Montag, März 21, 2011

Schablonieren am Montag (neues Foto)

Bei dem tollen Wetter heute hatte ich richtig Lust auf Farbe und deshalb habe ich mein Herzköniginnen-T-shirt rausgeholt und mir eine farblich passende Strumpfhose angezogen. Die Fingernägel passen auch (der Lack ist ja so unglaublich cool!).

Ähem. So.

Vor ein paar Wochen habe ich in einem Second Hand-Laden einen hübschen, weißen Rock gefunden. So einen Tennisrock mit hohem Bund und vielen Falten. Für den Sommer doch optimal, oder?
Allerdings sieht der Rock auch sehr nach "schaut mal, ich bin sportlich!" aus, was ich nicht bin. Dann ist so ein reinweißer Tennisrock auch nicht besonders aufregend. Ich wollte den Rock unbedingt mit einem Schablonenmotiv verschönern.
Leider wusste ich nicht so recht, welches Motiv es werden sollte. Was schörkeliges wollte ich nicht, was kitschiges auch nicht... es musste irgendein Motiv sein, das einen hohen Wiedererkennungswert hat, damit man das Motiv auch trotz der aufspringenden Rockfalten wiedererkennt. Doch welches? Nach einigem Suchem im Internet und einigen wirklich tollen Vorlagen, habe ich schließlich diesen jungen Mann gefunden. An dieser Vorlage musste ich (fast) nichts ändern und jeder weiß, wer er ist! Schnörkelig oder kleinteilig ist das Motiv auch nicht - grandios!
Also wurde das Motiv auf Papier gedruckt und auf Folie gemalt und ausgeschnitten.
Die Falten des Rockes habe ich festgepinnt.

Sprühkleber benutze ich um die Schablone auf dem Stoff zu befestigen. Das Zeug ist teuer, aber das Geld wert. Am Stoff bleibt kein Kleber zurück, allerdings auf der Schablone. Dort klebt es, nachdem man mit Wasser dem Kleber zu Leibe gerückt ist, ein bisschen weniger. In meinem Ordner lege ich immer eine Papierseite zwischen die filigranen Schablonen.
Nachdem die Falten gesteckt worden sind, die Schablone eingesprüht und auf dem Rock geklebt worden ist, wird dieselbe mit Farbe eingetupft.

Ich habe einen Topfschwamm zerschnitten (die rauhe Seite habe ich zuvor entfernt) und benutze den für meine Schablonier-Aktionen.
Wenn alles eingetupft ist, wird die Schablone vorsichtige abgezogen (bei filigranen Schablonen lasst bitte besonders viel Vorsicht walten), damit der repositionierbare Sprühkleber nicht zum dauerhaften Kleber wird.

Und - tadaaaaaa!


Fertig ist es! Uuuund? Wer hat es auf meinen Rock geschafft? (Schwarz und Rot auf Weiß - das ist schon fast bunt!)


Morgen Nachmittag wird das Motiv nach Anleitung eingebügelt und dann werde ich sehen, ob man das Motiv wenigstens ein bisschen erkennt, wenn man den Rock trägt.

Drückt mir die Daumen!

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Und alle Bedenken wegen der Falten waren umsonst.

Man kann das Motiv auch wenn ich den Rock trage gut erkennen. BÄM!

Sonntag, März 13, 2011

Eine Einführung in die Stereophonie mit Musikbeispielen

Zartbevinylte sollten schnell wegschauen, denn meine neueste Handtasche ist aus einem gar ungewöhnlichen, aber gut bekanntem Material gefertigt.



Schallplatten!
Das ganze war eine interessante, aber zeitaufwändige Geschichte. Ungwöhnliches Material, muss ich auch sagen.
Ausgebreitet sieht das noch nicht so aussagekräftig aus, daher:

Jeder hat sicherlich ein paar Kleidungsstücke und/oder Accessoires, mit denen man sich automatisch besser fühlt. Das hatte ich mit meinem wundertollen Abikleid, in meinem Streifenblazer fühle ich mich auch gleich selbstsicherer (so musste ich auch beim letzten Tragen wirken - bei den ganzen wichtigen Leuten in der Nähe) und so ist es bei der Tasche.
Als ich sie Donnerstag das erste Mal ausführte, habe ich beim Laufen immer heimlich mein Spiegelbild in den Schaufenstern angeschaut. Die Tasche ist grandios, ziemlich geräumig und hält auch schon so einiges an Gewicht aus.
Sollte ich so eine Tasche noch einmal machen, werde ich sicherlich so ein paar Dinge ändern und/oder besser machen, aber für einen Prototypen ist sie sooooooo toll geworden - das Foto wird ihr nicht ansatzweise gerecht. So schrecklich wellig ist sie auch nicht.

Irgendwann werde ich mir mal eine Schallplattentasche aus Singles machen, das sollte eine praktische Partygröße sein.
Hat jemand zwei Singles über, die keinen Sammlerwert haben (wäre ja zu schade, wenn man seltene Platten zersägt!)?

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In den letzten Tagen und Wochen habe ich auch andere Sachen gemacht:

Seit ein paar Jahren fliegt in meinem Nähbereich ein alter Unterrock (hier auf dem Foto zu sehen) von einer toten Frau rum. Den habe ich vor geraumer Zeit von ihrem Erben bekommen (zusammen mit ein paar uralten Büchern und Nähzeitschriften).

