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Sonntag, Oktober 31, 2010

Ökobad

Wilde Wellensittiche baden in Australien quasi im Frühtau der Gräser auf der Futtersuche und auch meine Geier steigen nicht in die Badeschale, wenn da kein Grünzeug drin ist. Dabei darf das keine (sonst so heißgeliebte) Vogelmiere sein, kein (sonst so heißgeliebter) Basilikum oder andere Kräuter, sie gerne gefressen werden, nein, es muss Möhrengrün sein.


Heute habe ich die Badeschale weggelassen und das nasse Möhrengrün direkt aufs Dach gepackt. Dann kann man von oben baden und von unten, am Käfigdach hängend, eine Zwischenmahlzeit einnehmen.

Donnerstag, September 09, 2010

"I like to kill people." (der O-Ton ist so oder so ähnlich ;)

Heute war ich bei der Derek Landy (dem Autor meiner Lieblingsjugendbuchreihe Skulduggery Pleasant)- Lesung.
Rainer Strecker las Passagen aus dem neu in Deutschland erschienen 4. Teil der Reihe vor (während ich in den frisch erschienen fünften Band auf englisch in den Händen hielt^^) und das hat er ziemlich gut gemacht, wie ich finde. Verschiedene Stimmen gab er zum Besten und eine davon hat doch glatt den Darth Vader-Klang. Uh, gut.
Der Autor war auch gut drauf, beantwortete verschiedene Fragen, machte viele Witze und hörte geduldig zu, wenn Strecker in deutscher Spracher vortrug, obwohl er kein Wort verstand.

Ihr könnt euch doch sicherlich daran erinnern, schließlich ist es noch nicht so lange her, dass ich einen Aufnäher für meinen weißen Blazer gefertigt hatte.
So sah der aus:
Der hatte seinen Platz auch auf dem Jackenrücken eingenommen und mein Jäckchen trug ich heute zum ersten Mal spazieren und joar, damit wurde ich auch gleich von anderen Fans (die gleich mal vier bis fünf Jahre jünger waren) erkannt.
Fand ich nett, so konnte man die Wartezeit gut überbrücken und ein Stückchen Kuchen gab's auch noch.
Die Lesung selbst war auch empfehlenswert, mir gefiel die Aufteilung von vorgetragenden Teilen und anschließender Fragerunde im Wechsel sehr gut; das war eine gute Mischung.
Nun ja, nach dieser Mischung ging's zur heißersehnten Signierrunde uuuuuuund ich fiel auf, weil ich den allerneuesten Band zum Signieren hinhielt.
Das Angebot, mir das Ende zu verraten schlug ich aus. Ich bin mir auch nicht sicher, wie ernst das Angebot war. ^^
Ich nutzte aber die Möglichkeit, wenn ich schon nicht den Schluss des neuesten Buches hören konnte/wollte, Landy meinen Rücken zu kehren und ihm meinen Aufnäher zu zeigen. War ja doch Stolz drauf und er fand's auch cool, denn er zückte sein Handy und musste es fotografieren, überreichte mir einen zusätzlichen Anstecker und signierte noch eine Karte mit "For my best friend".
Gnihihihi.
Witzig.
Hihihi. An den Passanten bin ich auch mit einem "Hihihihi" auf den Lippen vorbeigeradelt.

So, mein zweiter Aufnäher ist auch schon lange fertig, nur noch nicht auf die Jacke gewandert. Aber weil ich euch gern habe, dürft ihr ihn euch anschauen:

Das Bild ist nicht der Brüller... ich fotografiere meine Jacke, sobald der Aufnäher drauf ist. Okay?

Wem kann ich dann mit meinem Jäckchen vor der Nase rumtanzen? Thomas Fritsch?

Hatte jemand diesbezüglich Vorschläge?

Freitag, September 03, 2010

"Flatterflatterflatterflatterflatter"*

Schmerzlich vermisse ich mein Terrortrio. Gerne würde ich es etwas umtüddeln, während sie im Wohnzimmer meine Familie durch Lautstärke vom Fernsehen abhalten, und mit ihnen warten, dass mei- unser Zimmer wieder bewohnbar wird. Aufgrund der starken Regenfälle stand nämlich das Wasser vor meinen Fenstern einen halben Meter hoch und drang durch diese in mein Zimmer.
Mein "Hightech-Tower" ist nass geworden (falls jemand einen Fernseher, einen DVD-Player, einen Wecker und ein Telefon zu verschenken hat: immer her damit), dem Rest meines Zimmers soll es angeblich gut gehen, auch wenn im Moment ein tropisches Klima herrschen soll. Schickt daher lieber ein Stossgebet an eure Götter, dass alle meine Schuhe und Bücher und mein Caravaggio trocken und ungewellt bleiben.

