Letzte Tage bin ich mal meinen kompletten Blog durchgegangen.
Irgendwie steht da unglaublich viel Mist drin, aber was soll's! ^^
Was mir aufgefallen ist, sind die vielen Projekte, die ich angekündigt habe und nicht angefangen bzw. beendet worden sind.
Da wären:
- ein Nightmare before Christmas-Kleid. So ein Walle-walle-Reifrockkleid. (wird es nicht geben. Wenn Walle-walle-Reifrock, dann ganz anders)
- irgendein tolles geträumtes Outfit passend zu den Schuhen samt
- Mühlsteinkragen Hä?! Was soll das gewese- ah! Ich erinnere mich. Das hatte Patti sogar einmal für mich aufgemalt, wie ich mir das in etwa vorgestellt habe. Müsste das Bild auch noch irgendwo auf der Festplatte haben. Mhm. Ich muss sagen, ich würde das immer noch anziehen. Der Kreuzstoff liegt auch seit Jahren bei mir rum.
- einen "Ego"-Rock (Rock aus mit meinem Anfangsbuchstaben bedruckten Stoff)
- Unterbrustwesten (will ich immer noch haben!)
- Corsage aus weißem Totenkopfstoff (fliegt als UFO, UnFertiges Objekt, rum)
- Haha! Ich hatte anscheinend im Januar 2008 schon einmal beschlossen, keine Stoffe mehr zu kaufen, bevor ich nicht die allermeisten vorhandenen vernäht hätte. Hahaha.
- eine Zierschnürung an mein 1. Kleines Schwarzes anbringen (bis heute nicht passiert, aber das Kleid muss ich eh überarbeiten, da ließe sich das machen)
- Jeansrock (Beim Schnitt und Nähen habe ich mich damals total verhauen. Auch ein UFO. Müsste ich mittlerweile retten können. Ansonsten wäre es um den Stoff zu schade.)
- eine Bluse von meinem 1973er Schnittmuster
- das Kleid vom 1973er Schnittmuster
- ein Backpatch mit einem Sweeney Todd-Motiv für einen Blazer (mhm, dafür fehlt mir ein Blazer)
- Mittelalterkleid für eine Hochzeit (fiel aus)
- Rock und Weste aus Samt&Totenkopfbrokat (der wie Lametta aussieht...) aus der Burda 09/04. Möchte ich auch mal beenden. Hatte mich da auch etwas in der Größe verhauen, aber das sollte sich auch beheben lassen.
- Kapuzenpullikleid aus meiner 1976er Nähzeitschrift. Den Stoff habe ich dafür sogar.
- Krawatten
- Hemden
- Cordjacke reparieren (ähja. Die müsste ich ohnehin komplett überarbeiten/neu nähen...)
- den Rock aus diesem Post vor Herbst 2011 fertig machen.
- eine Dirndl-Version (konnte dann doch nicht zur Party)
- der Hose aus diesem Post fehlen noch vollständige Beine
Und das sind nur die Sachen, die ich hier überlegt/angekündigt hatte! In meinem Nähkabuff fliegen noch viel mehr UFOs rum!
Und in meinem Kopf sind auch noch so viele Pläne für Textiles und Nichttextiles...
Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich auch schon so einiges fertig genäht habe und meine Nähmaschine selten sehe.
Aktuell in Arbeit sind ein Leinenrock mit passender Weste für den Sommer.
Beides sollte ich vor dem Herbst fertig bekommen und beides bekommt einen extra Blogeintrag.
Wenn obiges fertig ist, werde ich vielleicht mal eines meiner vielen UFOs weitermachen. Das hier soll ja nicht das totale Projektegrab werden.
Ein bisschen Selbermachen, ein bisschen Terrorvögel, ein bisschen Sonstiges.
Freitag, Mai 27, 2011
Dienstag, Mai 24, 2011
Och nö!
Ich wollte im Stoffladen nur einen halben Meter graues Leinen/dünner Baumwolle kaufen, damit ich mein leicht durchscheinendes Sommerkleid endlich blickdicht machen und dann tragen kann. Wenn man mir direkt auf die Unterwäsche schauen kann, mag ich das nicht so. Also muss ein Unterrock her.
Dummerweise gab es noch ein paar reduzierte Stoffe und bevor mein Gehirn: "Nein, du wolltest doch erstmal die Stoffe abarbeiten, die du hast!" brüllen konnte, war es auch zu spät.

2m rot-schwarzes Crêpe de Chine (hat jemand eine Schnittmusterempfehlung für ein knielanges Kleidchen aus weichfallendem längstgestreiften Stoff?)
1m schwarzes Leinen
1m graugestreiftes Leinen (aus beiden Stoffen soll ein Sommerkleidchen werden)
1,5m Wollgemisch (ein Kleidchen für den Herbst)
0,5m grau-beiges Leinen für mein Sommerkleid. Der halbe Meter, der mich im Endeffekt ganze 6 nach Hause schleppen ließ.
Kein Geld verdient, dafür gut 23€ berappt.
Und dabei habe ich mehr als genug Stoff zu Hause. Aber kein schwarz-rotes Crêpe de Chine, oder genau *dieses* graue Leinen, oder...
Genug davon.
Für ein Projekt, das höchstwahrscheinlich vor den obrigen fertig wird, habe ich Singles gekauft.
Und schaut mal, was dabei ist!

Joan Jett and the Blackhearts - I love Rock'n Roll.
Was ich mit den Singles vorhabe ist vielleicht nicht soooo schwer zu erraten, deshalb sage ich es euch schon jetzt:

Da will jemand eine kleine Schwester!
Ich freue mich schon, wenn das Projekt (hoffentlich ganz bald) fertig ist!
Fotos gibt's dann hier :)
Dummerweise gab es noch ein paar reduzierte Stoffe und bevor mein Gehirn: "Nein, du wolltest doch erstmal die Stoffe abarbeiten, die du hast!" brüllen konnte, war es auch zu spät.