Nach so langer Zeit (wobei ... ich habe Stoffe und halbfertige Kleidungsstücke, die harren schon länger der Dinge, die kommen sollen) habe ich aus dem wadenlangen (steht mor überhaupt nicht) Rock mit ausgeleiertem Bündchen einen knielangen Petticoat gemacht.


Die Bluse ist 2nd Hand. Beide Teile bilden den Unterbau für "Projekt Dirndl". Man hat mich zu einer Mottoparty eingeladen und so kann ich die Gelegenheit nutzen, mir eine Unterbrustweste/ein Mieder zu nähen, einen neuen Rock und eine Schürze. Zusammen soll das einen Dirndl-Look ergeben. Allerdings in meinem Stil. Das Aussehen von Dirndls ist anscheinend sehr breit gefächert. Im Internet (musste mich ja über Dirndls informieren) findet man Bilder, da lassen lediglich das Vorhandensein der Schürze und die Bildunterschrift erkennen, dass das Kleid ein Dirndl sein soll. Dann muss ich mich ja auch nicht penibel an irgendwelche Richtlinien halten. Schon alleine deshalb bekommt mein Dirnd einen knielangen Petticoat.


Desweiteren hatte ich Lust auf herzafte Kekse, also hatte ich vor zwei Wochen eine Ladung gemacht. Ich glaube, ich habe noch nie Kekse gebacken.
Die sind übrigens ziemlich lecker, auch wenn einige Leute soetwas leider nicht essen, weil Kekse einfach nicht würzig sein dürfen. Genauso wie salzige Pfannkuchen oder Muffins. "Mit Käse?! Fleisch?! Gemüse?! Ihgitt!" Sehr unflexibel.
Meine Keksförmchen konnte ich nun auch zum Backen endlich mal benutzen.


Auch meine Terrorgeier sollten nicht zu kurz kommen, deshalb gab es letzte Woche Keimfutter mit Basilikum.
Ein Dauerrenner. Im Moment lasse ich Weizen keimen. Einen Teil des Weizens bekommen meine Vögel, den anderen schmeiße ich in mein Müsli. Mhmjamm.

Montag, Februar 21, 2011

"7 Sachen...

Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig."
heißt es bei Frau Liebe.

Ich finde die Aktion persönlich sehr nett und gestern habe ich tatsächlich 7 Sachen mit meinen Händen machen können.

Fangen wir an.


Um meinen Rotweinvorrat nach und nach aufzubrauchen (keiner meiner Freunde trinkt Rotwein und alleine trinke ich den auch nicht) habe ich einen Rotweinkuchen gebacken. Lecker.




Danach habe ich zum ersten Mal Mandel"milch" gemacht. Das mische ich im Moment morgens mit richtiger Milch, das bringt die gewünscht Abwechslung im morgendlichen Müsli.



Ihr wollt Crema? Da habt ihr welche!




Abends gab's Ingwertee. Ich liebe heißen Ingwertee!




Meinen Rock aus diesem Stoff habe ich weitergenäht. Der Stoff passte nicht mehr in meinen Schrank. Außerdem braucht man bei dem Wetter im Moment wieder dicke Kleidung.
(Und ja: ich war noch mal im Stoffmarkt und habe mir zwei Meter elastischen Stoff gekauft, der schön fällt. Zum Glück passt der auch toll zu einem konkreten Projekt. Trotzdem passt der nicht in den Stoffschrank.)




Ein paar Löcher habe ich gebohrt.

Die Nägel der rechten Hand habe ich mir übrigens in der nacht von Samstag auf Sonntag lackiert.
Hatte Lust auf Nagellack (weil ich den elenden Zustand meiner Nägel nicht mehr ansehen konnte) und war experimentierfreudig. Die Farbe ist eine Mischung aus Grau und Hellviolett. Je nach Licht. Und wenn man im Nachtbus sitzt, in dem es nur blaues Licht gibt, sehen die Nägel rosa aus. Fand ich dann nicht mehr so toll. Allerdings: wann passiert das schon?



Wäsche aufgehangen habe ich auch.

Montag, Februar 14, 2011

westiges Träumen

Ich kann wieder etwas herzeigen!

Einmal ein verspätetes Weihnachtsgeschenk:

Nicht schwer zu erkennen: eine Schlafmaske. Für schöne Träume.

Dann wollte ich etwas für mich nähen - und zwar mit einem schnellen Erfolg. Aus Resten habe ich dann diese tolle Weste genäht.


Letzte Tage hatte ich mir ein originales Schnittmuster aus den 70ern ersteigert, bestehend aus einem Rock- und einem Westenschnittmuster. Letzteres habe ich auch genäht. Obwohl ich Westen toll finde, besitze ich so gut wie keine. Dabei sind sie so vielseitig!

Die Vorderteile habe ich aus Verschnitt von meinem "kleinen Schwarzen" (mit Ärmeln, nicht zu verwechseln mit dem "kleinen Schwarzen" ohne Ärmel;) gefertigt, die Rückseite ... schöner Stoff. Gesehen, verliebt, gekauft (obwohl der eigentlich zu teuer war) und einfach einen Rockschnitt dran ausprobiert. Den Burdaschnitt habe ich vorher nicht ausgemessen, dann habe ich beim Nähen noch Fehler gemacht und dann ist der Rock in einer Kiste gelandet. Aus dem, was nicht für den Rock draufgegangen ist, habe ich also den Rücken gefertigt, man erkennt das Stoffmuster auch ganz schön.





