Sonntag, Mai 30, 2010

Mehr BEIGE/Mehr Harem

So, der höchstoffizielle Startschuss für "mein" Hochzeitskleid ist gefallen.
Vielleicht kann sich noch einer daran erinnern, dass ich zum Nähen eines Hochzeitskleides auserkoren wurde und heute habe ich losgelegt.
Ich nähe nach einem Vogue-Schnittmuster (welches sich bisher in der Machart von keinem Schnittmuster einer anderen Marke unterscheidet) und das Endergebnis wird weiß, mehr darf ich nicht verraten.
Aber hin und wieder schmulen ist erlaubt, ihr werdet eh nichts erkennen (hoffe ich) und ich möchte euch nur den Mund wässrig auf das Endergebnis (Mitte September) machen.

Heute wurde das Schnittmuster aus dem Umschlag geholt

und dann augeschnitten.

Dann habe ich den ungebleichten PROBESTOFF rausgeholt (Frau Pattilogin weiß sogar, wo der her ist) und das Flatterpapier draufgesteckt,

gemerkt, dass man meine vor Monaten geliehenen Stecknadeln immer noch nicht wiedergegeben hat

und die Teile für das Probekleid ausgeschnitten.


Donnerstag wird es ans Aufmalen der Markierungen auf den Stoffen gehen und dann hoffentlich auch ans erste Zusammennähen.
Dann kann mich die angehende Braut auch endlich mal besuchen und wir können das Kleid an ihr abstecken.


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Heute flatterte eine Einladung zu meiner nächsten Mottoparty in meinen Briefkasten.
"1001 Nacht in Al Munsterabat" lautet das Motto.
Mein erster Gedanke war: "Ich war doch mal eine Haremsdame zu Karneval!", dann kam die Ernüchterung: das ist schon über zehn Jahre her und selbst mit roher Gewalt würde ich nicht mehr ins Kostüm passen.
Haremsdame wäre ja wieder eine Option, obwohl Odaliske meinem Hauttyp eher entsprechen würde. Ich sehe gerade, in der Kunst wurden sie gerne so dargestellt. Das wäre bei 50°C im Schatten ein Option.
Na ja, irgendwie fehlt mir die Instant-1001 Nacht-Verkleidung: die Pluderhose *grusel*.

Eigentlich wäre ich wohl gerne ein fliegender Teppich.
Ein Teppich, vier Löcher, etwas Schnur. Zack, fertig.


Na ja, mal schauen.

Samstag, Mai 22, 2010

Mehr BLAU

"Alle(s) BLAU" war das Motto der Party zu der ich herzlichst eingeladen worden war.
Über die Einladung habe ich mich gefreut, nur brauchte ich gar nicht in einen meiner Kleiderschränke zu schauen um zu wissen: "Blau is' nich'".

Uff. Und jetzt? Ausleihen konnte ich nichts, also marschierte ich zum nächsten Supermarkt und griff ins Regal.
Nun konnte ich, mit einer Schere (mit blauen Griffen!), Klebeband und einem Haufen blauer Müllsäcke bewaffnet mir Klamotten designen.
Mhm, Müllsäcke dienten mir bisher dafür, meine Schnittmuster darauf abzupausen, diesmal malte ich frei Schnauze auf einem Müllsack rum und daraus entstanden eine Weste (die hatte sogar Ab"näher") und ein Rock.

Auf der Party angekommen, tanzten mir schon andere Müllsäcke entgegen, während andere am Tisch standen.
Mein Ensemble wollte ich dann doch nicht den ganzen Abend tragen und entledigte mich, aufgrund unglaublicher Hitze unterm Plastik, meiner blauen Knister-Bekleidung. So ließ es sich tatsächlich etwas besser tanzen ;)

Am nächsten Abend ging es in eine absolut tollen Wohnung zur Einweihungsparty nach DO. Ich bin dann noch einmal zwei Zentimeter größer geworden, als ich eins meiner Schottland-Fotos (von Loch Eilein) an einer Wand entdeckt habe. Für euch habe ich mein Foto noch einmal an der Wand fotografiert und dezent markiert:


In der letzten Woche war ich auch ein kleines bisschen kreativ und habe die Innenseite eines hübschen, aber leeren Bilderrahmens mit Geschenkpapier bezogen.