2m rot-schwarzes Crêpe de Chine (hat jemand eine Schnittmusterempfehlung für ein knielanges Kleidchen aus weichfallendem längstgestreiften Stoff?)
1m schwarzes Leinen
1m graugestreiftes Leinen (aus beiden Stoffen soll ein Sommerkleidchen werden)
1,5m Wollgemisch (ein Kleidchen für den Herbst)
0,5m grau-beiges Leinen für mein Sommerkleid. Der halbe Meter, der mich im Endeffekt ganze 6 nach Hause schleppen ließ.
Kein Geld verdient, dafür gut 23€ berappt.
Und dabei habe ich mehr als genug Stoff zu Hause. Aber kein schwarz-rotes Crêpe de Chine, oder genau *dieses* graue Leinen, oder...
Genug davon.
Für ein Projekt, das höchstwahrscheinlich vor den obrigen fertig wird, habe ich Singles gekauft.
Und schaut mal, was dabei ist!

Joan Jett and the Blackhearts - I love Rock'n Roll.
Was ich mit den Singles vorhabe ist vielleicht nicht soooo schwer zu erraten, deshalb sage ich es euch schon jetzt:

Da will jemand eine kleine Schwester!
Ich freue mich schon, wenn das Projekt (hoffentlich ganz bald) fertig ist!
Fotos gibt's dann hier :)
Ich präsentiere...
Da habe ich letztens noch gejammert, dass aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis handwerklich kaum einer tätig ist und jetzt präsentiere ich euch das Projekt vom "wiederentdeckten" Patrick. Haben uns letzten Monat nach gut drei Jahren auf einer Party zufällig getroffen.
Patrick hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Ondruper Bahnhof im Kleinformat wiederherzustellen. Die ganze Recherchearbeit in Archiven, bei Privatpersonen etc pp lässt doch den kleinen Historiker, den jeder hoffentlich in sich hat, laut aufjubeln, oder nicht? Da werden doch Vatterns und Ommas alten Geschichten wieder lebendiger.
Das Friemelige an der Angelegenheit ist ja gerade, dass man das Ganze so authentisch wie möglich machen will und daher nichts "von der Stange" nehmen kann und daher alles selbst nachgebaut werden muss.
Dazu gibt es auch lauter netter Kleinigkeiten zu betrachten.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie viel Zeit da für Planung und Verwirklichung draufgegangen ist...
auf jeden Fall kann man sich das Projekt am kommenden Samstag hier anschauen.
Und jetzt das Ganze jetzt bitte für den Bahnhof, den es in meinem Dorf auch mal gab. Würde mich ja doch interessieren. :)
Patrick hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Ondruper Bahnhof im Kleinformat wiederherzustellen. Die ganze Recherchearbeit in Archiven, bei Privatpersonen etc pp lässt doch den kleinen Historiker, den jeder hoffentlich in sich hat, laut aufjubeln, oder nicht? Da werden doch Vatterns und Ommas alten Geschichten wieder lebendiger.
Das Friemelige an der Angelegenheit ist ja gerade, dass man das Ganze so authentisch wie möglich machen will und daher nichts "von der Stange" nehmen kann und daher alles selbst nachgebaut werden muss.
Dazu gibt es auch lauter netter Kleinigkeiten zu betrachten.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie viel Zeit da für Planung und Verwirklichung draufgegangen ist...
auf jeden Fall kann man sich das Projekt am kommenden Samstag hier anschauen.
Und jetzt das Ganze jetzt bitte für den Bahnhof, den es in meinem Dorf auch mal gab. Würde mich ja doch interessieren. :)
Sonntag, Mai 22, 2011
Ich bin Batman! II
Donnerstag, Mai 12, 2011
Pseudokuttig
Im letzten Jahr habe ich mir einen weißen Second hand-Blazer zu eigen gemacht, um ihn, inspiriert von Metalkutten, aufzumotzen.
Die Ausgangsposition:

Das Bild ist zwar reichlich klein, aber wie ein weißer Blazer aussieht, wisst ihr.
Diesen selbstgemachten Aufnäher platzierte ich auf dem Rücken. Das sah dann so aus. Foto ist von Derek Landy (der 6. Band kommt dieses Jahr raus. Freu mich schon.)
Auf den Oberarmen sind runde Aufnäher festgenäht, einer von ASP und einer von Jack Skellington.
In der Zwischenzeit hat sich wieder etwas getan.
Die Knöpfe sind ab (sahen hässlich aus und außerdem ist mir die Jacke mittlerweile zu groß. Geschlossen hätte ich sie eh nicht, das würde albern aussehen), dafür sind mehr Aufnäher dran. Zwar nicht viele, aber ein paar.


So war der Zwischenstand letztens.
Mittlerweile haben die Ärmelsäume Schrägband abbekommen und an den Stellen, wo die Schulternähte auf die Ärmel treffen, habe ich kleine Nieten im Stoff befestigt. Weitere sollen auf der Schulternaht folgen.

Im Moment beziehe ich einen Teil des Kragens mit dünnem Streifenstoff. Den elastischen Stoff habe ich unter Spannung angenäht, der wird nämlich noch "rasiert", damit schön organische Löcher in den Streifenstoff kommen. Dann sollte sich das mit der Spannung gegeben haben.

Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass man jeden einzelnen Stich sehen kann. Das passt zu der Jacke, man soll durchaus sehen, dass ich *Hand* angelegt habe.
Soweit der bisherige Zwischenstand.
Was ganz sicher noch mit der Jacke passieren wird:
-Streifenstoff wird gelöchert
-schwarzes Schrägband kommt einmal drumrum
Mehr Aufnäher müssen auch her. Für einen habe ich auch schon eine Idee, der wird selbstgemacht.
Aber was aufnähertechnisch noch so drauf los... weiß ich noch nicht.
Was ich mit dem Kragen noch so machen, weiß ich auch nicht genau, aber sobald was passiert, werde ich es hier zeigen.
Derweil:
Tschö!
Die Ausgangsposition:

Das Bild ist zwar reichlich klein, aber wie ein weißer Blazer aussieht, wisst ihr.
Diesen selbstgemachten Aufnäher platzierte ich auf dem Rücken. Das sah dann so aus. Foto ist von Derek Landy (der 6. Band kommt dieses Jahr raus. Freu mich schon.)
Auf den Oberarmen sind runde Aufnäher festgenäht, einer von ASP und einer von Jack Skellington.
In der Zwischenzeit hat sich wieder etwas getan.
Die Knöpfe sind ab (sahen hässlich aus und außerdem ist mir die Jacke mittlerweile zu groß. Geschlossen hätte ich sie eh nicht, das würde albern aussehen), dafür sind mehr Aufnäher dran. Zwar nicht viele, aber ein paar.