Die Knöpfe sind super! Eigentlich wollte ich irgendwas schmales, waagerechtes, silbernes als Zierschließe, aber so etwas hatte ich nicht auf Vorrat und da ich einen schnellen Näherfolg haben wollte, habe ich mein Knopfglas herausgeholt.
Da ist Flattervieh drauf!
Das sind wohl Knöpfe, die eher für ein Trachten- oder Jägeroutfit gedacht waren.



Eigentlich soll die Weste gefüttert werden, aber hier verweise ich auf den gewünschten schnellen Näherfolg. Da es Innen aber dennoch ordentlich werden sollte, brauchte ich meinen Vorrat an Baumwollschrägband auf.


Ich mag die Weste! Sie ließ schnell an meine eigentlich Größe anpassen und nähen. Beim nächsten Mal werde ich den Halsausschnitt aber größer machen. Der ist ein bisschen klein geworden und wirft deshalb Falten.

Gute Nacht.

Mittwoch, Februar 09, 2011

WSV und Prozente!

Deshalb konnte ich den Stoff im Laden nicht liegen lassen!

Zwei Meter dicker, fester "Hosenstoff" sind mit mir nach Hause gekommen. Aus dem ließe sich ein toller, langer Rock für nicht ganz so warme Tage machen.

Mhm, schön. Erst mal wird der versäubert und kommt ab in die Wäsche.




Desweiteren arbeite ich mit einem ganz neuen Material. Weiß auch noch nicht, ob das was wird. Aber wenn, lasse ich es euch wissen.

Edit:

Also, es scheint doch nicht alles so hoffnungslos, wie oben angedeutet. Einfach Vattern vom Projekt erzählen und er kam mit Heißluftpistole und Akkubohrer. Perfekt.
Leider kann ich den leeren Akku nicht ausbauen, weil meine Hände zu klein sind. Gnah!

Freitag, Februar 04, 2011

Aus der Versenkung

steige ich empor.

Und suche: meine Nähmaschine:


Findet sie wer?

Über meine Stuhllehne stapelt sich Mist, den irgendwer dahin geschmissen hat, angefangene Projekte von mir (glaube ich zumindest) und Röcke, die zügig geändert werden müssten.

Letzteres kann ich hoffentlich zwischendurch erledigen, das ist ja keine besonders tolle Arbeit.

Also, für die nächste Zeit werde ich (hoffentlich) nach und nach folgendes erledigen:

-Röcke ändern
-eine Stoffhose ändern
-eine Hose kürzen
-ein Kleid ändern
*gähn*

-einen geänderten Rock mit Farbe aufhübschen
-einen hellgrauen(!) Leinenrock nähen
-mein Pulloverkleidchen aus violettem Strickstoff nähen (davon habe ich selbst hier schon ein paar Mal berichtet)
-Kissenbezüge
(-"Wikingertop" Arbeitstitel ;)
Das hört sich doch mal etwas interessanter an und ich muss nicht einmal etwas dafür einkaufen.

Für folgendes müsste ich doch einkaufen gehen:
-ein weißer Unterrock (es sei denn, in meiner Futterstoffkiste findet sich noch etwas)

Hui, das sieht doch alles realistisch aus. Winterkleidung habe ich mir verboten anzufertigen und meinen Stoffvorrat soll auch abgearbeitet werden. Mal schauen, wie gut ich mich dran halten werde.

Zu meinem Kram kommt noch das Sommerkleid für eine Freundin. Ich habe keine Ahnung, wie das aussehen soll, bin aber gespannt.
Mit einer anderen wollte ich zusammen einen Rock für sie nähen.

Ihr dürft mich gerne treten, wenn ich nicht regelmäßig Bericht erstatte. Ich erzähle hier so oft von irgendwelchen Sachen, die ich machen möchte und dann passiert nichts.

Und jetzt verkrieche ich mich ins Bett, der Ausflug nach Bonn hat mich geschafft und die Rückfahrt hat schrecklich lange gedauert.

Ein schönes Wochenende!


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Edit:

Rock Nr. 1 (von 7 oder so) hat wieder einen fertig eingenähten Reißverschluss. Jetzt ist er in der Wäsche und ich muss mir überlegen, welches Motiv ich drauf drucken soll. Es muss einfach zu erkennen und darf nicht zu filigran sein, da das Motiv auf einen geschlossenen Faltenrock kommt, d.h. man das Motiv beim Tragen nicht in einem Stück sehen wird.
Ideen, irgendwer?

Edit2:
Juhu! Der zweite zu ändernde Rock ist fertig! Nachdem ich ordentlich Weite rausgenommen habe, tauschte ich das olle farbige Satinbändchen gegen schwarze Samtbändchen aus. Letztere habe ich von Pumps abgeschnitten, die eine hübsche Schnürung aber auch ziemlich alberne Schleifen hatten. Die Pumps haben jetzt nur noch die hübsche Schnürung und mein Rock einen neuen Verschluss.