Der Rahmen sieht so auch schon ganz nett aus und da ich mit diesem und anderem Papier schon diverse Schachteln und Schächtelchen beklebt habe, passt er noch zum Rest der Regalwand.


Nun werde ich brav weiterlernen, die Führung für Dienstag vorbereiten, heute Abend aber telefonierend das Hochzeitskleidschnittmuster ausschneiden und vielleicht schon auf den Probestoff übetragen.
Dabei kann man ja auch DVDs schauen, immerhin sind zwei neue X-Men DVDs eingetroffen. Juhu!

Ein tolles Wochenende wünsche ich!

Sonntag, Mai 16, 2010

Mehr GRÜN

Ich habe in einem selbermach-Forum etwas Tolles entdeckt und musste das schnell nachbasteln:



Moos im Glas!


Braucht kaum Pflege, kommt mit schattigen Plätzen ("Was ist ein Keks unter einem Baum?") zurecht und - kein Wellensittich kann sich durch das Glas beißen.


Ich habe aber nicht nur die Idee kopiert, sondern mir auch etwas (vielleicht) Neues einfallen lassen:



Moos zum Aufhängen!

Die Idee hatte ich, als ich im Baumarkt vor diesen Dekokugeln stand. Zwei habe ich mir direkt mitgenommen und eine Kugel habe ich als Tester mit Moos gefüllt.
Die unterste Lage bilden rote Mosaiksteine (damit man von unten nicht folgendes sieht:), dann kommt etwas Küchenkrepp.

Wenn die Mooskugel klappen würde, wäre das wirklich toll. Im Moment hängt sie in meinem neugebauten freihängendem Spielplatz für die Terrorvögel.

In den nächsten Tagen muss erstmal ausgetestet werden, ob ich genug Wasser in den Gläsern und in der Kugel habe.

Meine Zimmer werden grüner, das freut mich sehr und ich habe noch eine Geschenkidee für Freunde mit dunklen Zimmern und/oder schwarzen Daumen.

Sonntag, Mai 09, 2010

Neuer Mitbewohner

Die Geier sind ja nicht immer und überall, deshalb habe ich einen fliegenvernichtenden neuen Freund:


Freitag, April 23, 2010

Küss mich!

So, mein Prototyp in Sachen Lippenpflege ist fertig.
Zwei bleiben bei mir (ein Döschen ist für zu Hause, eins für unterwegs), die anderen zwei bekommen Mutter und ein Schwesterherz zum ausgiebigen Testen.
Ein bisschen zu hart ist der Lippenbalm geworden, aber wenn der dafür im Sommer nicht wegschmilzt, ist das okay.
Ein, zwei Tropfen ätherisches Öl mehr hätten auch nicht geschadet.

Egal, hat Spaß gemacht und der Balm überzeugt schon jetzt mehr als herkömmliche Lippenpflegestifte.
Beweis fällig?



Gnihihihi.

Samstag, April 17, 2010

Frühjahrsputz

In London bin ich - auch wenn man es bei meiner langen Abwesenheit hier glauben möchte- nicht verschütt gegangen.
Wer wissen will, wie toll es war, klickt auf den Titel und erfährt in meinem Lieblingsbuchforum, was geschehen ist. Der bericht wird auch in Bälde weitergeführt. Versprochen.

Dann habe ich ja mal davon gesprochen, dass ich ein Hochzeitskleid nähen werde.
Entworfen hat's die Mitbewohnerin doch nicht, was ich nicht schade finde, denn sie kann nach eigenen Aussagen nicht mal einen Knopf annähen und so stoße ich zumindest nicht auf Entwürfe, die (zumindest für mich) nicht ausf+hrbar sind.
Das Schnittmuster habe ich schon zu Hause.
Ich verrate noch lange nicht, welches es ist (wie das Kleid in etwa aussehen wird, wissen bisher nur drei Leute. Die Muter der Verlobten befürchtet bis jetzt noch, dass ihre Tochter in Zunft heiraten wird. *gnihihi*) Nur soviel verrate ich: es handelt sich um ein Vogue-Schnittmuster. Von Vogue hatte ich noch nie ein Schnittmuster, ich hoffe, ich werde gut mit ihm arbeiten können.