So war der Zwischenstand letztens.
Mittlerweile haben die Ärmelsäume Schrägband abbekommen und an den Stellen, wo die Schulternähte auf die Ärmel treffen, habe ich kleine Nieten im Stoff befestigt. Weitere sollen auf der Schulternaht folgen.

Im Moment beziehe ich einen Teil des Kragens mit dünnem Streifenstoff. Den elastischen Stoff habe ich unter Spannung angenäht, der wird nämlich noch "rasiert", damit schön organische Löcher in den Streifenstoff kommen. Dann sollte sich das mit der Spannung gegeben haben.

Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass man jeden einzelnen Stich sehen kann. Das passt zu der Jacke, man soll durchaus sehen, dass ich *Hand* angelegt habe.
Soweit der bisherige Zwischenstand.
Was ganz sicher noch mit der Jacke passieren wird:
-Streifenstoff wird gelöchert
-schwarzes Schrägband kommt einmal drumrum
Mehr Aufnäher müssen auch her. Für einen habe ich auch schon eine Idee, der wird selbstgemacht.
Aber was aufnähertechnisch noch so drauf los... weiß ich noch nicht.
Was ich mit dem Kragen noch so machen, weiß ich auch nicht genau, aber sobald was passiert, werde ich es hier zeigen.
Derweil:
Tschö!
Sonntag, Mai 01, 2011
Ich bin Batman!
Leider habe ich meine Kamera woanders liegen lassen, sonst hätte ich euch mein neues T-shirt gezeigt, mit einem fabelhaften Batman-Motiv.
Seit Monaten habe ich (unregelmäßig) ein online Auktionshaus nach günstigen Batman-T-shirts abgeklappert (nach T-shirts, die nicht das Symbol zeigen, das ist ja langweilig) und bin in meinem Budget nicht fündig geworden. Ich hatte es besonders auf Herren XL-T-shirts abgesehen, um mir ein Kleidchen aus dem Exemplar zu nähen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Das Herrenshirt (neu, ungetragen und hat fast nichts gekostet) war zu kurz für ein Kleid, also ist ein T-Shirt in meiner Größe geworden. Und das Motiv ist sooooo cool.
Ich bin Batman!
Seit Monaten habe ich (unregelmäßig) ein online Auktionshaus nach günstigen Batman-T-shirts abgeklappert (nach T-shirts, die nicht das Symbol zeigen, das ist ja langweilig) und bin in meinem Budget nicht fündig geworden. Ich hatte es besonders auf Herren XL-T-shirts abgesehen, um mir ein Kleidchen aus dem Exemplar zu nähen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Das Herrenshirt (neu, ungetragen und hat fast nichts gekostet) war zu kurz für ein Kleid, also ist ein T-Shirt in meiner Größe geworden. Und das Motiv ist sooooo cool.
Ich bin Batman!
Donnerstag, April 28, 2011
"Gelb, gelb, gelb, ist alles
Montag, April 25, 2011
Ostersonntag: "7 Sachen...
Immer wieder sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig."
heißt es bei Frau Liebe.
Es wäre wohl besser, ich würde mir jedes mal einen neuen Titel einfallen lassen, statt immer nur den selben zu benutzen. Beim nächsten Mal vielleicht.

Gestern war ja bekanntlich Ostersonntag und deshalb habe ich zum Frühstück erstmal das Brot in der Pfanne gebacken. Lecker!

Nachdem ich die Deckel auf die Gläser mit meinem (aber am Freitag und Samstag) selbgemachten Löwenzahn-Zitronen-Honig geschraubt habe, und weil Brot alleine nicht satt macht, stellte ich das restliche Frühstück zusammen. Es wurde dann im Bett mit Lachen, Quatschen und Shrek gucken verputzt.

Meine Terrorvögel haben Gutes aus dem Garten bekommen: Löwenzahnblätter (ja, das ist eine vielseitige und hochgradig unterschätzte Pflanze).
Abends wollte ich endlich mal wieder so richtig ausgehen. Tanzen bis zum Umfallen, quasi.

Zur Feier des Tages schraubte ich Stacheln an meine bescheidenen, unauffälligen Treter. Unglaublich bequeme Schuhe, muss ich sagen. Außerdem ist es immer wieder witzig, was für Kommentare man zu den Stiefeln bekommt. "Also, sowas ... und so hoch!" "Oh ... da sind ja ... und Schnallen!" "Da sind ja Stacheln dran!"
Aber Treppen steigen mit Stacheln macht keinen Spaß. Zumindest, wenn man nicht total blöd dabei aussehen will. Wer hat sich diese Konstruktion mit schmalen Metallstufen dort ausgedacht? ^^

Leider hatte ich keinen weißen Haarschmuck. Damit sich da ändert, kramte ich eine alte Strumphose aus meiner Bastelkiste und schnitt Hose und Füße ab. Sie wurde dann einfach in meinem Flechtzopf mitverarbeitet und von ihrer früheren Funktion war nichts mehr zu sehen.

Eine Naht an meinem Joker-Rock war kaputt, diese musste repariert werden.
Danach konnte es dann auch losgehen. War ein toller Abend.
Und jetzt sehe ich zu, wie Officer John McClane gegen Hans Gruber und seine Mitstreiter kämpft.
----------------------------
Frau Kontrolleurin hat bemängelt: "Da fehlt was."