Samstag, Januar 01, 2011

Leseliste 2010 + selbstgemachte Geschenke

Januar

Lisa Vergara – Rubens and the poetics of landscape

Februar

Jasper Fforde – Irgendwo ganz anders

März


Lewis Carroll – Alice in Wonderland/Through the Looking-Glasses*
Matthias Nöllke, Christian Sprang – Aus die Maus: Ungewöhnliche Todesanzeigen

April/Mai

Klaus Berger – Japonismus

Juni

Derek Landy – Skulduggery Pleasant: Dark Days*

Juli

Ken Follett - Die Tore der Welt

Oktober

Derek Landy - Skulduggery Pleasant: Mortal Coil*

November

Gustave Flaubert - Madame Bovary
Jan Lauts - Carpaccio


Dezember

/


Die Liste ist .... winzig. Zehn ganze Bücher O.o
Dafür wächst mein SUB immer mehr an. Ich hoffe auf Februar und März, um mal ein paar Bücher für das pure Lesevergnügen in Angriff zu nehmen.


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Weihnachten ist rum und ich zeige euch mal, was ich unter anderem verschenkt habe:

ein paar Zutaten:


das ergab drei Ladungen unfotografierten Lippenbalm (mit vier verschiedenen Ölen!),

zwei Sorten feinsten Badezusatz,
Badepralinen in Blatt- und Osterinselkopfform (sind optisch leider nicht so der Hit geworden, funktionieren aber super) und

Wackelpudding zum Duschen!

Das waren nicht alle selbstgemachten Geschenke, aber die anderen zeig ich jetzt nicht ;)

Dienstag, Dezember 28, 2010

Von Konzerten, Reisen und schönen Sachen

JAHRESABSCHLUSSKONZERT 2010
27.12. OSNABRÜCK Rosenhof SOLD OUT


Nach gefühlten 100 Jahren war ich 2010 endlich mal wieder beim JAK der Donots und damit beende ich dann auch mal die diesjährige Konzertsaison für mich.
Drei Donots-Konzerte in vier Monaten habe ich in meinen Konzerthochzeiten auch nicht hinbekommen, aber dieses Jahr hat's geklappt :)
Erst hat ein Freund mich in Berlin ins Hard Rock-Café zum Konzert mitgenommen und da hab ich gemerkt, dass mir diese Art von Konzert total gefehlt hatte.
Als ich zufällig bemerkte, dass meine jüngste Schwester auch total Bock auf ein Konzert von den Jungs hatte, sind wir zusammen in der Münsterlandhalle gewesen und im Dezember hat der Nikolaus doch tatsächlich Karten fürs JAK in die Socken meiner Geschwister und mir fallen lassen.
Sachen gibt's!
Also unter Stress, Streit und Turbulenzen hin und dann standen wir schön in der ersten Reihe, hatten unglaublich viel Spaß. Donots-Konzerte sind schöne Partys. Immer. Gen Ende beschloss Ingo, sich ein Bier zu holen. Von der Theke. Er hat sich also den langen Weg zur Theke singend tragen lassen, stand auf dem Tresen, trank eins und schnappte sich noch eins für den Rückweg. Also surfte er zur Bühne, sang weiter und hielt meiner jüngsten Schwester das Bier hin. Ihre Hand ging zurück, er nickte ihr nochmals bekräftigend zu und ich dachte nur "Mah, nimme es doch!" und als mein Schwesterchen noch immer nichts machte, habe ich es genommen und ihr gereicht. Also, wenn man so ein kaltes, leckeres Bier angeboten bekommt, sollte man es nehmen. Und was sagte sie danach? "Er hat mich für 16 gehalten!" Ja, das Bier hätte er ihr gar nicht geben dürfen ^^ Aber die volljährigen Schwestern haben sich geopfert und die Kleine das leckere Bier nicht alleine trinken lassen.

In diesem Monat war ich übrigens noch bei ASP. Trotz diverser Umstände wollte ich es mir nicht nehmen, zur dunkelromantischen Winternacht zu gehen. Das war auch wirklich schön. Nicht hektisch, was ich wirklich brauchte, nach wochenlang Stress und Hektik (gefolgt von noch mehr Stress und Hektik in den kommenden Wochen). Das tolle Konzert wirkte selbstverständlich aufgrund des wunderschönen Jahrhundertwende-Gebäudes und des üppig ausgestatteten Saales etwas mehr.
Ich hatte auch einen tollen Platz erwischt, schön weit vorne und mittig.
Auf dem Rückweg zu meiner Freundin (eine Teilstrecke musste ich nicht mal mit dem ÖPNV zurücklegen :) hatte ich immer noch leichte Gänsehaut. Bei der nächsten Unplugged-Tour bin ich hoffentlich wieder dabei.


Überhaupt hatte dieses Jahr so einige Highlights.
Für fast zwei Wochen habe ich London unsicher machen dürfen, inklusive Besuch bei der Schwester und meine ersten Male Couchsurfing. Die grandiose Museumslandschaft und den meist freien Eintritt habe ich mir selbstverständlich nicht durch die Finger gehen lassen und unglaubliche Werke gesehen.
Im Juli war ich mit netten Leuten in Regensburg und habe wahnsinnig tolle Sachen erleben dürfen. Frisch entdeckte Heiligenüberreste gesehen, "leicht" barockisierte Kirchen, die Dächer Regensburgs von wackeligen Brettern aus und und und.
Ein Hochzeitskleid habe ich genäht und bin dann für über einen Monat in dieser Stadt gewesen. Tagsüber hatte ich den Ausblick (wer kann einen solchen sein eigen nennen?), mein Mittagessen konnte ich hier einnehmen. Die Museumslandschaft und die Sehenswürdigkeiten habe ich selbstverständlich auch so gut wie es ging erforscht. Für mich war der Eintritt sogar frei. Außerdem war ich ja noch auf einer super-duper Lesung und mit S-Man geocachen.
Mein Aufentahlt dort war voll an tollen und einigen weniger schönen Erfahrungen. Aber wie heißt es noch so schön: "Was mich nicht umbringt, macht mich nur härter." Also, aufstehen, Staub aus der Buxe klopfen, Nase hoch und ab geht's.