Anstatt krank zu Hause im Bett rumgammeln zu müssen, hätte ich die Frau Pattilogin viel lieber zum Tratschen getroffen und wäre vorher/nachher/wenn sie gewollt hätte, mit ihr, in ein schwedisches Möbelhaus gestürmt um günstigen Probestoff für das Hochzeitskleid zu erwerben und mich mit dünnem Baumwollstoff in zwei Farben einzudecken.
Grah.
Das Date ist zum Glück nur aufgeschoben.

Dummerweise habe ich neben dem Nähen seit Dezember noch ein weiteres Hobby: mein Haupthaar.
Das hört sich im ersten Moment etwas seltsam an, zugegeben.
Lange Haare fand ich jedoch schon immer sehr schön und ich hatte selbst nie eine Kurzhaarfrisur.
Leider wurden sie nie wirklich länger, im Jahr fielen mehr als 10cm Spliss und trockenes Haar der Schere zum Opfer (also quasi das, was in einem Jahr nachgewachsen ist) und der Rest war auch eher stumpf und störrisch denn schön.
Klar, wenn man jahrelang dünnes, feines Haar färbt und falsch plegt, bleibt das auch nicht aus.
Spülungen und Kuren von NoName-Produkten und den teuren Äqivalenten brachten bestenfalls kurzfristig Erfolg.
Nachdem letztes Jahr ein paar Freundinnen um mich rum saßen und mir einen Kurzhaarschnitt aufschwatzen wollten ("Bei deinen dünnen Haaren muss doch ein Kurzhaarschnitt her." "Du trägst die doch eh nur hochgesteckt, dann kannst du sie dir auch gleich kurzschneiden!" "Lange Haare sind doch langweilig!"), war mein Kampfgeist geweckt.
Gut, letztes Argument fand ich damals schon Quatsch, denn mit meinen vier, fünf Frisuren, die ich zu machen wusste, hatte ich mehr Abwechslung auf meinem Kopf als meine Freundinnen, die sich ihre kürzeren/kurzen Haare im Endeffekt auch nie anders stylen.
Wie auch immer. Im großen Internet habe ich mich schlau gemacht* und danach fix meine Haarpflege umgestellt, neue Frisuren gelernt, mir Haarschmuck gebastelt und schon jetzt sehen meine Haare 1000 mal schöner und gesünder aus.
Das Basteln und Selbermatschen (wenn ich das auch im eher kleinen Umfang betreiben werde) macht viel Spaß und nimmt auch nicht viel Geld und Zeit in Anspruch und das Ergebnis überzeugt mich auch immer wieder.
Meine Naturhaarfarbe will ich dennoch partout nicht zurück. Die fand ich an mir noch nie schön und das Dunkle gefällt mir immer noch sehr gut.

Dass sich Haar und Nähen gut verträgt, sieht man hier:


Haarbänder sind schnell gemacht und toll und schön und praktisch!
Die rechten beiden haben schon den Besitzer gewechselt, dafür habe ich mir noch neue gemacht und im Moment habe ich ... fünf. Neue sind natürlich in Planung ;)

Mit Fimo habe ich auch schon einen ersten Gehversuch gemacht:


Die Fledermaus habe ich nach dem Knopf-Prinzip befestigt.


Andere Schandtaten habe ich auch schon vollbracht (aus Essstäbchen Haarstäbchen gemacht und schöne Bänder zum Einflechten -äh- geflochten).

Haarige Hochzeitskleidgrüße
P.


*
http://kupferzopf-flechtfrisuren.de/index.htm
http://www.langhaarnetzwerk.de
http://www.frisuranleitungen.de/index.htm
http://100-hairstyles.freidenkerin.de
http://www.olionatura.de

Dienstag, Februar 16, 2010

London calling!

