenstand.
Was ganz sicher noch mit der Jacke passieren wird:
-Streifenstoff wird gelöchert
-schwarzes Schrägband kommt einmal drumrum

Mehr Aufnäher müssen auch her. Für einen habe ich auch schon eine Idee, der wird selbstgemacht.
Aber was aufnähertechnisch noch so drauf los... weiß ich noch nicht.
Was ich mit dem Kragen noch so machen, weiß ich auch nicht genau, aber sobald was passiert, werde ich es hier zeigen.

Derweil:
Tschö!

Montag, März 21, 2011

Schablonieren am Montag (neues Foto)

Bei dem tollen Wetter heute hatte ich richtig Lust auf Farbe und deshalb habe ich mein Herzköniginnen-T-shirt rausgeholt und mir eine farblich passende Strumpfhose angezogen. Die Fingernägel passen auch (der Lack ist ja so unglaublich cool!).

Ähem. So.

Vor ein paar Wochen habe ich in einem Second Hand-Laden einen hübschen, weißen Rock gefunden. So einen Tennisrock mit hohem Bund und vielen Falten. Für den Sommer doch optimal, oder?
Allerdings sieht der Rock auch sehr nach "schaut mal, ich bin sportlich!" aus, was ich nicht bin. Dann ist so ein reinweißer Tennisrock auch nicht besonders aufregend. Ich wollte den Rock unbedingt mit einem Schablonenmotiv verschönern.
Leider wusste ich nicht so recht, welches Motiv es werden sollte. Was schörkeliges wollte ich nicht, was kitschiges auch nicht... es musste irgendein Motiv sein, das einen hohen Wiedererkennungswert hat, damit man das Motiv auch trotz der aufspringenden Rockfalten wiedererkennt. Doch welches? Nach einigem Suchem im Internet und einigen wirklich tollen Vorlagen, habe ich schließlich diesen jungen Mann gefunden. An dieser Vorlage musste ich (fast) nichts ändern und jeder weiß, wer er ist! Schnörkelig oder kleinteilig ist das Motiv auch nicht - grandios!
Also wurde das Motiv auf Papier gedruckt und auf Folie gemalt und ausgeschnitten.
Die Falten des Rockes habe ich festgepinnt.

Sprühkleber benutze ich um die Schablone auf dem Stoff zu befestigen. Das Zeug ist teuer, aber das Geld wert. Am Stoff bleibt kein Kleber zurück, allerdings auf der Schablone. Dort klebt es, nachdem man mit Wasser dem Kleber zu Leibe gerückt ist, ein bisschen weniger. In meinem Ordner lege ich immer eine Papierseite zwischen die filigranen Schablonen.
Nachdem die Falten gesteckt worden sind, die Schablone eingesprüht und auf dem Rock geklebt worden ist, wird dieselbe mit Farbe eingetupft.

Ich habe einen Topfschwamm zerschnitten (die rauhe Seite habe ich zuvor entfernt) und benutze den für meine Schablonier-Aktionen.
Wenn alles eingetupft ist, wird die Schablone vorsichtige abgezogen (bei filigranen Schablonen lasst bitte besonders viel Vorsicht walten), damit der repositionierbare Sprühkleber nicht zum dauerhaften Kleber wird.

Und - tadaaaaaa!


Fertig ist es! Uuuund? Wer hat es auf meinen Rock geschafft? (Schwarz und Rot auf Weiß - das ist schon fast bunt!)


Morgen Nachmittag wird das Motiv nach Anleitung eingebügelt und dann werde ich sehen, ob man das Motiv wenigstens ein bisschen erkennt, wenn man den Rock trägt.

Drückt mir die Daumen!

------------

Und alle Bedenken wegen der Falten waren umsonst.

Man kann das Motiv auch wenn ich den Rock trage gut erkennen. BÄM!

Sonntag, März 13, 2011

Eine Einführung in die Stereophonie mit Musikbeispielen

Zartbevinylte sollten schnell wegschauen, denn meine neueste Handtasche ist aus einem gar ungewöhnlichen, aber gut bekanntem Material gefertigt.