Darauf trinke ich jetzt erst mal 'nen Tee.

Im nächsten Beitrag kann ich euch endlich mal meine selbstgemachten Weihnachtsgeschenke zeigen. Vielleicht ist ja inspirationsmäßig für euch was dabei?

Bis bald.

Samstag, Dezember 11, 2010

I'm stuck in the middle with you....

Okay, der Titel hat nichts mit dem Blogeintrag zu tun. Ich höre lediglich Musik.

Es gibt .... Dezember-FOTOS!



So schön sieht's gerade nicht aus. Aber letztens sah es so schön aus.

Wenn es draußen kalt (und nass) ist, freue ich mich umso mehr über meine Teesammlung und ganz besonders über:



Morgens wird man auch mal wie folgt begrüßt:


Gar nicht zu verachten ist eine selbstgemachte Hühnersuppe (auch wenn der Gemüseanteil den Fleischanteil sowas von geschlagen hat):


Und letzte Tage wurde ich abends mit einem Hops auf die Tastatur begrüßt:

Der Kleine hat übrigens seine Häsin verloren und sucht jetzt ein neues Zuhause (als mind. Zweitkaninchen. Es wird nicht in Einzelhaft vermittelt).

Und damit ich wenigstens abends mal in gemütliche-Winterzeit-Stimmung komme, zünde ich mir abends (zum Arbeiten ;) eine Kerze an.

Sieht schön aus, allerdings muss ich ständig Wachs in ein Wasserglas kippen, damit die Flamme nicht verlischt.
Die Wachs"kunstwerke" sammel ich erstmal und mach dann was damit.
Frau Pattilogin hat die Dinger heute gesehen. Vielleicht schenke ich ihr so ein Ding. ;)

Ansonsten war ich heute auf dem MSaner Weihnachtsmarkt, bzw. auf den Weihnachtsmärkten; es sind ja immerhin fünf kleinere. Besagte Pattilogin war da, TheWhite und Spider (der hat keinen Blog und wird nicht verlinkt;) .

Morgen wird gearbeitet und gelernt. Ein paar meiner Freundinnen treffen sich in Bochum. Morgen werde ich also die Gelegenheit nutzen und ordentlich jammern.
(Aber dann denke ich an meine berühmte Rückansicht und mir geht's wieder besser.)

Sonntag, Dezember 05, 2010

Wie ich dufte..!

Mhm, lecker.

Heute habe ich stundenlang in der Küche gestanden, alles vollgekrümelt und -geschmiert und dabei schon einen guten Schwung an Weihnachtsgeschenken erstellt.
Fotos gibt es keine, potentielle Beschenkt-Werder könnten mitlesen.

Am nächsten Freitag geht's in die nächste Runde, am Wochenende ist der Weihnachtsmarktbesuch mit Freunden fällig. Yeah, ich freu mich!

Derweil genieße ich Musik, Wellensittichgekreische und versuche mich aufzuraffen, damit ich meinen Wintermantel wieder tragbar machen kann.

Wie gesunde und normal ist es als Frostbeule, Anfang Dezember bei Minsugraden ohne Handschuhe (alle verloren), ohne Mütze (find keine passende für mich als Zopf- und Duttträgerin) und in der Übergangsjacke rumzurennen?

Mein Mantel ist leider etwas sehr groß geworden, das Futter ist auf und die "Stickereien" sehen bescheiden aus. Mal schauen, wie ich das alles mache.

Okay, ich bring mal das Maanteloperationsbesteck in einen Raum und lege dann los.


Macht alle 'nen Schneeteufel für mich!

Dienstag, November 30, 2010

Oh Freude!

Meine weiße Jacke mit dem Skulduggery-Pleasant- Patch ist jetzt berühmt!

Tadaaaa!
Auch wenn das Adjektiv mir nicht ganz zusagt ("furchteinflößend" oder so hätte ich ja besser als "sweet" gefunden ;)), freue ich mich drüber.
Und mein Schwesterchen grinst breit im Hintergrund.

Hihi.

Sonntag, November 28, 2010

*knarz*

Mein (Stoff)Vorratsschrank knarzt bedrohlich und erinnert mich daran, ihn doch bitte zu leeren und die Anzahl der U(n)F(ertigen) O(bjekte)s zu verringern.
Ähm ... vielleicht zwischen den Feiertagen kurz.

Heute habe ich erstmal ein stark reduziertes Reststück aus einem Stoffladen mitgenommen. 55cm stand dran, es sind aber 58 -68 cm(fragt mich nicht, wer so krumm geschnitten hat)! Auch noch super. Aus dem Wollstoff werde ich dann vermutlich noch einen Winterrock machen. Oder so. Ganz sicher bin ich mir noch nicht, der Rock soll zumindest zügig zu nähen sein, sonst ist der Rock im Sommer erst fertig.

Und am nächsten Wochenende bastel ich Weihnachtsgeschenke. Hui, das wird super!