Ich muss noch irre viel machen, aber ich freue mich schon so:

Donnerstag geht's nach LONDON!
Ein paar (selbstgemachte) Gastgeschenke habe ich schon fertig (ich bin gespannt, wie die Jungs auf ihre Star Wars-T-Shirts reagieren) und ich muss nur noch zusehen, dass ich 2 Nächte/3 Tage irgendwo unterkomme.
Ich habe jemanden, mit dem ich in die van Gogh-Ausstellung in der Royal Academy gehen kann und auch zahlreiche andere Galerien und Museen werden von mir nicht verschont werden.
Das werden sehr aufregende 13 Tage. Oh ja.

Ich freu mich schon so!

Dienstag, Februar 09, 2010

Countdown

Heute habe ich mit Schrecken festgestellt, dass ich ja schon nächste Woche nach London fliege - uff!
Irgendwie ist doch noch so viel vorher zu erledigen. Egal.

In den ersten Tagen werde ich bei meiner mittlerweile in London lebenden Schwester bleiben, dann weiß ich nicht wo und die letzten 3 Tage in einem Hostel.
Meine ursprüngliche Planung hat sich also etwas geändert...

Wie es aussieht, werde ich Chinesisches Neujahr in London feiern und -Trommelwirbel- zur Premierenfeier von Alice im Wunderland gehen. Stundenlang warten und aufgeregt kreischen wenn man vielleicht einen Promi sieht. Schön, da werde ich mich fast wie 12 fühlen *gnihihihi* Aber bei den vielen am Film beteiligten darf man das. Depp, Burton, Bonham Carter, Lee, Rickman... bin mal gespannt, wen ich so sehen werde. Das mit dem Kreischen werde ich wohl unterlassen.

Aber morgen geht's erstmal wieder ans Büffeln.

Samstag, Januar 30, 2010

ganz in weiß.

Ich soll vielleicht ein Hochzeitskleid nähen (für eine andere Hochzeit als unten).
Hui. Da bin ich doch glatt 5cm gewachsen. Es soll nicht so aufwendig sein, "Bin ja auch ein einfacher Mensch.", sagt sie.
Aber ein Hochzeitskleid schaut man sich noch in 30 Jahren auf den Fotos an, da habe ich doch etwas Angst, wenn es nicht toll wird oder die Braut sich den ganzen Tag lang unwohl fühlt... hui.
Habe ja auch nur eine normale Haushaltsnähmaschine.
Aber reizen würde es mich schon, wer weiß, wann ich nochmal ein Hochzeitskleid nähen darf. Eigentlich ne tolle Sache. Und so wichtig, immerhin muss es einen ganzen langen Tag beim Sitzen, Tanzen, Kuchenanschneiden etc gut aussehen und der Trägerin ein gutes Gefühl geben.
Hui.
Viel Verantwortung ist das, finde ich.
Soll ich, soll ich nicht?
Mhm,auch wenn es noch nicht 100% sicher ist, ob ich es dann auch machen soll - ich glaub, ich sag zu.
Wow.

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Edit: Okay, hab zugesagt. Und eine positive Antwort erhalten. Bin total aufgeregt, auch wenn die Planungen erst im März starten können. Alter Schwede. Ihre Mitbewohnerin soll es wohl entwerfen, keine Ahnung, ob sie das gelernt hat oder ob sie das hobbymäßig macht. Ich lass mich überraschen.

Mittwoch, Januar 27, 2010

Lang

ist mein letzter Post her.
Ich hätte viel zu berichten, aber keine Zeit dazu - aber das Problem kennen und haben viele.