Schallplatten!
Das ganze war eine interessante, aber zeitaufwändige Geschichte. Ungwöhnliches Material, muss ich auch sagen.
Ausgebreitet sieht das noch nicht so aussagekräftig aus, daher:

Jeder hat sicherlich ein paar Kleidungsstücke und/oder Accessoires, mit denen man sich automatisch besser fühlt. Das hatte ich mit meinem wundertollen Abikleid, in meinem Streifenblazer fühle ich mich auch gleich selbstsicherer (so musste ich auch beim letzten Tragen wirken - bei den ganzen wichtigen Leuten in der Nähe) und so ist es bei der Tasche.
Als ich sie Donnerstag das erste Mal ausführte, habe ich beim Laufen immer heimlich mein Spiegelbild in den Schaufenstern angeschaut. Die Tasche ist grandios, ziemlich geräumig und hält auch schon so einiges an Gewicht aus.
Sollte ich so eine Tasche noch einmal machen, werde ich sicherlich so ein paar Dinge ändern und/oder besser machen, aber für einen Prototypen ist sie sooooooo toll geworden - das Foto wird ihr nicht ansatzweise gerecht. So schrecklich wellig ist sie auch nicht.

Irgendwann werde ich mir mal eine Schallplattentasche aus Singles machen, das sollte eine praktische Partygröße sein.
Hat jemand zwei Singles über, die keinen Sammlerwert haben (wäre ja zu schade, wenn man seltene Platten zersägt!)?

----------------

In den letzten Tagen und Wochen habe ich auch andere Sachen gemacht:

Seit ein paar Jahren fliegt in meinem Nähbereich ein alter Unterrock (hier auf dem Foto zu sehen) von einer toten Frau rum. Den habe ich vor geraumer Zeit von ihrem Erben bekommen (zusammen mit ein paar uralten Büchern und Nähzeitschriften).

Nach so langer Zeit (wobei ... ich habe Stoffe und halbfertige Kleidungsstücke, die harren schon länger der Dinge, die kommen sollen) habe ich aus dem wadenlangen (steht mor überhaupt nicht) Rock mit ausgeleiertem Bündchen einen knielangen Petticoat gemacht.


Die Bluse ist 2nd Hand. Beide Teile bilden den Unterbau für "Projekt Dirndl". Man hat mich zu einer Mottoparty eingeladen und so kann ich die Gelegenheit nutzen, mir eine Unterbrustweste/ein Mieder zu nähen, einen neuen Rock und eine Schürze. Zusammen soll das einen Dirndl-Look ergeben. Allerdings in meinem Stil. Das Aussehen von Dirndls ist anscheinend sehr breit gefächert. Im Internet (musste mich ja über Dirndls informieren) findet man Bilder, da lassen lediglich das Vorhandensein der Schürze und die Bildunterschrift erkennen, dass das Kleid ein Dirndl sein soll. Dann muss ich mich ja auch nicht penibel an irgendwelche Richtlinien halten. Schon alleine deshalb bekommt mein Dirnd einen knielangen Petticoat.


Desweiteren hatte ich Lust auf herzafte Kekse, also hatte ich vor zwei Wochen eine Ladung gemacht. Ich glaube, ich habe noch nie Kekse gebacken.
Die sind übrigens ziemlich lecker, auch wenn einige Leute soetwas leider nicht essen, weil Kekse einfach nicht würzig sein dürfen. Genauso wie salzige Pfannkuchen oder Muffins. "Mit Käse?! Fleisch?! Gemüse?! Ihgitt!" Sehr unflexibel.
Meine Keksförmchen konnte ich nun auch zum Backen endlich mal benutzen.


Auch meine Terrorgeier sollten nicht zu kurz kommen, deshalb gab es letzte Woche Keimfutter mit Basilikum.
Ein Dauerrenner. Im Moment lasse ich Weizen keimen. Einen Teil des Weizens bekommen meine Vögel, den anderen schmeiße ich in mein Müsli. Mhmjamm.

Montag, Februar 14, 2011

westiges Träumen

Ich kann wieder etwas herzeigen!

Einmal ein verspätetes Weihnachtsgeschenk:

Nicht schwer zu erkennen: eine Schlafmaske. Für schöne Träume.

Dann wollte ich etwas für mich nähen - und zwar mit einem schnellen Erfolg. Aus Resten habe ich dann diese tolle Weste genäht.