Zurück zu den Vögeln: ich weiß, warum einer meiner Vögel so halb-nackig ist: ein Gendefekt ist schuld! Months Eltern waren wohl zu eng verwandt, was diesen verursacht hat. Ich hatte mich schon stark gewundert, dass Months Glatze sich nicht ausbreiten wollte. Diese Art des Defekts betrifft Rücken und Bauch (und bei Month den Flügelansatz) und sieht nicht schön aus, ist aber ansonsten (von der erhöhten Verletzungsgefahr abgesehen) nicht weiter schlimm.
Gut so. Dann wird mein Allerliebster auch weiterhin seine vielen Runden drehen können.



*Das sagte meine kleine Schwester immer, wenn ihre Ponys flogen. Und "Rennrennrennrenn" wenn sie rannten. Hach ja.
Und heutzutage spielt sie den ganzen Tag Solitär und telefoniert.

Sonntag, Dezember 20, 2009

*argh*

Seit zwei Monaten suche ich nun schon meine Tüten mit den Piercings.
Ich weiß noch, dass das Tütchen in der Hand hielt und dachet: "Mhm, das packe ich lieber etwas besser weg, sonst find ich es nicht wieder."
HA!
Ich wollte nicht für den Rest meines Lebens mit dem Riesenstachel im Gesicht rumrennen und ein neues Piercing zu kaufen, sitzt im Moment nicht drin.

Wie ich so was hasse...

Ist eigentlich irgendwer in Weihnachtsstimmung?
In meinem Kopf ist da irgendwie kein Platz, da ist nur Panik und Lernen.

Immerhin sieht der Schnee toll aus (von drinnen, mit einer Tasse heißen Tees und einem warmen Körnerkissen). Morgen früh wird das mit dem Taxibus und dem Sprinterbus hoffentlich keine Tortur, ich kann es mir einfach nicht leisten etwas zu verpassen.


Dem Terrortrio geht es übrigens sehr gut. Auch wenn drei eigentlich eine blöde Zahl ist, scheint es bei meinen jetzt nicht das allerschlimmste zu sein. Mal schauen, hoffentlich habe ich im März Zeit und die Möglichkeit mich um ein neues Weibchen zu kümmern.
Falls ihr wen kennt (Essen, Münster; so grob die Ecke), der für ein Wellensittichweibchen -zwischen drei und sieben Jahren alt (auf keinen Fall jünger)- ein neues Zuhasue und Spielgefährten sucht, dann meldet euch bei mir.


So, weiter geht's mit Panik und Lernen.

Rutscht nicht aus auf dem Schnee,
Pandorre

Montag, Oktober 26, 2009

Kelaino musste am Samstag nach kurzer, schwerer Krankheit eingeschläfert werden.
Ich hielt sie in meinen Händen, als sie die überdosierte Narkose-Spritze gesetzt bekam und war bei ihr, als ihr Herz aufhörte zu schlagen.

Sie hat sich seit meinem "Pummelfee"-Beitrag sehr gut im Schwarm gemacht, war sehr viel aktiver, flog daher auch besser; sie hatte sich zu einer tollen Wellensittichdame entwickelt und ich war so unglaublich stolz auf ein so tolles, gut funktionierendes Terrorvogelquartett.

Kelaino wurde nur 2 1/2 Jahre alt, war davon sieben Monate bei mir, und hinterlässt eine Lücke im Schwarm, die Kinnari wohl besonders (aber ich hoffe nicht zu stark) schmerzt.

Sonntag, Juli 12, 2009

In die Annalen

der Pandorraschen Wellensittichhaltung wird dieser Tag eingehen!
Zum ersten Mal sah ich, wie sich zwei meiner Sittiche kraulten.
Schnäbeln und das gegenseitige Füttern habe ich schon oft beobachten können, aber das zärtliche, liebevolle Kraulen noch nie.
Tja, und während ich mit einer sehr guten Freundin am Telefon plaudere, sehe ich, wie Month seinem Kumpel ganz vorsichtig den Nacken krault.
Hach, war das schön!