Nachdem ich die Spülmaschine aus- und teilweise wieder eingeräumt hatte, räumte ich das von mir nicht benutzte, aber dennoch dreckige Geschirr (also das, was nicht in die Maschine passte) neben die Spüle. Und weil ich das Frühstück komplett alleine vorbereitet und wieder abgeräumt habe, habe ich meinen Kram auch neben die Spüle gestellt. Also: ein Berg aus Pfannen, Töpfen und Schüsseln. Darum musste sich jetzt mal jemand anders kümmern.
heißt es bei Frau Liebe.
Es wäre wohl besser, ich würde mir jedes mal einen neuen Titel einfallen lassen, statt immer nur den selben zu benutzen. Beim nächsten Mal vielleicht.

Gestern war ja bekanntlich Ostersonntag und deshalb habe ich zum Frühstück erstmal das Brot in der Pfanne gebacken. Lecker!

Nachdem ich die Deckel auf die Gläser mit meinem (aber am Freitag und Samstag) selbgemachten Löwenzahn-Zitronen-Honig geschraubt habe, und weil Brot alleine nicht satt macht, stellte ich das restliche Frühstück zusammen. Es wurde dann im Bett mit Lachen, Quatschen und Shrek gucken verputzt.

Meine Terrorvögel haben Gutes aus dem Garten bekommen: Löwenzahnblätter (ja, das ist eine vielseitige und hochgradig unterschätzte Pflanze).
Abends wollte ich endlich mal wieder so richtig ausgehen. Tanzen bis zum Umfallen, quasi.

Zur Feier des Tages schraubte ich Stacheln an meine bescheidenen, unauffälligen Treter. Unglaublich bequeme Schuhe, muss ich sagen. Außerdem ist es immer wieder witzig, was für Kommentare man zu den Stiefeln bekommt. "Also, sowas ... und so hoch!" "Oh ... da sind ja ... und Schnallen!" "Da sind ja Stacheln dran!"
Aber Treppen steigen mit Stacheln macht keinen Spaß. Zumindest, wenn man nicht total blöd dabei aussehen will. Wer hat sich diese Konstruktion mit schmalen Metallstufen dort ausgedacht? ^^

Leider hatte ich keinen weißen Haarschmuck. Damit sich da ändert, kramte ich eine alte Strumphose aus meiner Bastelkiste und schnitt Hose und Füße ab. Sie wurde dann einfach in meinem Flechtzopf mitverarbeitet und von ihrer früheren Funktion war nichts mehr zu sehen.

Eine Naht an meinem Joker-Rock war kaputt, diese musste repariert werden.
Danach konnte es dann auch losgehen. War ein toller Abend.
Und jetzt sehe ich zu, wie Officer John McClane gegen Hans Gruber und seine Mitstreiter kämpft.
----------------------------
Frau Kontrolleurin hat bemängelt: "Da fehlt was."

Nachdem ich die Spülmaschine aus- und teilweise wieder eingeräumt hatte, räumte ich das von mir nicht benutzte, aber dennoch dreckige Geschirr (also das, was nicht in die Maschine passte) neben die Spüle. Und weil ich das Frühstück komplett alleine vorbereitet und wieder abgeräumt habe, habe ich meinen Kram auch neben die Spüle gestellt. Also: ein Berg aus Pfannen, Töpfen und Schüsseln. Darum musste sich jetzt mal jemand anders kümmern.
Sonntag, April 24, 2011
Frohe Feiertage!
Ich gehe heute endlich mal wieder tanzen.
Habe mir zur Feier des Tages Stacheln an die Schuhe geschraubt.
Yeha!
Habe mir zur Feier des Tages Stacheln an die Schuhe geschraubt.
Yeha!
Sonntag, April 17, 2011
"7 Sachen...
Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig."
heißt es bei Frau Liebe.
Bin wieder dabei!

In der Nacht von Samstag auf Sonntag getätigt ("Und warst du Samstag auch feiern?" "Neeeee. Musste meine Nägel anpinseln!"). Habe letztens gesehen, dass (fast?) alle meine Lacke Namen haben. Mein knallroter Lack heißt also gar nicht "Nuttenrot", sondern hat schon einen Namen: "Dancin' Queen." "Nuttenrot" gefällt mir besser.
Dieser metallicgraue heißt "date with the night".

Eine Glühbirne geschrottet. Nachdem Aufstehen die Arme in die Luft geschmissen, damit die Sehnen ordentlich knacken und die linke Hand gegen meine Lampe gedonnert.
Egal. Sobald ich wieder Werkzeug habe, mache ich daraus eine Minivase. Habe ja schon eine in der Art.

Haare gemacht. Hier (eher schlecht) zu sehen: einen geflochtenen keltischen Knoten mit rotem Band.

Zum Hörer gegriffen. Das Wetter war so schön, deshalb brauchte ich jemanden, der mit mir Spazieren gehen wollte.

Nach vielen Absagen (och manno!) doch noch einen lieben Menschen gefunden. Deshalb schnell noch meine Lieblingshandtasche gepackt. Und Lob dafür eingeheimst.

Nach meinem Aufenthalt im Botanischen Garten: Sportschuhe aus dem Schrank genommen, "abgestaubt" und zum Sport gelatscht.

Meinen Thymian reingeholt. Bin mal gespannt, ob die sonnenliebende Pflanze auch ohne direktes Sonnenlicht was wird.
Morgen setze ich meine Kapuzinerkresse in Erde. Die wird hoffentlich auch ohne Sonnenlicht wachsen...
Einen schönen Wochenstart wünsche ich.
heißt es bei Frau Liebe.
Bin wieder dabei!

In der Nacht von Samstag auf Sonntag getätigt ("Und warst du Samstag auch feiern?" "Neeeee. Musste meine Nägel anpinseln!"). Habe letztens gesehen, dass (fast?) alle meine Lacke Namen haben. Mein knallroter Lack heißt also gar nicht "Nuttenrot", sondern hat schon einen Namen: "Dancin' Queen." "Nuttenrot" gefällt mir besser.
Dieser metallicgraue heißt "date with the night".