Dienstag, November 09, 2010

Today belongs to me

Und wie super es war!

Meinereiner und Schwesterherz rockten letzten Samstag mit etwa 3.000 anderen die Münsterlandhalle in ... na ja, Münster halt.

Wir hatten uns einen guten Platz in der zweiten und dritten Reihe Mitte/rechts geangelt und konnten von dort aus die H - B L O C K X!!! ansehen. Ich hatte ja fast Pipi in den Augen, die waren auf meinem allerersten Compilation, die ich besaß, der "Hits 95".
Losgelegt habe sie dann auch mit Risin' High. Was war das schön! Live sind die H-Blockx übrigens super. Einmal ist sogar Monsieur Mädchenschwarm persönlich eingesprungen.
Auf diesem Foto bin ich versteckt, wer mich findet, darf mich behalten.

.oO(Bei Facebook steht da oben: "Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen." Blöder Spruch.)

Daaaaaaann kamen die Donots. Hui, beim letzten Mal haste nen Ibbenbürener Hintern fast im Gesicht gehabt, jedesmal wenn sie sich umgedreht haben und jetzt war die Bühne größer als das Gebäude meines letzten Donots-Konzertes. Außerdem stand ich zum ersten Mal bei einem Konzert der Münsterländer nicht in der ersten Reihe. Sowas aber auch!
Ich konnt's dann aber gut verschmerzen, denn es macht auch in der dritten Reihe Spaß, beim Konzert zu sein und die Jungs zu erleben.

"Spaß" ist ohnehin ein gutes Wort, denn davon hatte ich eine ganze Menge, aber das war klar.

Eine Überraschung gab's dann auch noch: die Donots spielten "All die ganzen Jahre" mit Vom am Schlagzeug. Wie grandios ist das denn bitte?! Als Vom die Bühne trat, rüttelte ich an den Schultern meiner Schwester und brüllte ihr "Das ist Vom, das ist Vom, das ist Vom!" ins Ohr, obwohl er schon angekündigt war und gen Schlagzeug hüpfte (Schwesterchens Antwort war übrigens "Wer?"), da war ich doch von den Socken, den habe ich nämlich auch schon seit Jahren nimmer gesehen. Das war doch eine äußerst coole Aktion, wie ich finde. Ich musste an das DTH-Grillfest 2002 denken, auf dem Ingo mit den Hosen "Hier kommt Alex" gesungen hat.

Ansonsten hatte sich die Band zwischenzeitlich klammheimlich auf die andere Seite der Halle verzogen, um auch dort ein paar Lieder zu spielen (u.a. Superhero in er Akustik-Version, die mir in Berlin auch schon so gefallen hat). Das war mal entspannend, weil die Leute in die andere Richtung strebten und man mal tief Luft holen konnte.

Ansonsten habe ich auch mal wieder (für meine bescheidenen Verhältnisse) was verrücktes gemacht: ich war bei "Whatever happened to te 80's?" mit etwa 30 anderen Verwirrten im Moshpit, bevor der Rest auf uns zugeballert kam. Flipperkugel ahoi! War das toll! Ich war auch ganz froh, dass ich nicht sehen konnte, wieviel auf uns zustürmten, meine Brille hatte ich meiner Schwester in die Hand gedrückt, nachdem ich "Maaaaaaaann! Hätte ich keine Brille, würde ich DA jetzt hinrennen!" gejammerte hatte und sie "Dann gib die her!" antwortete. Feines Mädchen.

Was soll ich sonst berichten? Das Konzert war super, meine Schwester war noch superer (das letzte gemeinsame Konzert ist sechs Jahre her. Damals waren wir bei den Ärzten) und ich glaube, wir zwei Hübschen werden noch ein paar Mal zusammen diverse Konzerte besuchen.

Hihi.
So, ich wünsche euch eine gute Nacht.

Montag, November 01, 2010

Short Way Home

Ich freu mich ja so sehr!

Das kann nur super werden!

Sonntag, Oktober 31, 2010

Ökobad

Wilde Wellensittiche baden in Australien quasi im Frühtau der Gräser auf der Futtersuche und auch meine Geier steigen nicht in die Badeschale, wenn da kein Grünzeug drin ist. Dabei darf das keine (sonst so heißgeliebte) Vogelmiere sein, kein (sonst so heißgeliebter) Basilikum oder andere Kräuter, sie gerne gefressen werden, nein, es muss Möhrengrün sein.


Heute habe ich die Badeschale weggelassen und das nasse Möhrengrün direkt aufs Dach gepackt. Dann kann man von oben baden und von unten, am Käfigdach hängend, eine Zwischenmahlzeit einnehmen.

Montag, Oktober 04, 2010

"Ja."

Es wird langsam Zeit, dass ich euch endlich mal "mein" Hochzeitskleid zeige.
Genäht ist das nach einem Vogue-Schnittmuster und besteht aus wunderschönem Brautsatin, der sich toll verarbeiten ließ.
Doch zuvor wurde der Schnitt aus billigem Stoff ausprobiert, um zu schauen, was ich beim Zuschneiden und Nähen des schönen Stoffes zu beachten habe und ob das Hochzeitskleid Ärmel und eine Schleppe und mit Reifrock getragen werden soll. Oder nicht.