Diese Art, wellensittische Zuneigung zu zeigen, find ich auch viel schöner als die Art Kinnaris. Diese nämlich, füttert ihre faule Freundin Kelaino ständig, sodass der Faulpelz eine Pummelfee geworden ist und ein nicht gerade schönes Gewicht auf die Küchenwaage bringt.
Argh! sage ich dazu. Wie soll ich denn einen Vogel motivieren, öfter aus dem Käfig zu kommen, wenn das Essen oft und bereits anverdaut zu, bzw. in diesen kommt?!
Noch fühlt sich Kelaino noch nicht zu pummelig zum Fliegen (zwar nicht besonders elegant) außerhalb des Käfigs und klettert nach wie vor viel im Käfig rum, es besteht also noch ein wenig Hoffnung, das Gewichtproblem in den Griff zu bekommen.
Wie das genau klappen soll, weiß ich nicht. "Süßigkeiten" gibt es selten und dann nur von meiner Hand zu holen, Grünzeug gibt es dafür öfter: im und am Käfig, auf meiner Hand, weiter weg am Spielplatz und zumindest meine flinken drei nehmen die abwechselnden Grünfutterplätze gerne an.
Ich kann Kinnari schlecht erklären, dass sie das Mästen ihrer Freundin sein lassen soll, also muss ich Kelaino *irgendwie* überzeugen, öfter aus dem Käfig zu kommen und die eine oder andere Runde mehr zu fliegen.
Für einen Vogel kann man schlecht Diätfutter herstellen, alle fressen ja das selbe Futter und die anderen brauchen die Energie ja.
Uff, das wird ein Stück Arbeit.
Im Moment sehe ich meine Vögel nicht so oft, das wird sich aber bald für eine kleine Weile ändern. Vielleicht kann ich dann einen Spielplatz für den Käfigdach basteln und so Pummelfees Interesse wecken und somit einen längeren außerkäfigen Aufenthalt bewirken?

Wenn alle Stricke reißen, melde ich Kelaino bei der imaginären TV-Show "Besser essen - Das Haustier-Special" an. Dann kommt so ein Glatzkopf mit Doktortitel vorbei und zeigt Kinnari in einer Computersimulation, wie fett ihre Freundin in den nächsten Jahren und Monaten wird, wenn sie sie noch weiter füttert. Dem anschließend folgen Belehrungen über die körperlichen Folgen bei fettleibigen Vögel. Kinnari weint dann ein bisschen und beteuert, ihr Verhalten ändern zu wollen. Glatzkopf mit Doktortitel nimmt Kelaino mit zum Sport und erklärt ihr, wenn sie ein bisschen auf dem Spielplatz herumschaukele, die Seile hoch und runterklettere und ein bisschen mehr mit den anderen drei herumflöge, dass sie in wenigen Monaten ihr Idealgewicht habe.
Das wäre der Zeitpunkt, indem Month, Etana, Kinnari und ich beteuern, unserer Kubikelfe bei all ihren Bemühungen unter die Flügel greifen zu wollen.
Die Folge würde enden, wenn Etana 10 Gramm abgenommen hätte und wir fünf fröhlich jauchzend über eine Wiese rennen würden.

Sonntag, April 12, 2009

Frühlingsfeuer

Mittlerweile sitzen alle vier Vögel im großen Käfig. Etana ist wohl nicht der schlaueste Sittich, fand er selbst nach 2 1/2 Tagen den Eingang zum Käfig nicht und musste von mir umgesetzt werden. Ich bin gespannt, wie die Nacht wird, im Moment sind sie noch unruhig und wissen nicht, wie sie sitzen sollen und Kelaino scheucht Month durch den Käfig. Grah, die soll den gefälligst in Ruhe lassen, der steht unter meinem persönlichen Schutz.