Eine Glühbirne geschrottet. Nachdem Aufstehen die Arme in die Luft geschmissen, damit die Sehnen ordentlich knacken und die linke Hand gegen meine Lampe gedonnert.
Egal. Sobald ich wieder Werkzeug habe, mache ich daraus eine Minivase. Habe ja schon eine in der Art.

Haare gemacht. Hier (eher schlecht) zu sehen: einen geflochtenen keltischen Knoten mit rotem Band.
Zum Hörer gegriffen. Das Wetter war so schön, deshalb brauchte ich jemanden, der mit mir Spazieren gehen wollte.

Nach vielen Absagen (och manno!) doch noch einen lieben Menschen gefunden. Deshalb schnell noch meine Lieblingshandtasche gepackt. Und Lob dafür eingeheimst.

Nach meinem Aufenthalt im Botanischen Garten: Sportschuhe aus dem Schrank genommen, "abgestaubt" und zum Sport gelatscht.

Meinen Thymian reingeholt. Bin mal gespannt, ob die sonnenliebende Pflanze auch ohne direktes Sonnenlicht was wird.
Morgen setze ich meine Kapuzinerkresse in Erde. Die wird hoffentlich auch ohne Sonnenlicht wachsen...
Einen schönen Wochenstart wünsche ich.
Montag, April 04, 2011
"7 Sachen...
Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig."
heißt es bei Frau Liebe.
Und endlich konnte ich, mit etwas schummeln, wieder teilnehmen.

Wie so oft: Ingwertee war mein Begleiter.Mhhhhhhhhhm.
Da hingen zwei Hosen mit laaangen Rissen über den Knien an einer Tür, an denen hing ein Zettel: "Erbarme dich unser! Papas Hosen"
Also habe ich mich der fadenscheinigen Arbeitsbuxen angenommen. Mit der Nähmaschine komme ich an die Risse nicht mehr ran, also musste ich die Risse mit der Hand flicken. Blööööööhöde Arbeit. Also habe ich das hässlichste Garn genommen, das ich gefunden habe: NEONPINK. Hihi. Und das bei Handwerkerhosen in einem Männerberuf. Gnhihihi. Während ich also beim Nähen Karate Kid II schaute (bzw. immer wieder hinschielte) hatte ich plötzlich Lust, mehr Pink in die Hose zu bekommen.

Also erwuchs eine Blume. Ich kann quasi nicht sticken. Die Stelle an der Hose war auch schwer zugänglich, weil so viele Stoffmassen zur Seite zu schieben waren.

Nachdem ich mit der Hand noch ein bisschen Zucker in die Futterluke geschmissen habe, wandte ich mich der anderen Hose zu:
Das hässlichste Herz der Welt! Aber mit Liebe gemacht.
Meinem Vati hat's gefallen.

Dann habe ich mich noch alten Videokasetten* angenommen und sie für weitere Schandtaten vorbereitet. Keine Angst, das waren Selbstaufgenommene vollgepackt mit Stargate-Folgen, Terminator, Die Farbe Lila und ganz wichtig: WRESTLING. Jetzt bekommen sie ein neues Leben. Noch weiter wegpacken konnte ich sie nicht, sonst wären sie den unvermeidlichen Weg viele Videos gegangen: MüllMüllMüll.
Was ich mit ihnen mache, zeige ich euch bei Zeiten.

Zuletzt habe ich gestern noch bei einer gekauften Hose einen Teil der Außennähte aufgetrennt.
Hosen mag ich ja nicht sooooo gerne, aber sie haben ein paar unbestreitbare Vorteile. Dabei ist Hosenkaufen eine reine Qual für mich. Bäh! Ich habe ein (nicht sehr hohes) Preislimit, dann müssen die Buxen auch schön true schwarz sein und einigermaßen passen. Find mal eine in der Kombination! Könnte ich nicht nähen, würde ich seit Jahren teilweise nackig rumrennen, da die Hosenschnitte mir nicht stehen. Ich meine: Röhrenhosen? Näääääää!
Aber ich kaufe sie mir trotzdem, trenne die Außennähte auf und setze Keile rein. Zack, ist aus der ih-bäh-Röhrenhose eine in Bootcut-Form/mit leichtem Schlag geworden. So traue ich mich auch aus dem Haus.
Oben gezeigte Hose wartet allerdings noch auf ihre Keile... die Arbeit mache ich echt nicht gerne, vor allem, weil sehr viele angefangene Projekte noch auf mich warten.
Und was habt ihr gestern so gemacht?
P.
*die Kasetten habe ich Samstag beklebt. Hier habe ich gemogelt.
heißt es bei Frau Liebe.
Und endlich konnte ich, mit etwas schummeln, wieder teilnehmen.

Wie so oft: Ingwertee war mein Begleiter.Mhhhhhhhhhm.
Da hingen zwei Hosen mit laaangen Rissen über den Knien an einer Tür, an denen hing ein Zettel: "Erbarme dich unser! Papas Hosen"Also habe ich mich der fadenscheinigen Arbeitsbuxen angenommen. Mit der Nähmaschine komme ich an die Risse nicht mehr ran, also musste ich die Risse mit der Hand flicken. Blööööööhöde Arbeit. Also habe ich das hässlichste Garn genommen, das ich gefunden habe: NEONPINK. Hihi. Und das bei Handwerkerhosen in einem Männerberuf. Gnhihihi. Während ich also beim Nähen Karate Kid II schaute (bzw. immer wieder hinschielte) hatte ich plötzlich Lust, mehr Pink in die Hose zu bekommen.

Also erwuchs eine Blume. Ich kann quasi nicht sticken. Die Stelle an der Hose war auch schwer zugänglich, weil so viele Stoffmassen zur Seite zu schieben waren.

Nachdem ich mit der Hand noch ein bisschen Zucker in die Futterluke geschmissen habe, wandte ich mich der anderen Hose zu:

Das hässlichste Herz der Welt! Aber mit Liebe gemacht.
Meinem Vati hat's gefallen.