Nicht mehr lange und ich kann endlich wieder etwas basteln und nähen - ich freue mich so darauf! Ich muss noch ein paar Kleinigkeiten machen, bevor ich nach London (ich weiß immernoch nicht so richtig, wo ich jede Nacht bleiben werde, aber da kümmer ich mich erst Anfang Februar drum, wenn ich weiß, ob ich ein paar Tage bei meiner inzwischen in London lebenden Schwester bleiben darf)fliege: eine Schlafbrille, ein Körnerkissen, ein warmer Rock, Haargummis und Haarbänder stehen auf der Liste.
Und wenn ich wohlbehalten und um viele tolle Erfahrungen reicher wieder zurück bin, treffe ich Freunde wieder, gehe mit ihnen feiern, fahre sie besuchen, schaue mir ein paar Städte in NRW an und - plane ein Kleid für eine Hochzeit.
Das Paar kenne ich zwar nur flüchtig, aber ich mag es, denn: sie heiraten mittelalterlich (!!!!). Hihi.
Das Mittelalter ist zwar für mich nicht das Nonplusultra der Mode, hat aber viele sehr schöne Kleidungsstücke - dass ich meine Bekleidung selbst nähen werde, muss ich wohl nicht mehr erwähnen, oder? ;)
Ich schwankte zwischen Houppelande und Höllenfensterkleid. Aber weil die Houppelande wohl zu auffällig und teurer wäre, entschied ich mich für ein Höllenfensterkleid. Dessen Cotte kann ich bestimmt als normales Kleid öfter tragen, so was wollte ich schon so lange haben, das ist durchaus zeitlos.
Wer wissen will, wovon ich rede, klickt auf den Titel und sucht nach: "Hochmittelalter - Mittelalterliches Kleid um 1385". Davon wird es also eine abgespeckte Hochzeitsgast-im-Hochsommer-Variante geben.
Da es selbstverständlich eine unauthentische Hochzeit werden wird, kann ich beruhigt bei der Stoffwahl und -farbe nehmen was mir gefällt und bei den Schuhen beide Augen zudrücken -puh!. Die Schuhmode des Mittelalters sagt mir nämlich nicht gerade zu.
Über auffällige Kopfbedeckungen muss ich mir auch nicht den Kopf (5€ in die Wortspielkasse) zerbrechen.

Ach ja, das wird schön. Aber jetzt erstmal: pauken, lernen und büffeln!

Donnerstag, Dezember 31, 2009

Leseliste 2009

Januar

Peter S. Beagle – Das letzte Einhorn
Johannes – Evangelium des Johannes
Erik Hornung – Grundzüge der ägyptischen Geschichte

Februar

Wilhelm Genazino – Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman
Petra Hammesfahr - Der gläserne Himmel

März

Dagmar Schönleber – Nackt im Bus
Mischa-Sarim Vérollet – Das Leben ist keine Waldorfschule
Isolde Heyne – Hexenfeuer
Sven Regener – Neue Vahr Süd

April

Edgar Allan Poe – Die Morde in der Rue Morgue/ Der Untergang des Hauses Usher
Jeremias Gotthelf – Die schwarze Spinne

Mai

Jasper Fforde – Der Fall Jane Eyre

Juni


Ludmila Kybalová – Die alten Weber am Nil: Koptische Stoffe
Anette Paetz gen. Schieck - Aus Gräbern geborgen
Derek Landy – Skulduggery Pleasant: Der Gentleman mit der Feuerhand
Peter Noever [Hg] – Verletzliche Beute/Fragile Remains
Annemaria Stauffer – Textiles d'Egypte/Textilien aus Ägypten
Edgar Allan Poe – Groteske Geschichten
Jasper Fforde – In einem anderen Buch
Arthur Schnitzler – Reigen

Juli

Terry Pratchett - MacBest
Erik Hornung – Einführung in die Ägyptologie
Jasper Fforde – Im Brunnen der Manuskripte

August

Jasper Fforde – Es ist was faul
Michelle Natascha Weber – Lukrezia
Ian Caldwell, Dustin Thomas – Das letzte Geheimnis
Anette von Droste-Hülshoff – Die Judenbuche

September

William Shakespeare – A Midsummer Night's Dream
Derek Landy – Skulduggery Pleasant
Derek Landy – Skulduggery Pleasant: Playing with Fire
Derek Landy – Skulduggery Pleasant: The Faceless Ones
Arthur Schnitzler – Fräulein Else


Oktober


Peter S. Beagle – Das letzte Einhorn
F.K. Mathys – Ewig wandelbare Mode

November


Andrea Weisbrod – Macht und Mythos der Pompadour

Dezember


Christopher Brown – Making and Meaning: Ruben's Landscapes
Nils Büttner – Rubens
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Obwohl ich die ganze Zeit irgendwas lese, komme irgendwie eher selten ganze Bücher bei raus. Im Moment habe ich auch noch ein paar angelesene und fast durchgeabeitete Bücher rumfliegen, aber da wird es mindestens Ende Januar, bis ich die durchbekomme.