Damit es nicht nur um Vögel geht, berichte ich schnell ein bisschen über andere Sachen.
Ich habe endlich meine Bilderrahmen umlackiert. Einen möchte ich gerne mit in meinen einen Wohnsitz nehmen, aber ich fürchte, dass das Auto voll sein wird.
Dann habe ich mit dem nächsten Abiballkleid angefangen.
Viel Zeit bleibt mir ja nicht, deshalb habe ich anhand von Schneiderpuppe und den daran angeheftete Schnittmustern der Auftraggeberin erklärt, wie das Kleid sitzen wird. "Der Rock fängt kurz unterhalb der Taille schon an, das trug man damals so. Ist as für dich okay, oder willst du den Rock tiefer sitzen haben?" "Nein, sieht doch gut aus."
Nachdem der Oberstoff des Oberteils also ausgeschnitten, hinterbügelt und das Futter ebenfalls schon fertig genäht war, hieß es dann doch "Nee, die Corsage ist unten zu kurz, der Rock sitzt dann zu hoch." AH! Habe ich schon erwähnt, dass ich nicht viel Zeit habe um das zu nähen?! Wirklich, das wirft mich doch zurück und ich bin dann die Dumme, die bei ihrer Pflichtveranstaltung fehlt um zu nähen, weil Madame sich nicht entscheiden kann.
Als hätte ich sonst nichts zu tun an den Wochenenden und Feiertagen.

Heute bin ich übrigens auf meinem erstern Osterfeuer gewesen.
Mein Eindruck war, dass das eigentliche "Highlight" der Bierwagen war. Aber das kann man einem auch nicht verübeln, das riecht man nicht so sehr nach Qualm.

Ich werde mich jetzt ganz langweilig ins Bett begeben, morgen müssen hundertmillionen Sachen erledigt werden (nach dem Frühschoppen *pfeif*) und dafür möchte ich gut ausgeschafen sein.

Ich wünsch euch was.

Donnerstag, April 09, 2009

Vergesellschaftung, die

Sie ist voll im Gange, die Vergesellschaftung meiner Terrorvögel.
In den letzten 1 1/2 Tagen standen die geschlossenen Käfige Gitter an Gitter, damit sich die vier so schon mal kennenlernen konnten.
Hat auch ganz gut geklappt, alle vier zeigten großes Interesse aneinander, Kinnari und Etana saßen gerne mal in der Nähe.
Heute habe ich erstmal den Käfig der Neuen geöffnet.
Etana hat sich auch nach kurzer Zeit nach draußen getraut und zwei Runden gedreht.
Auf seine Flugkünste war ich sehr gespannt. Da er kaum rumgeeiert ist und vernünftig landen konnte, hatte er wohl in seinem alten Zuhause wohl die Möglichkeit zumindest hin und wieder den Freiflug zu genießen.
Nachdem Etana auf seinem Käfigdach sitzend durch die Gitter mit Kinnari flirtete, öffnete ich die Tür der Voliere, damit Month endlich rauskonnte, der schon ungeduldig wartete.
Daraufhin wurden ein paar Flugrunden zu viert absolviert.

Ich glaube schon fast, dass das Pärchen, das ich aus dem Tierheim geholt habe, bald keins mehr sein wird; seitdem Etana und Kinnari sich gesehen haben, flirten sie miteinander.
Währenddessen wollte sich Kelaino Month nähern, doch der zog sich daraufhin etwas zurück. Vielleich geht ihm das heute etwas zu schnell.

Wie auch immer, ich gebe ihnen gleich Frischkost und warte ab, was sich heute noch so entwickelt.

Es grüßen die Terrorvögel und die Terorvögel in Ausbildung (die lautstärkemäßig ganz viel drauf haben).

Freitag, April 03, 2009

komische Namen

Etana kommt aus dem Sumerischen. Etana war ein König, der auf einem Adler gen Himmel flog um seiner Frau das "Kraut des Gebärens" zu holen (den Teil mit dem Absturz von Adler und König lassen wir mal weg).

Kelaino ist eine der Harpyien.

Damit stehen die beiden in der Namenstradition von "mythologisch-muss-aber-was-mit-Federvieh-zu-tun-haben" und zu den Namen Month (ägyptisch) und Kinnari (hinduistisch) passt es auch.

Montag, März 30, 2009

Pandorra und das TerrorQUARTETT

Tadaaaaaa!

Ich war ja vor einer Weile in München. Toll war es dort!
Dazu dann mehr, wenn ich ein paar Fotos habe.

Dann habe ich in letzter Zeit viele tolle (und auch einen über den Erfinder der Scheibenwischer -scharch-) Kinofilme gesehen. Das Fest im August, Liebe im Film (wie der Titel in Deutschland heißt, weiß ich nicht, das ist lediglich die Übersetzung aus dem Dänischen) uuuund Gran Torino.
Ein Film war besser als der andere.