Letzte Tage hatte ich mir ein originales Schnittmuster aus den 70ern ersteigert, bestehend aus einem Rock- und einem Westenschnittmuster. Letzteres habe ich auch genäht. Obwohl ich Westen toll finde, besitze ich so gut wie keine. Dabei sind sie so vielseitig!

Die Vorderteile habe ich aus Verschnitt von meinem "kleinen Schwarzen" (mit Ärmeln, nicht zu verwechseln mit dem "kleinen Schwarzen" ohne Ärmel;) gefertigt, die Rückseite ... schöner Stoff. Gesehen, verliebt, gekauft (obwohl der eigentlich zu teuer war) und einfach einen Rockschnitt dran ausprobiert. Den Burdaschnitt habe ich vorher nicht ausgemessen, dann habe ich beim Nähen noch Fehler gemacht und dann ist der Rock in einer Kiste gelandet. Aus dem, was nicht für den Rock draufgegangen ist, habe ich also den Rücken gefertigt, man erkennt das Stoffmuster auch ganz schön.





Die Knöpfe sind super! Eigentlich wollte ich irgendwas schmales, waagerechtes, silbernes als Zierschließe, aber so etwas hatte ich nicht auf Vorrat und da ich einen schnellen Näherfolg haben wollte, habe ich mein Knopfglas herausgeholt.
Da ist Flattervieh drauf!
Das sind wohl Knöpfe, die eher für ein Trachten- oder Jägeroutfit gedacht waren.



Eigentlich soll die Weste gefüttert werden, aber hier verweise ich auf den gewünschten schnellen Näherfolg. Da es Innen aber dennoch ordentlich werden sollte, brauchte ich meinen Vorrat an Baumwollschrägband auf.


Ich mag die Weste! Sie ließ schnell an meine eigentlich Größe anpassen und nähen. Beim nächsten Mal werde ich den Halsausschnitt aber größer machen. Der ist ein bisschen klein geworden und wirft deshalb Falten.

Gute Nacht.

Mittwoch, Februar 09, 2011

WSV und Prozente!

Deshalb konnte ich den Stoff im Laden nicht liegen lassen!

Zwei Meter dicker, fester "Hosenstoff" sind mit mir nach Hause gekommen. Aus dem ließe sich ein toller, langer Rock für nicht ganz so warme Tage machen.

Mhm, schön. Erst mal wird der versäubert und kommt ab in die Wäsche.




Desweiteren arbeite ich mit einem ganz neuen Material. Weiß auch noch nicht, ob das was wird. Aber wenn, lasse ich es euch wissen.

Edit:

Also, es scheint doch nicht alles so hoffnungslos, wie oben angedeutet. Einfach Vattern vom Projekt erzählen und er kam mit Heißluftpistole und Akkubohrer. Perfekt.
Leider kann ich den leeren Akku nicht ausbauen, weil meine Hände zu klein sind. Gnah!

Freitag, Februar 04, 2011

Aus der Versenkung

steige ich empor.

Und suche: meine Nähmaschine:


Findet sie wer?

Über meine Stuhllehne stapelt sich Mist, den irgendwer dahin geschmissen hat, angefangene Projekte von mir (glaube ich zumindest) und Röcke, die zügig geändert werden müssten.

Letzteres kann ich hoffentlich zwischendurch erledigen, das ist ja keine besonders tolle Arbeit.

Also, für die nächste Zeit werde ich (hoffentlich) nach und nach folgendes erledigen:

-Röcke ändern
-eine Stoffhose ändern
-eine Hose kürzen
-ein Kleid ändern
*gähn*

-einen geänderten Rock mit Farbe aufhübschen
-einen hellgrauen(!) Leinenrock nähen
-mein Pulloverkleidchen aus violettem Strickstoff nähen (davon habe ich selbst hier schon ein paar Mal berichtet)
-Kissenbezüge
(-"Wikingertop" Arbeitstitel ;)
Das hört sich doch mal etwas interessanter an und ich muss nicht einmal etwas dafür einkaufen.

Für folgendes müsste ich doch einkaufen gehen:
-ein weißer Unterrock (es sei denn, in meiner Futterstoffkiste findet sich noch etwas)

Hui, das sieht doch alles realistisch aus. Winterkleidung habe ich mir verboten anzufertigen und meinen Stoffvorrat soll auch abgearbeitet werden. Mal schauen, wie gut ich mich dran halten werde.