Dann habe ich mich noch alten Videokasetten* angenommen und sie für weitere Schandtaten vorbereitet. Keine Angst, das waren Selbstaufgenommene vollgepackt mit Stargate-Folgen, Terminator, Die Farbe Lila und ganz wichtig: WRESTLING. Jetzt bekommen sie ein neues Leben. Noch weiter wegpacken konnte ich sie nicht, sonst wären sie den unvermeidlichen Weg viele Videos gegangen: MüllMüllMüll.
Was ich mit ihnen mache, zeige ich euch bei Zeiten.

Zuletzt habe ich gestern noch bei einer gekauften Hose einen Teil der Außennähte aufgetrennt.
Hosen mag ich ja nicht sooooo gerne, aber sie haben ein paar unbestreitbare Vorteile. Dabei ist Hosenkaufen eine reine Qual für mich. Bäh! Ich habe ein (nicht sehr hohes) Preislimit, dann müssen die Buxen auch schön true schwarz sein und einigermaßen passen. Find mal eine in der Kombination! Könnte ich nicht nähen, würde ich seit Jahren teilweise nackig rumrennen, da die Hosenschnitte mir nicht stehen. Ich meine: Röhrenhosen? Näääääää!
Aber ich kaufe sie mir trotzdem, trenne die Außennähte auf und setze Keile rein. Zack, ist aus der ih-bäh-Röhrenhose eine in Bootcut-Form/mit leichtem Schlag geworden. So traue ich mich auch aus dem Haus.
Oben gezeigte Hose wartet allerdings noch auf ihre Keile... die Arbeit mache ich echt nicht gerne, vor allem, weil sehr viele angefangene Projekte noch auf mich warten.
Und was habt ihr gestern so gemacht?
P.
*die Kasetten habe ich Samstag beklebt. Hier habe ich gemogelt.
Montag, März 21, 2011
Schablonieren am Montag (neues Foto)
Bei dem tollen Wetter heute hatte ich richtig Lust auf Farbe und deshalb habe ich mein Herzköniginnen-T-shirt rausgeholt und mir eine farblich passende Strumpfhose angezogen. Die Fingernägel passen auch (der Lack ist ja so unglaublich cool!).
Ähem. So.
Vor ein paar Wochen habe ich in einem Second Hand-Laden einen hübschen, weißen Rock gefunden. So einen Tennisrock mit hohem Bund und vielen Falten. Für den Sommer doch optimal, oder?
Allerdings sieht der Rock auch sehr nach "schaut mal, ich bin sportlich!" aus, was ich nicht bin. Dann ist so ein reinweißer Tennisrock auch nicht besonders aufregend. Ich wollte den Rock unbedingt mit einem Schablonenmotiv verschönern.
Leider wusste ich nicht so recht, welches Motiv es werden sollte. Was schörkeliges wollte ich nicht, was kitschiges auch nicht... es musste irgendein Motiv sein, das einen hohen Wiedererkennungswert hat, damit man das Motiv auch trotz der aufspringenden Rockfalten wiedererkennt. Doch welches? Nach einigem Suchem im Internet und einigen wirklich tollen Vorlagen, habe ich schließlich diesen jungen Mann gefunden. An dieser Vorlage musste ich (fast) nichts ändern und jeder weiß, wer er ist! Schnörkelig oder kleinteilig ist das Motiv auch nicht - grandios!
Also wurde das Motiv auf Papier gedruckt und auf Folie gemalt und ausgeschnitten.
Die Falten des Rockes habe ich festgepinnt.

Sprühkleber benutze ich um die Schablone auf dem Stoff zu befestigen. Das Zeug ist teuer, aber das Geld wert. Am Stoff bleibt kein Kleber zurück, allerdings auf der Schablone. Dort klebt es, nachdem man mit Wasser dem Kleber zu Leibe gerückt ist, ein bisschen weniger. In meinem Ordner lege ich immer eine Papierseite zwischen die filigranen Schablonen.
Nachdem die Falten gesteckt worden sind, die Schablone eingesprüht und auf dem Rock geklebt worden ist, wird dieselbe mit Farbe eingetupft.

Ich habe einen Topfschwamm zerschnitten (die rauhe Seite habe ich zuvor entfernt) und benutze den für meine Schablonier-Aktionen.
Wenn alles eingetupft ist, wird die Schablone vorsichtige abgezogen (bei filigranen Schablonen lasst bitte besonders viel Vorsicht walten), damit der repositionierbare Sprühkleber nicht zum dauerhaften Kleber wird.
Und - tadaaaaaa!

Fertig ist es! Uuuund? Wer hat es auf meinen Rock geschafft? (Schwarz und Rot auf Weiß - das ist schon fast bunt!)
Morgen Nachmittag wird das Motiv nach Anleitung eingebügelt und dann werde ich sehen, ob man das Motiv wenigstens ein bisschen erkennt, wenn man den Rock trägt.
Drückt mir die Daumen!
------------
Und alle Bedenken wegen der Falten waren umsonst.

Man kann das Motiv auch wenn ich den Rock trage gut erkennen. BÄM!
Ähem. So.
Vor ein paar Wochen habe ich in einem Second Hand-Laden einen hübschen, weißen Rock gefunden. So einen Tennisrock mit hohem Bund und vielen Falten. Für den Sommer doch optimal, oder?
Allerdings sieht der Rock auch sehr nach "schaut mal, ich bin sportlich!" aus, was ich nicht bin. Dann ist so ein reinweißer Tennisrock auch nicht besonders aufregend. Ich wollte den Rock unbedingt mit einem Schablonenmotiv verschönern.
Leider wusste ich nicht so recht, welches Motiv es werden sollte. Was schörkeliges wollte ich nicht, was kitschiges auch nicht... es musste irgendein Motiv sein, das einen hohen Wiedererkennungswert hat, damit man das Motiv auch trotz der aufspringenden Rockfalten wiedererkennt. Doch welches? Nach einigem Suchem im Internet und einigen wirklich tollen Vorlagen, habe ich schließlich diesen jungen Mann gefunden. An dieser Vorlage musste ich (fast) nichts ändern und jeder weiß, wer er ist! Schnörkelig oder kleinteilig ist das Motiv auch nicht - grandios!
Also wurde das Motiv auf Papier gedruckt und auf Folie gemalt und ausgeschnitten.
Die Falten des Rockes habe ich festgepinnt.