Desweiteren lässt der Titel vermuten, dass die Anzahl der bei mir lebenden Wellensittiche sich verdoppelt hat. Hat sie, seit Samstag Nachmittag um genau zu sein.
Nun sind Etana und Kelaino als Terrorgeier im Praktikum bei mir, und wenn das zweijährige Wellensittichpärchen weiterhin gesund bleibt, dann darf es auch bald zu den anderen beiden.
Die beiden sind ziemlich ausgeglichen, weder die lange Autofahrt vom Tierheim zu mir, noch der Umgebungswechsel scheinen sie sonderlich gestört zu haben, sodass sie schon kurz nach der Ankunft im Quarantänekäfig zwitscherten und sich ausgiebig das Gefieder putzten.
Man darf sich auch nah an den Käfig stellen oder diesen sogar bewegen, ohne dass der Neuzugang gleich in Panik ausbricht.
Im Moment zwitschern die beiden fröhlich, fressen, unterhalten sich mit den beiden ausgebildeten Terrorvögeln ein Stockwerk tiefer und -ganz wichtig- schaukeln.
Sie scheinen sowohl die als auch das Schaukeln zu lieben, Praktikantin Kelaino schaukelt sich sogar selbst an, um auch schön im Schwung zu bleiben.

Ich persönlich werde jetzt erstmal eine Runde Inline skaten, um der Schokolade der letzten Tage etwas entgegen zu setzen.

Over and out.

Samstag, Februar 07, 2009

weiter geht's.

Vielen lieben Dank erstmal für die Nachrichten, die ich bekommen habe.
Ich habe mich entschlossen, meine anderen beiden Terrorvögel doch zu behalten und - sobald die Zeit es zulässt und sich die Gelegenheit bietet- wieder auf vier aufzustocken. Sollte also jemand ein vier- bis sechsjähriges Wellensittichpaar (oder zwei Jungs) kennen, das ein schönes neues Zuhause sucht, dann wisst ihr ja, wie ihr euch bei mir melden könnt.

Month und Kinnari geht es soweit gut, sie fliegen und zwitschern zusammen und scheinen gut klarzukommen, obwohl ihre Bezugsvögel weg sind. Month ist auch ein Schatz, sitzt er in letzter Zeit wieder vermehrt auf meiner Schulter, gibt Küsschen und spielt mit meinen Ohrringen. Und will mir die Brille vollschmieren. Netter Kerl.

Yo, ansonsten ist das Schnittmuster für das Abiballkleid angekommen und nächste Woche setze ich mich hin und messe die "Kundin" aus, schneide das Schnittmuster aus etc pp und nähe mir eine Schlafmaske. Sowas wollte ich schon lange haben, schon alleine, weil ich am liebsten im Stockdustern schlafe, andere (bei denen ich dann schlafe) wiederum nicht.
Abgesehen davon, ist das die einzige Möglichkeit auf meiner baldigen Brüssel-Paris-Fahrt etwas Schlaf zu bekommen. Auf der Zugfahrt hin, von Brüssel nach Paris und zurück nach Köln und weiter.
Was ich in Brüssel und Paris mache? Nein, nicht einmarschieren; viel besser! Ich besuche die Ägypten-Ausstellungen! Vielleicht kann ich auch noch einen Blick (hoffentlich) auf andere Stück der Geschichte werfen, aber in erster Linie gibt's die ägyptische Geschichte auf die Augen.
Ich freue mich schon sehr darauf, da ich nie gedacht hätte, dass ich tatsächlich mal "Urlaub" in einem (bzw zwei Museen) Museum machen würde.
Ja ha, und im März geht's ja nach München, da möchte ich natürlich noch ins Bayerische Nationalmuseum, das hatte ich bei der Aufzählung letztens doch tatsächlich vergessen.

Genug davon.
Es grüßt das übriggebliebene Terrorduo und
Pandorra

Freitag, Januar 23, 2009

Auch Adarna ist nicht mehr bei mir.
Ich hoffe, sie hat die mehr als sieben Jahre bei mir genossen.

In den nächsten Tagen werde ich entscheiden, ob ich mein übriggebliebenes Duo überhaupt noch behalten soll, ich habe das Gefühl im Moment läuft wellensittichtechnisch alles schief...

Ich vermisse meine beiden "älteren" Damen; gerade Adarna hat mit ihrem Charakter immer viel Leben in meine Bude gebracht in dem sie alles auf den Kopf stellte. Jetzt schlabbert mir keine mehr so exzessiv die Brillengläser voll oder versucht sich zu meinen Büchern durchzufressen, stürzt sich mit Anlauf ins Keimfutter oder Badewasser oder ordnet meine Haare neu an während Garuda alles mit ihren Blicken verfolgt.