Umso mehr freue ich mich auf Anfang Februar, wenn es mir möglich ist, Bücher *nur* zum persönlichen Vergnügen zu lesen. Ich habe jetzt die Warhingham-Saga (Gablé) komplett und den neuen Teil der Thursday Next-Reihe (Fforde) in meinem Bücherschrank stehen, die lächeln mich so verführerisch an.

Na ja, ich muss dann auch weiter, habe noch viel vor und wenig Zeit.


Ich wünsche euch ein gutes ins-neue-Jahr-kommen und falls ihr euch was zum neuen Jahr vorgenommen habt, dass das auch in Erfüllung geht uns so weiter.

Guten Rutsch!

Pandorra

Dienstag, Dezember 22, 2009

Klein-Pandorra und die große Welt



Mein kommendes Frühjahr wird verdammt spannend:

Ich fahre für gut zwei Wochen nach London!
Mit wem? Mit mir.
Schon seit langer Zeit habe ich verdammtes Fernweh (seit vielen Jahren tapfer unterdrückt) und dass muss bekämpft werden.
Das erklärt die Reise.

In einer Gruppe bleibt man schnell im Deutschen, sowohl in der Sprache als auch im Verhalten/ in den Gewohnheiten, und auch viel untereinander. Das möchte ich mal anders machen, also reise ich alleine, möchte neue Menschen kennen lernen und die Gelegenheit nutzen, meine Fremdsprachen anzuwenden (und das für mehr als eine Bestellung in einem Restaurant) und hoffentlich zu verbessern. Damit ich aber nicht zwei Wochen lang einsam für mich rumdümpel, versuche ich den größten Teil der Reise via couchsurfen (Titel klicken) zu machen; dann lerne ich wirklich neue Leute kennen und jemanden zum Reden habe ich dann auch. Die Idee des Couchsurfens find ich super und auch viel persönlicher als sich in einem Hostel aufzuhalten. Das wird mir glaube ich ganz gut tun. Ich bin ja so gespannt, ob ich denn auch immer jemanden finden werde, der mich aufnimmt und ob wir uns dann auch gut verstehen.
Dazu kommt noch, dass ich eine eher speziellere Vorstellung davon habe, was ich sehen möchte und in meinem Freundeskreis würde sich das keiner so intensiv antun (auch da hoffe ich auf Gleichgesinnte bei den Couchsurfern).
Das erklärt die fehlende Begleitung.

Nach London geht es, weil meine Schwester in der Nähe der Hauptstadt wohnt und ich sie besuchen wollte. Mittlerweile weiß sie nicht mehr, wo sie nach Weihnachten wohnen wird (vielleicht bleibt sie da in der Ecke, vielleicht wechselt sie sogar das Land), aber da ich mit dem Flugbuchen aufgrund der steigenden Preise nicht mehr warten konnte, hoffe ich nun, dass London nach wie vor ein gute Ausgangspunkt für uns beide sein wird. Die Stast sollte auch von woanders gut zu erreichen sein, bzw könnte ich von dort auch in ihre Richtung starten. Sie wiederzusehen, darauf freue mich mich auch schon wie ein Schnitzel.
Das erklärt den Ort.

Jetzt heißt es erstmal, mein Geld beisammen zu halten und anzufangen, Anfragen für Übernachtungscouches zu schreiben (wobei ich erwähnen muss, dass ich die ersten zwei Nächte in einem Hostel verbringen werde).

Drückt mir die Daumen, damit alles klappt.
Ich bin jetzt schon so hibbelig.

Pandorra

Sonntag, Dezember 20, 2009

*argh*

Seit zwei Monaten suche ich nun schon meine Tüten mit den Piercings.
Ich weiß noch, dass das Tütchen in der Hand hielt und dachet: "Mhm, das packe ich lieber etwas besser weg, sonst find ich es nicht wieder."
HA!
Ich wollte nicht für den Rest meines Lebens mit dem Riesenstachel im Gesicht rumrennen und ein neues Piercing zu kaufen, sitzt im Moment nicht drin.