Sprühkleber benutze ich um die Schablone auf dem Stoff zu befestigen. Das Zeug ist teuer, aber das Geld wert. Am Stoff bleibt kein Kleber zurück, allerdings auf der Schablone. Dort klebt es, nachdem man mit Wasser dem Kleber zu Leibe gerückt ist, ein bisschen weniger. In meinem Ordner lege ich immer eine Papierseite zwischen die filigranen Schablonen.
Nachdem die Falten gesteckt worden sind, die Schablone eingesprüht und auf dem Rock geklebt worden ist, wird dieselbe mit Farbe eingetupft.

Ich habe einen Topfschwamm zerschnitten (die rauhe Seite habe ich zuvor entfernt) und benutze den für meine Schablonier-Aktionen.
Wenn alles eingetupft ist, wird die Schablone vorsichtige abgezogen (bei filigranen Schablonen lasst bitte besonders viel Vorsicht walten), damit der repositionierbare Sprühkleber nicht zum dauerhaften Kleber wird.
Und - tadaaaaaa!

Fertig ist es! Uuuund? Wer hat es auf meinen Rock geschafft? (Schwarz und Rot auf Weiß - das ist schon fast bunt!)
Morgen Nachmittag wird das Motiv nach Anleitung eingebügelt und dann werde ich sehen, ob man das Motiv wenigstens ein bisschen erkennt, wenn man den Rock trägt.
Drückt mir die Daumen!
------------
Und alle Bedenken wegen der Falten waren umsonst.

Man kann das Motiv auch wenn ich den Rock trage gut erkennen. BÄM!
Sonntag, März 13, 2011
Eine Einführung in die Stereophonie mit Musikbeispielen
Zartbevinylte sollten schnell wegschauen, denn meine neueste Handtasche ist aus einem gar ungewöhnlichen, aber gut bekanntem Material gefertigt.

Schallplatten!
Das ganze war eine interessante, aber zeitaufwändige Geschichte. Ungwöhnliches Material, muss ich auch sagen.
Ausgebreitet sieht das noch nicht so aussagekräftig aus, daher:
Jeder hat sicherlich ein paar Kleidungsstücke und/oder Accessoires, mit denen man sich automatisch besser fühlt. Das hatte ich mit meinem wundertollen Abikleid, in meinem Streifenblazer fühle ich mich auch gleich selbstsicherer (so musste ich auch beim letzten Tragen wirken - bei den ganzen wichtigen Leuten in der Nähe) und so ist es bei der Tasche.
Als ich sie Donnerstag das erste Mal ausführte, habe ich beim Laufen immer heimlich mein Spiegelbild in den Schaufenstern angeschaut. Die Tasche ist grandios, ziemlich geräumig und hält auch schon so einiges an Gewicht aus.
Sollte ich so eine Tasche noch einmal machen, werde ich sicherlich so ein paar Dinge ändern und/oder besser machen, aber für einen Prototypen ist sie sooooooo toll geworden - das Foto wird ihr nicht ansatzweise gerecht. So schrecklich wellig ist sie auch nicht.

Irgendwann werde ich mir mal eine Schallplattentasche aus Singles machen, das sollte eine praktische Partygröße sein.
Hat jemand zwei Singles über, die keinen Sammlerwert haben (wäre ja zu schade, wenn man seltene Platten zersägt!)?
----------------
In den letzten Tagen und Wochen habe ich auch andere Sachen gemacht:
Seit ein paar Jahren fliegt in meinem Nähbereich ein alter Unterrock (hier auf dem Foto zu sehen) von einer toten Frau rum. Den habe ich vor geraumer Zeit von ihrem Erben bekommen (zusammen mit ein paar uralten Büchern und Nähzeitschriften).

Nach so langer Zeit (wobei ... ich habe Stoffe und halbfertige Kleidungsstücke, die harren schon länger der Dinge, die kommen sollen) habe ich aus dem wadenlangen (steht mor überhaupt nicht) Rock mit ausgeleiertem Bündchen einen knielangen Petticoat gemacht.

Die Bluse ist 2nd Hand. Beide Teile bilden den Unterbau für "Projekt Dirndl". Man hat mich zu einer Mottoparty eingeladen und so kann ich die Gelegenheit nutzen, mir eine Unterbrustweste/ein Mieder zu nähen, einen neuen Rock und eine Schürze. Zusammen soll das einen Dirndl-Look ergeben. Allerdings in meinem Stil. Das Aussehen von Dirndls ist anscheinend sehr breit gefächert. Im Internet (musste mich ja über Dirndls informieren) findet man Bilder, da lassen lediglich das Vorhandensein der Schürze und die Bildunterschrift erkennen, dass das Kleid ein Dirndl sein soll. Dann muss ich mich ja auch nicht penibel an irgendwelche Richtlinien halten. Schon alleine deshalb bekommt mein Dirnd einen knielangen Petticoat.
Desweiteren hatte ich Lust auf herzafte Kekse, also hatte ich vor zwei Wochen eine Ladung gemacht. Ich glaube, ich habe noch nie Kekse gebacken.
Die sind übrigens ziemlich lecker, auch wenn einige Leute soetwas leider nicht essen, weil Kekse einfach nicht würzig sein dürfen. Genauso wie salzige Pfannkuchen oder Muffins. "Mit Käse?! Fleisch?! Gemüse?! Ihgitt!" Sehr unflexibel.
Meine Keksförmchen konnte ich nun auch zum Backen endlich mal benutzen.

Auch meine Terrorgeier sollten nicht zu kurz kommen, deshalb gab es letzte Woche Keimfutter mit Basilikum.
Ein Dauerrenner. Im Moment lasse ich Weizen keimen. Einen Teil des Weizens bekommen meine Vögel, den anderen schmeiße ich in mein Müsli. Mhmjamm.