Zum Glück muss ich mich noch um die Übriggebliebenen kümmern und die Welt dreht sich weiter. Das hilft mir ein wenig.

Mittwoch, Januar 14, 2009

Leider ist aus meinem Terrorquartett gestern ein Trio geworden.
Garuda ist gestorben.

Samstag, Dezember 13, 2008

So lange sie noch schimpfen kann...

Von meinen Terrorgeiern habe ich seit geraumer Zeit nichts mehr berichtet. Da gab es auch nicht viel zu erzählen, es war alles beim Alten.

Das änderte sich, mein Sorgenmädchen Garuda war keine gute Fliegerin mehr, sondern hatte Mühe, das auszuüben, was Vögel so machen.
Heute hatte ich endlich ein Auto zur Verfügung, also habe ich mir den Vogel geschnappt (der mich übrigens auch, aua weh) und bin zum Tierarzt gedüst.
Madame hat einen kleinen Geschwulst am Brustansatz, der leicht auf ihr Inneres, also auch auf den Luftsack drückt. Leichte Atemnot schränkt sie also in ihrer Flugfähigkeit ein.
"Geschwulst" kann alles sein. Ein Fett- oder Wasserlipom, der so klein bleiben oder viel größer werden kann, aber auch ein bösartiger Tumor.
Von Fettlipomen habe ich allerdings auch die Nase voll, meine Twister ist an mehreren solcher Geschwülste gestorben, die ihr auf die Organe gedrückt haben.
Hoffen wir aber auf das beste, auf einen kleib bleibenden Lipom.
Behandeln kann man übrigens nichts davon; hätte mich überrascht, wenn dem anders gewesen wäre.
Drückt Garuda die Daumen

Pandorra

Montag, April 21, 2008

Dütt und Datt

Gestern gab's ein Stutenbeißen im Vogelkäfig.
Ich habe es selbst nicht miterlebt, aber Adarna und Garuda haben sich wohl aneinandergekrallt auf dem Boden gewälzt und versucht sich zu verletzen.
Au weia, passiert ist zum Glück nichts und wer jetzt von den beiden den Kampf gewonnen hat, kann ich leider nicht sagen. Meine Vermutung ist aber, dass Adarna den Sieg für sich beanspruchen kann, Garuda hat lieber draußen geschlafen als im Käfig und ich habe sie heute nur kurz im Käfig gesehen.
Hoffentlich hat Garuda jetzt keine Angst zu fressen oder so. Heute habe ich den Tennisball jedenfalls noch nicht fressen gesehen, ich versuche aber morgen noch darauf zu achten.

Meine Jacke die ich nähe, nimmt übrigens Gestalt an. Vielleicht kann ich noch ein Foto machen und es euch zeigen. Mit etwas Phantasie solltet ihr es als Jacke erkennen können.

Freitag, Januar 11, 2008

All you can read.

Besser spät als nie:

Ich bin gut ins neue Jahr gekommen, Kopfschmerzen konnte ich aber nicht vermeiden. Das kommt davon, wenn ich Bier trinke, irgendwie vertrag ich Schnaps besser. Mhm ... es lag wohl auch daran, dass es auf der Feier *nur* Bier und Radler gab, also keine Cola, kein Wasser etc. Dabei trinke ich ganz gerne mal ein leckeres Glas Wasser.

Ein bisschen fleißig war ich auch schon, ich habe meine Nähecke ausgemistet und aufgeräumt. Mithilfe eines leeren Marmeladenglases, einer kleinen Kiste und zweier Schuhkartons konnte ich viele lose Gegenstände endlich verstauen. Meine Restekisten wurden rigoros ausgemistet, jetzt ist kaum noch was drin. Ja, jetzt sieht's wieder ordentlich aus dort und ich habe mir vorgenommen am Wochenende endlich mit dem Nähen weiterzumachen, immerhin hat sich einiges angesammelt: eine Hose, eine Corsage, ein Shrug, drei Röcke (zwei fast fertig, einer muss generalüberholt werden) und meine Bluse, die durch den neuen Nähkurs dazugekommen ist. Mein Kopf war auch schon fleißig, ich weiß schon wie mein Sommermantel/ meine Sommerjacke aussehen soll und eine ungefähre Ahnung für meinen Ledermantel habe ich auch schon.
Gerne möchte ich mir ähnlich wie meine "Leseliste" die ich seit 2006 führe eine "Nähliste" erstellen. Irgendwie nähe ich nicht besonders viel und möchte mich so motivieren, mehr zu schaffen. Am Ende des Jahres werde ich dann auch wirklich sehen können, wie fleißig ich war und mich wahrscheinlich mit einem Stoffkauf belohnen ;) Aber erstmal möchte ich die angefangenen Projekte zu Ende bringen und dann mein Stofflager schmälern, bevor ich wieder neuen Stoff kaufe.