Das Probestück war wirklich hilfreich, ich wusste später, wo ich am Schnitt noch etwas rumdoktoren musste. Die Braut entschied sich gegen Ärmel, Schleppe und Reifrock.
Da letzteres fehlte, aber der Reifrocksaumumfang vorhanden war, fiel der Rockteil meiner Meinung nach sehr schön.
Statt Ärmel habe ich noch eine Stola angefertigt und einen Beutel für den allernötigsten Kleinkram sollte auch her.

Nun folgen wenig aussagekräftige Bilder und eins mit der Braut beim Tanzen. Ich soll noch Fotos von der Fotographin bekommen, aber solange ich die nicht habe, müsst ihr euch damit begnügen.



Einmal die Vorderseite (später kam noch eine kleine Bortenstickerei an den Ausschnitt).

Einmal die Rückseite mit dieser raffinierten Knopfoptik. Das merke ich mir und werde bei Gelegenheit ein Kleid mit der Knopfverschlussoptik bereichern. Sieht toll aus (die Knöpfe sind mit dem Kleiderstoff bezogen).





Die Hochzeit war ganz schön und getanzt habe ich auch viel. In meinen neuen Pumps, die ich damit auch gleich mal richtig eingelaufen habe.

Projekte für mich weiß ich schon ganz viele, dann hatte ich einer Freundin versprochen (mit ihr) ein Sommerkleid zu nähen (was ich dieses Jahr total vergessen hatte - wie peinlich) und das nächste große Projekt steht zum Glück erst 2012 an.

So, derweil genieße ich das schöne Wetter in dieser schönen Stadt.
Erinnert mich bitte, dass ich nochmal bessere Fotos nachliefere.

Bis dann!

Donnerstag, September 23, 2010

Calling - calling your name!

Normalerweise stelle ich keine schrottigen Videos hier rein, aber ich möchte euch einen Eindruck eines genialen Abends übermitteln.
Ein Freund sagte mir bescheid, er hätte Karten für ein Donots-Konzert gewonnen und wolle mich mitnehmen.
Juhu!
Das ganze war zwar eine Promoaktion für ein neues Konsolenspiel, nichtsdestoweniger amüsant, und Häppchen und Getränke waren gratis. Ein Verwöhnprogramm, quasi.
Dann gab's eine Stunde Donots mit uns in der ersten Reihe, Mitte.
Mensch, hat das Spaß gemacht.
Ich kannte grad mal fünf Lieder, weil ich die letzten zwei Alben nicht besitze, aber jut, Kopfschütteln kann ich ja, wenn ich eingeklemmt bin. Mir war vorher gar nicht bewusst gewesen, wie sehr mir diese Art von Konzert gefehlt hat. Mit Rumhüpfen, leichtem Gepoge und Kopfschüttelei.
Die Herren Donots machten sehr gute Stimmung und die handvoll Leute, die Platz hatten ebenso.

Besonders faszinierend: zwei Männer, ihre Gitarre und ihr Stimmvolumen: Superhero in der Akustikversion inmitten des sitzenden Publikums.
Das war schon etwas magisch.

Im November gehe ich übrigens mit dem jüngsten Schwesterherz zusammen auf ein Donots-Konzert. Dann in einer durchaus größeren Halle, also kein Wohnzimmer-feeling mehr. Ich freue mich schon sehr drauf.

Bis dann

Donnerstag, September 09, 2010

"I like to kill people." (der O-Ton ist so oder so ähnlich ;)

Heute war ich bei der Derek Landy (dem Autor meiner Lieblingsjugendbuchreihe Skulduggery Pleasant)- Lesung.
Rainer Strecker las Passagen aus dem neu in Deutschland erschienen 4. Teil der Reihe vor (während ich in den frisch erschienen fünften Band auf englisch in den Händen hielt^^) und das hat er ziemlich gut gemacht, wie ich finde. Verschiedene Stimmen gab er zum Besten und eine davon hat doch glatt den Darth Vader-Klang. Uh, gut.
Der Autor war auch gut drauf, beantwortete verschiedene Fragen, machte viele Witze und hörte geduldig zu, wenn Strecker in deutscher Spracher vortrug, obwohl er kein Wort verstand.

Ihr könnt euch doch sicherlich daran erinnern, schließlich ist es noch nicht so lange her, dass ich einen Aufnäher für meinen weißen Blazer gefertigt hatte.
So sah der aus:
Der hatte seinen Platz auch auf dem Jackenrücken eingenommen und mein Jäckchen trug ich heute zum ersten Mal spazieren und joar, damit wurde ich auch gleich von anderen Fans (die gleich mal vier bis fünf Jahre jünger waren) erkannt.
Fand ich nett, so konnte man die Wartezeit gut überbrücken und ein Stückchen Kuchen gab's auch noch.
Die Lesung selbst war auch empfehlenswert, mir gefiel die Aufteilung von vorgetragenden Teilen und anschließender Fragerunde im Wechsel sehr gut; das war eine gute Mischung.
Nun ja, nach dieser Mischung ging's zur heißersehnten Signierrunde uuuuuuund ich fiel auf, weil ich den allerneuesten Band zum Signieren hinhielt.
Das Angebot, mir das Ende zu verraten schlug ich aus. Ich bin mir auch nicht sicher, wie ernst das Angebot war. ^^
Ich nutzte aber die Möglichkeit, wenn ich schon nicht den Schluss des neuesten Buches hören konnte/wollte, Landy meinen Rücken zu kehren und ihm meinen Aufnäher zu zeigen. War ja doch Stolz drauf und er fand's auch cool, denn er zückte sein Handy und musste es fotografieren, überreichte mir einen zusätzlichen Anstecker und signierte noch eine Karte mit "For my best friend".
Gnihihihi.
Witzig.
Hihihi. An den Passanten bin ich auch mit einem "Hihihihi" auf den Lippen vorbeigeradelt.