Schallplatten!
Das ganze war eine interessante, aber zeitaufwändige Geschichte. Ungwöhnliches Material, muss ich auch sagen.
Ausgebreitet sieht das noch nicht so aussagekräftig aus, daher:

Jeder hat sicherlich ein paar Kleidungsstücke und/oder Accessoires, mit denen man sich automatisch besser fühlt. Das hatte ich mit meinem wundertollen Abikleid, in meinem Streifenblazer fühle ich mich auch gleich selbstsicherer (so musste ich auch beim letzten Tragen wirken - bei den ganzen wichtigen Leuten in der Nähe) und so ist es bei der Tasche.
Als ich sie Donnerstag das erste Mal ausführte, habe ich beim Laufen immer heimlich mein Spiegelbild in den Schaufenstern angeschaut. Die Tasche ist grandios, ziemlich geräumig und hält auch schon so einiges an Gewicht aus.
Sollte ich so eine Tasche noch einmal machen, werde ich sicherlich so ein paar Dinge ändern und/oder besser machen, aber für einen Prototypen ist sie sooooooo toll geworden - das Foto wird ihr nicht ansatzweise gerecht. So schrecklich wellig ist sie auch nicht.

Irgendwann werde ich mir mal eine Schallplattentasche aus Singles machen, das sollte eine praktische Partygröße sein.
Hat jemand zwei Singles über, die keinen Sammlerwert haben (wäre ja zu schade, wenn man seltene Platten zersägt!)?
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In den letzten Tagen und Wochen habe ich auch andere Sachen gemacht:
Seit ein paar Jahren fliegt in meinem Nähbereich ein alter Unterrock (hier auf dem Foto zu sehen) von einer toten Frau rum. Den habe ich vor geraumer Zeit von ihrem Erben bekommen (zusammen mit ein paar uralten Büchern und Nähzeitschriften).

Nach so langer Zeit (wobei ... ich habe Stoffe und halbfertige Kleidungsstücke, die harren schon länger der Dinge, die kommen sollen) habe ich aus dem wadenlangen (steht mor überhaupt nicht) Rock mit ausgeleiertem Bündchen einen knielangen Petticoat gemacht.

Die Bluse ist 2nd Hand. Beide Teile bilden den Unterbau für "Projekt Dirndl". Man hat mich zu einer Mottoparty eingeladen und so kann ich die Gelegenheit nutzen, mir eine Unterbrustweste/ein Mieder zu nähen, einen neuen Rock und eine Schürze. Zusammen soll das einen Dirndl-Look ergeben. Allerdings in meinem Stil. Das Aussehen von Dirndls ist anscheinend sehr breit gefächert. Im Internet (musste mich ja über Dirndls informieren) findet man Bilder, da lassen lediglich das Vorhandensein der Schürze und die Bildunterschrift erkennen, dass das Kleid ein Dirndl sein soll. Dann muss ich mich ja auch nicht penibel an irgendwelche Richtlinien halten. Schon alleine deshalb bekommt mein Dirnd einen knielangen Petticoat.
Desweiteren hatte ich Lust auf herzafte Kekse, also hatte ich vor zwei Wochen eine Ladung gemacht. Ich glaube, ich habe noch nie Kekse gebacken.

Die sind übrigens ziemlich lecker, auch wenn einige Leute soetwas leider nicht essen, weil Kekse einfach nicht würzig sein dürfen. Genauso wie salzige Pfannkuchen oder Muffins. "Mit Käse?! Fleisch?! Gemüse?! Ihgitt!" Sehr unflexibel.
Meine Keksförmchen konnte ich nun auch zum Backen endlich mal benutzen.

Auch meine Terrorgeier sollten nicht zu kurz kommen, deshalb gab es letzte Woche Keimfutter mit Basilikum.
Ein Dauerrenner. Im Moment lasse ich Weizen keimen. Einen Teil des Weizens bekommen meine Vögel, den anderen schmeiße ich in mein Müsli. Mhmjamm.
Montag, Februar 21, 2011
"7 Sachen...
Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig."heißt es bei Frau Liebe.
Ich finde die Aktion persönlich sehr nett und gestern habe ich tatsächlich 7 Sachen mit meinen Händen machen können.
Fangen wir an.

Um meinen Rotweinvorrat nach und nach aufzubrauchen (keiner meiner Freunde trinkt Rotwein und alleine trinke ich den auch nicht) habe ich einen Rotweinkuchen gebacken. Lecker.

Danach habe ich zum ersten Mal Mandel"milch" gemacht. Das mische ich im Moment morgens mit richtiger Milch, das bringt die gewünscht Abwechslung im morgendlichen Müsli.

Ihr wollt Crema? Da habt ihr welche!

Abends gab's Ingwertee. Ich liebe heißen Ingwertee!

Meinen Rock aus diesem Stoff habe ich weitergenäht. Der Stoff passte nicht mehr in meinen Schrank. Außerdem braucht man bei dem Wetter im Moment wieder dicke Kleidung.
(Und ja: ich war noch mal im Stoffmarkt und habe mir zwei Meter elastischen Stoff gekauft, der schön fällt. Zum Glück passt der auch toll zu einem konkreten Projekt. Trotzdem passt der nicht in den Stoffschrank.)

Ein paar Löcher habe ich gebohrt.
Die Nägel der rechten Hand habe ich mir übrigens in der nacht von Samstag auf Sonntag lackiert.
Hatte Lust auf Nagellack (weil ich den elenden Zustand meiner Nägel nicht mehr ansehen konnte) und war experimentierfreudig. Die Farbe ist eine Mischung aus Grau und Hellviolett. Je nach Licht. Und wenn man im Nachtbus sitzt, in dem es nur blaues Licht gibt, sehen die Nägel rosa aus. Fand ich dann nicht mehr so toll. Allerdings: wann passiert das schon?

Wäsche aufgehangen habe ich auch.
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