Zu meinem Kram kommt noch das Sommerkleid für eine Freundin. Ich habe keine Ahnung, wie das aussehen soll, bin aber gespannt.
Mit einer anderen wollte ich zusammen einen Rock für sie nähen.

Ihr dürft mich gerne treten, wenn ich nicht regelmäßig Bericht erstatte. Ich erzähle hier so oft von irgendwelchen Sachen, die ich machen möchte und dann passiert nichts.

Und jetzt verkrieche ich mich ins Bett, der Ausflug nach Bonn hat mich geschafft und die Rückfahrt hat schrecklich lange gedauert.

Ein schönes Wochenende!


-----------
Edit:

Rock Nr. 1 (von 7 oder so) hat wieder einen fertig eingenähten Reißverschluss. Jetzt ist er in der Wäsche und ich muss mir überlegen, welches Motiv ich drauf drucken soll. Es muss einfach zu erkennen und darf nicht zu filigran sein, da das Motiv auf einen geschlossenen Faltenrock kommt, d.h. man das Motiv beim Tragen nicht in einem Stück sehen wird.
Ideen, irgendwer?

Edit2:
Juhu! Der zweite zu ändernde Rock ist fertig! Nachdem ich ordentlich Weite rausgenommen habe, tauschte ich das olle farbige Satinbändchen gegen schwarze Samtbändchen aus. Letztere habe ich von Pumps abgeschnitten, die eine hübsche Schnürung aber auch ziemlich alberne Schleifen hatten. Die Pumps haben jetzt nur noch die hübsche Schnürung und mein Rock einen neuen Verschluss.

Freitag, August 20, 2010

Da wachse ich doch um 2 cm.

Mein Hochzeitskleid ist fertig und gestern von der Zukünftigen auch abgeholt worden.

Fotos vom Ganzen folgen, wenn die Hochzeit Mitte September vorüber ist. Geduldet euch also etwas.

Bei der ganzen Näherei für eine andere, sind auch Sachen für mich rausgesprungen.
Nachdem ich jahrelang mit festen Stoffen gearbeitet habe, wollte ich dem elastischen Jersey noch eine Chance geben und habe zwei Kleider nach einem selbstgemachten Schnitt genäht. Manche Stoffe sollte man vielleicht erst ausprobieren, wenn man sich etwas Erfahrung angenäht hat. Jersey ist nicht unbedingt ein Anfängerstoff.
Ich werde den Schnitt noch etwas korrigieren, dann möchte ich den nutzen, um aus violettem Strickstoff ein Kleid aus meiner Burda von 1965 nachzunähen. Ich hatte davon mal berichtet, finde den Text aber nicht wieder.



Dann habe ich mir endlich ein Federmäppchen genäht.


Und für gute Träume: noch eine Schlafmaske. Ich habe ja erst zwei für mich genäht ;) Ich feile noch an der perfekten Passform und außerdem nähe ich die gerne. Hier habe ich das erste Mal gepatchworked (furchtbares Wort) und habe schon einige Verbesserungen für's nächste Mal im Hinterkopf.


Heute habe ich eine Hose gekürzt, das ist aber nicht spannend.
Dann habe ich meine Aufnäher Idee für meine Kutte (siehe letzter Post) zugunsten eines Gargoyles-Aufnähers gekippt. Beim Herstellen der Schablone habe ich aber gemerkt, dass ich an die Grenze, der Schablonen-Technik (mal wieder) gestoßen bin; irgendwann wird es einfach zu fummelig. Daher ist der Patch auch kein Glanzstück geworden, dennoch bin ich der Meinung, dass dieser meinen Coolness-Faktor unheimlich steigern wird. Ins Unermessliche.
Welche 24jährige trägt einen Aufnäher von einer Kinderserie aus den 90ern, den es nicht käuflich zu erwerben gibt?

Ich bin in naher Zukunft ein paar Wochen OHNE Nähmaschine. Bereits jetzt plagen mich Alpträume. Noch so vieles soll gemacht werden, bis ich gar keine Zeit mehr habe!
Nun, für mein Stick-Buch, Sticknadeln und Garn habe ich Platz im Koffer, dann lerne ich eben Sticken. So! Wenn ich schon nicht nähen darf...