So, mein zweiter Aufnäher ist auch schon lange fertig, nur noch nicht auf die Jacke gewandert. Aber weil ich euch gern habe, dürft ihr ihn euch anschauen:

Das Bild ist nicht der Brüller... ich fotografiere meine Jacke, sobald der Aufnäher drauf ist. Okay?

Wem kann ich dann mit meinem Jäckchen vor der Nase rumtanzen? Thomas Fritsch?

Hatte jemand diesbezüglich Vorschläge?

Freitag, September 03, 2010

"Flatterflatterflatterflatterflatter"*

Schmerzlich vermisse ich mein Terrortrio. Gerne würde ich es etwas umtüddeln, während sie im Wohnzimmer meine Familie durch Lautstärke vom Fernsehen abhalten, und mit ihnen warten, dass mei- unser Zimmer wieder bewohnbar wird. Aufgrund der starken Regenfälle stand nämlich das Wasser vor meinen Fenstern einen halben Meter hoch und drang durch diese in mein Zimmer.
Mein "Hightech-Tower" ist nass geworden (falls jemand einen Fernseher, einen DVD-Player, einen Wecker und ein Telefon zu verschenken hat: immer her damit), dem Rest meines Zimmers soll es angeblich gut gehen, auch wenn im Moment ein tropisches Klima herrschen soll. Schickt daher lieber ein Stossgebet an eure Götter, dass alle meine Schuhe und Bücher und mein Caravaggio trocken und ungewellt bleiben.

Zurück zu den Vögeln: ich weiß, warum einer meiner Vögel so halb-nackig ist: ein Gendefekt ist schuld! Months Eltern waren wohl zu eng verwandt, was diesen verursacht hat. Ich hatte mich schon stark gewundert, dass Months Glatze sich nicht ausbreiten wollte. Diese Art des Defekts betrifft Rücken und Bauch (und bei Month den Flügelansatz) und sieht nicht schön aus, ist aber ansonsten (von der erhöhten Verletzungsgefahr abgesehen) nicht weiter schlimm.
Gut so. Dann wird mein Allerliebster auch weiterhin seine vielen Runden drehen können.



*Das sagte meine kleine Schwester immer, wenn ihre Ponys flogen. Und "Rennrennrennrenn" wenn sie rannten. Hach ja.
Und heutzutage spielt sie den ganzen Tag Solitär und telefoniert.

Freitag, August 20, 2010

Da wachse ich doch um 2 cm.

Mein Hochzeitskleid ist fertig und gestern von der Zukünftigen auch abgeholt worden.

Fotos vom Ganzen folgen, wenn die Hochzeit Mitte September vorüber ist. Geduldet euch also etwas.

Bei der ganzen Näherei für eine andere, sind auch Sachen für mich rausgesprungen.
Nachdem ich jahrelang mit festen Stoffen gearbeitet habe, wollte ich dem elastischen Jersey noch eine Chance geben und habe zwei Kleider nach einem selbstgemachten Schnitt genäht. Manche Stoffe sollte man vielleicht erst ausprobieren, wenn man sich etwas Erfahrung angenäht hat. Jersey ist nicht unbedingt ein Anfängerstoff.
Ich werde den Schnitt noch etwas korrigieren, dann möchte ich den nutzen, um aus violettem Strickstoff ein Kleid aus meiner Burda von 1965 nachzunähen. Ich hatte davon mal berichtet, finde den Text aber nicht wieder.



Dann habe ich mir endlich ein Federmäppchen genäht.


Und für gute Träume: noch eine Schlafmaske. Ich habe ja erst zwei für mich genäht ;) Ich feile noch an der perfekten Passform und außerdem nähe ich die gerne. Hier habe ich das erste Mal gepatchworked (furchtbares Wort) und habe schon einige Verbesserungen für's nächste Mal im Hinterkopf.


Heute habe ich eine Hose gekürzt, das ist aber nicht spannend.
Dann habe ich meine Aufnäher Idee für meine Kutte (siehe letzter Post) zugunsten eines Gargoyles-Aufnähers gekippt. Beim Herstellen der Schablone habe ich aber gemerkt, dass ich an die Grenze, der Schablonen-Technik (mal wieder) gestoßen bin; irgendwann wird es einfach zu fummelig. Daher ist der Patch auch kein Glanzstück geworden, dennoch bin ich der Meinung, dass dieser meinen Coolness-Faktor unheimlich steigern wird. Ins Unermessliche.
Welche 24jährige trägt einen Aufnäher von einer Kinderserie aus den 90ern, den es nicht käuflich zu erwerben gibt?

Ich bin in naher Zukunft ein paar Wochen OHNE Nähmaschine. Bereits jetzt plagen mich Alpträume. Noch so vieles soll gemacht werden, bis ich gar keine Zeit mehr habe!
Nun, für mein Stick-Buch, Sticknadeln und Garn habe ich Platz im Koffer, dann lerne ich eben Sticken. So! Wenn ich schon nicht nähen darf...