Wie ich so was hasse...

Ist eigentlich irgendwer in Weihnachtsstimmung?
In meinem Kopf ist da irgendwie kein Platz, da ist nur Panik und Lernen.

Immerhin sieht der Schnee toll aus (von drinnen, mit einer Tasse heißen Tees und einem warmen Körnerkissen). Morgen früh wird das mit dem Taxibus und dem Sprinterbus hoffentlich keine Tortur, ich kann es mir einfach nicht leisten etwas zu verpassen.


Dem Terrortrio geht es übrigens sehr gut. Auch wenn drei eigentlich eine blöde Zahl ist, scheint es bei meinen jetzt nicht das allerschlimmste zu sein. Mal schauen, hoffentlich habe ich im März Zeit und die Möglichkeit mich um ein neues Weibchen zu kümmern.
Falls ihr wen kennt (Essen, Münster; so grob die Ecke), der für ein Wellensittichweibchen -zwischen drei und sieben Jahren alt (auf keinen Fall jünger)- ein neues Zuhasue und Spielgefährten sucht, dann meldet euch bei mir.


So, weiter geht's mit Panik und Lernen.

Rutscht nicht aus auf dem Schnee,
Pandorre

Montag, November 30, 2009

im Bus gehört II

Und das Fremdschämen geht weiter!

Diesmal ging es nicht um eine A-N-C-E-A-G-E, sondern um das Aufbrechen von Autos und um das Entwenden von Navigationssystemen (die man dann in den Müll wirft) und Handys aus ebendiesen.
Der andere konnte zum Besten geben, gerade vom Gericht gekommen zu sein. Und das als - na, wer hätte es gedacht?- Angeklagter. 250 Sozialstunden und Genuschel gab es, damit er über seine Taten mal nachdenken kann.
Zumindest sind das Sachen, die beide etwas lauter im großen Vehikel erzählten.

ALTA! Ich weiß, warum ich keinen Fernseher habe, Busfahren ist besser als jede "Reality-Doku", denn: kein Drehbuch!
So bekomme ich selbst ohne Glotze meine regelmäßige Dosis "Asi".

Sonntag, November 22, 2009

Antwerpen

Was hatten wir tolles Wetter! Unglaublich!

Geschafft haben wir das Museum der schönen Künster (1 Euro Eintritt bis 25 Jahre), den Rathausplatz, Westfassade der Kathedrale, das Rubenshaus (1 Euro Eintritt bis 25 Jahre) und einige hübsche Straßen und Gassen, sowie das Schifffahrtsmuseum von außen.
Die Kathedrale von innen und Het Steen haben wir aus zeitlichen Gründen nicht hinbekommen.

Spaß hat es gemacht, bei strahlend blauem Himmel erst recht.
Ich hoffe, ich komme wieder nach Antwerpen, denn das, was ich gesehen habe, war richtig schön.

Grüße
Pandorra

Freitag, November 20, 2009

Auf nach Rubens' Antwerpen!

Morgen fahre ich nach Antwerpen.
Ins Rubenshuis, in die Liebfrauenkathedrale, durch die Stadt und ins KMSKA (Titel klicken) werden wir gehen.
Das wird sicher interessant und hoffentlich lustig.

Montag, Oktober 26, 2009

Kelaino musste am Samstag nach kurzer, schwerer Krankheit eingeschläfert werden.
Ich hielt sie in meinen Händen, als sie die überdosierte Narkose-Spritze gesetzt bekam und war bei ihr, als ihr Herz aufhörte zu schlagen.

Sie hat sich seit meinem "Pummelfee"-Beitrag sehr gut im Schwarm gemacht, war sehr viel aktiver, flog daher auch besser; sie hatte sich zu einer tollen Wellensittichdame entwickelt und ich war so unglaublich stolz auf ein so tolles, gut funktionierendes Terrorvogelquartett.

Kelaino wurde nur 2 1/2 Jahre alt, war davon sieben Monate bei mir, und hinterlässt eine Lücke im Schwarm, die Kinnari wohl besonders (aber ich hoffe nicht zu stark) schmerzt.