Im Januar/Februar vor bereits ganzen fünf Jahren ist Month geschlüpft. Leider werden seine "Geheimratsecken" immer größer... Das Federproblem ist nicht besser geworden. Es schreitet zwar langsam voran, aber in einer paar Jahren geht der Gute wohl unter die Nudisten. Aber so lange es ihn nicht besonders stört und er noch fliegen kann, ist alles soweit noch okay.
Garuda geht's dafür nicht so gut. Sie fliegt immer weniger mit, weil sie nicht so gut Luft bekommt und japst noch schneller.
Dafür geht's den anderen beiden gut. Immerhin.

Worauf ich mich freue: Heute Abend geht's auf die erste Party in diesem Jahr! Auf der Bobw war ich schon länger nicht mehr, es wird einfach wieder Zeit. Außerdem gehe ich ja nicht allein hin und auf meine Begleitung freue ich mich eigentlich noch mehr.
Im nächsten Monat wird hoffentlich die Fabrik unsicher gemacht, ebenfalls nicht alleine.
Juhu!

Ich werde dann mal das Auto von Innen putzen und danach mich wieder meiner Partymusik zuwenden, damit ich heute so richtig in Feierlaune bin. Obwohl ... ich könnt' jetzt schon Party machen...

Pandorra
-Party on, Garth!-

Montag, Mai 21, 2007

Geheilt ... mehr oder weniger.

So, Garuda hat heute ihre letzte Antibiotika-Spritze abgeholt und die Ärtztin meinte, dass sie nicht nur gesund wirkt, sondern es auch ist.
"Hö?" dachte ich, bin ich doch letzte Nacht das erste Mal ausgewandert und habe wegen der quietschenden Geräuschkulisse lieber auf der Couch im Wohnzimmer geschlafen.
Da sei, wenn es nicht bald verschwindet, chronisch.
Uah! Ein dauerquietschender Vogel?! Ah, hilfe! Ich will doch nicht mit Oropax schlafen, dann höre ich meinen Wecker noch schlechter...
Und wegen Month habe ich auch noch mal nachgefragt. Morgen möchte sie mir die Telefonnummer der Tieklinik Hannover durchgeben, damit ich selbst noch mal da anrufen kann. Ich frag mich, was das nützen soll, schließlich hat die gute Frau schon die gleichen Fragen gestellt, die ich stellen würde und auch keine befriedigende Antwort bekommen.

Es ist zum Verzweifeln ...

Donnerstag, Mai 10, 2007

Zwischenbericht Terrorgeier

Ich hatte mal bereits sehr kurz erwähnt, dass 50% (sagen wir lieber 2, das hört sich weniger an) meiner Terrorvögel krank sind.

Wegen Month sammle ich gerade noch Tipps und Informationen bezüglich des Hautpilzes beim VWFD (http://www.vwfd-forum.de/index.php). Jetzt beginnt die Mauser wieder und er schafft's schon jetzt nicht mehr immer auf dem Kleiderschrank (=höchster Punkt) zu landen ... Oh je.

Mit Garuda war ich heute wieder beim Tierarzt, weil das Knacken und Pfeifen seit dem letzten Besuch schlimmer geworden ist. Hinzu kam mittlerweile auf Aufplustern und fast schon waagerechtes Sitzen.
Anscheinend haben sich durch die Luftsackmilben noch weitere Bakterien, begünstigt durch das geschwächte Immunsystem, eingeschlichen und erst mal ordentlich Unfug getrieben. Deshalb konnte das Anti-Milben-Zeugs auch nicht den erwünschten Erfolg bringen.
Statt einer Tinktur in den Nacken gab's ne Antibiotika-Spritze in die Brust. Aua ... soviel Spritze und so wenig Vogel!
Montag muss ich wieder zum Arzt und Garuda muss wieder gepiekst werden... naja, ich hoffe doch inständig, dass Garuda dann schnell wieder gesund wird, ich für Month auch noch eine Lösung finde und wir wieder glücklich und zufrieden Unheil über die Welt bringen können.