Freitag, Oktober 23, 2009

Alice in Wonderland

Der Trailer ist, glaube ich, nicht sooo neu, aber präsentieren möchte ich ihn euch schon.
Der Film wird bestimmt toll, die Erwartungen sind hoch.
Einfach Titel klicken.

Mittwoch, Oktober 21, 2009

im Bus gehört

Ich will immernoch nicht wahr haben, was da für unglaublich dumme Knalltüten hinter mir im Bus saßen.
Drei Jungs waren das und alle drei hatten die "Ich bin noch nicht 14, keiner kann mir was!"-Mentalität. Selbstverständlich unterhielten sich die drei sehr laut; die Absicht, dem Großteil des Busses ihre Anzeigen und ihr "Wissen", wie die Justiz funktioniert, mitzuteilen, war nur allzu deutlich.
Einer von den dreien war allerdings geknickt, hatte er doch (nicht zum ersten Mal) eine Anzeige bekommen (hatte irgendwas mit einem Messer zu tun) und um seinen Kollegen den Grund zu verdeutlichen, weshalb er mürrisch war, buchstabierte er diesen: "Isch hab' wegen dir 'ne Anzeige, Alter! A-N-C-E-A-G-E!"
Anceage?! ANCEAGE?!
Die Antwort auf diesen Vorwurf kam auch prompt: "Was willste?! Du hast deine Anzeige als Zettel auf die Hand bekommen, meine kriegen meine Alten immer per Post."
Man kann sich ja vorstellen, wie das Gespräch weiterging: weil man ja befreundet ist, beleidigt man sich noch gegenseitig, dann wurde besprochen, ob die Anzeigen und Strafen mit 14 oder 18 aus der Akte gestrichen werden (was genau der eine erklärt hat, kann ich nicht wiedergeben. Ihm fehlten wohl die Worte und so gab er es teilweise pantomimisch wieder: "Vor 14 ist es so *fuchtel*, nach 14 ist es so *fuchtel*."), desweiteren hat sich noch der eine gebrüstet, dass einer seiner Bekannten wegen "schwerem Raubüberfall mit schweren Waffen" zwölf Jahre hinter Gittern muss und über die Drogen, die man nimmt oder nicht nimmt wurde auch noch beratschlagt. Selbstverständlich kam ständig der Satz "Wir sind noch keine 14, die könn' uns nix!"
Wirklich, sowohl ich als auch der Rest des Busses wussten nicht, ob wir lachen oder weinen sollten. Ich merkte, dass ich ständig mit den Augen rollte und mir permanent die flache Hand vor die Stirn klatschen wollte, andere lachten heimlich.
Die Knirpse waren zwölf und 13, ich hoffe inständig, dass sich ganz bald der Verstand einschaltet, damit sie der Umwelt und auch sich nicht schaden.
Vor allem ersteres.


Dann seid mal schön brav, sonst gibt es eine Anceage.

Montag, Oktober 19, 2009

"Ein pummeliges Tier, bitte."

"Woohoo" war mein letztes Wochenende.
Ich habe alte Freunde wiedergesehen, zwei weitere signierte Hohlbeinbücher (nein, ich schäme mich nicht für diese Tradition) in meiner Sammlung, viele neue Buchwünsche im Hinterkopf und vieles andere erlebt.

Die Stimmung mit meinen "Buchmessis" war richtig toll, es wurde viel gelacht, gewackelt und Schaumküsse gefuttert. Solange sie einem nicht wieder zu den Ohren rauskamen.

Und wie immer: diese knapp zwei Tage sind unheimlich schnell um. Kaum ist man in Zwingenberg, ist man auch schon wieder zu Hause.
Zum Glück ist nach der Messe vor der Messe und so kann man sich schon aufs nächste Jahr freuen.

Vielleicht sind wir zum 10jährigen Jubiläum auch wieder mehr Buchmessis, wer weiß?
Hoffentlich lässt sich noch der eine andere der "Alten" blicken, sowie "Neue" rekrutieren.
Zu wünschen wäre es, auch wenn so im kleinen Kreise bombe war.