Pandorra

Samstag, April 14, 2007

AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!

1. Fotos einstellen klappt irgendwie nicht. Die werden nicht hochgeladen, wenn sich überhaupt das Fenster zum Bilder-Upload öffnet.

2. AHHHHHHHHHHHH! Ich war heute mal wieder beim Tierarzt. Months Therapie hat nicht richtig angeschlagen, außerden reizt er die Haut durch das permanente Putzen so sehr, dass die Federn es schwieriger haben nachzuwachsen. Anscheinend gibt es keine wirkliche alternative Therapiemöglichkeit, lediglich Medikamente aus der Humanmedizin und da weiß man nicht, ob die so gesund für den Vogel sind. Aber die Ärztin wollte nochmal bei der Vogelklinik anrufen und dort noch mal nachfragen. Garuda hatte ich auch dabei, der hat nämlich seit einer knappen Woche Pfeif- und Knackgeräusche beim Atmen von sich gegeben. Mein Verdacht wurde bestätigt: Luftsackmilben. Scheiße.
Und wisst ihr eigentlich, was meine Welt in den Grundfesten erschüttert hat? Garuda ist ein MÄDEL! Weibchen! Dieser Affenarsch von Züchter hat mich da wohl mal ordentlich hinters Licht geführt vor drei Jahren. "3jähriges Männchen? Dieser hier. Drei Jahre alt. Mit dem habe ich schon gezüchtet." Tja, war wohl nix. Jetzt habe ich einen Damenüberschuss, den man bei Wellensittichen vermeiden sollte. Was mache ich jetzt? Platz für *einen* weiteren Vogel hätte ich schon, aber ganz ehrlich: Vier sind mir eigentlich genug Trubel.
Nochmal zu den Krankheiten: Das "Schöne" an denen ist ja, dass die "einfach so" kommen. Pilzsporen fliegen in der Luft rum, können durch Leute übertragen werden, die selber nicht an der Krankheit leiden, sie jedoch weitergeben können, die Milben wird Kinnari wohl letztes Jahr mit in den Schwarm gebracht haben, es dauert nämlich mehrere Monate bis zu den ersten Symptomen. Kacke.
Blöder Mist.

Sonntag, Januar 28, 2007

Zahme Terrorvögel - geht das?

So langsam tut sich was bei meinen Chaos verbreitenden Wellensittichen.

Gut, ich muss zugeben, dass ich mich hinsichtlich des Handzahm "machen"s mehr um Month, Adarna, Garuda und Kinnari gekümmert habe als sonst.

Der erste Erfolg: Alle vier fraßen Gurke aus meiner Hand (berichtete ich bereits).
Der zweite Erfolg: Kinnari sitzt beim Kolbenhirse fressen (Bestechung ist übrigens erlaubt) auf meiner Hand. Dabei wird sie von Tag zu Tag ruhiger und entspannter. Hach, ich find's immer wieder schön, wenn ein Wesen, dass in etwa so groß wie meine Hand ist, Vertrauen zu eben dieser und mir aufbaut. Im Falle von Kinnari ist es besonders schön, da sie beweist, dass Vögel nicht einzeln gehalten werden müssen damit sie zutraulich werden.
Bei Garuda bin ich mir nicht sicher, ob er jemals handzahm wird. Garuda beobachtet lieber und wird unruhig wenn er außerhalb seiner Spiel- und Tobzeiten ins Geschehen mit einbezogen werden soll, vor Allem wenn ich in der Nähe bin. Aber manchmal zuckt er, als würde seine Neugierde ihn doch dazu veranlassen, näher zu mir und den anderen 2, 3 Sittichen zu kommen. Manchmal schleicht er tatsächlich näher heran, zwar äußerst skeptisch und vorsichtig, aber immerhin. Nach fast 3jährigen Zusammenlebens darf das auch mal sein. Aber wenn er nicht will, dann nicht. Ich zwinge mich niemanden auf und er soll sich ja auch wohl in seinem Zuhause fühlen, ohne dass er ständig Angst vor der Federlosen haben muss.

Mein Wort zum Sonntag.

*tschilp*

Pandorra